Abschiedsbrief an Ex Freund/in | 24 Fehler | Beispielbrief

Du würdest die Beziehung zu Deinem oder Deiner Ex gerne endgültig für Dich abschließen? Und zwar mit einem Brief an ihn oder sie? Doch was gibt es dabei alles zu beachten? Wie sieht der perfekte Brief aus?
Auch ich habe mich intensiv mit diesen Fragen befasst. Und will Dir in diesem Beitrag zeigen

1) 24 Fehler, die du bei einem Abschiedsbief an den/die Ex NIEMALS machen darfst!

2) Was es bei einem Abschiedsbrief an den oder die Ex alles zu beachten gibt – 4 Tipps

3) Wie Du Schritt für Schritt den perfekten Brief erstellst

5) Ein Beispiel von einem Abschiedsbrief 

6) was es in Sachen Fazit zu sagen gibt.


 

Abschiedsbrief an Ex Freund oder Ex Freundin – Video zum Thema

Inhaltsverzeichnis

 


24 Fehler die du bei einem Abschiedsbrief an den Ex Freund oder die Ex Freundin vermeiden musst

#Fehler 1: It´s all you´re fault

Ganz großer Fehler: du gibst ihm/ihr die Schuld für die Trennung! Und haust das im Abschiedsbrief raus!

Vertrau mir: damit machst du alles schlimmer. Aber sicher nicht besser!

Gerade, wenn du das Gefühl hast, dass bestimmte Sachen nie richtig zur Aussprache kamen!

  • Schmerzen, die du nie ans Tageslicht gebracht hast.
  • Oder Dinge, die du nie erklärt hast.

Also…

Das Problem: anstatt die Trennung zu akzeptieren, drückst du sie immer mehr ins Zentrum!

keine schuldzuweisungen

Warum?

Pass auf:

  • Natürlich gibt es Dinge, die du aussprechen möchtest!
  • Dinge, die du während Beziehung nicht gesagt hast…

..Und ja, vielleicht ist der Expartner oder die Expartnerin an bestimmten Dingen schuld.

Aber: Du verschlimmert deine eigene Situation!

  • Anstatt dich auf dich selbst zu konzentrieren…
  • …Und darauf, dass du loslassen kannst…
  • …Und darauf, dass du ihm/ihr im Abschiedsbrief mitteilst, dass du ihm/ihr das Beste wünscht…
  • …konzentriert du dich auf die Vergangenheit.

Auf deinen Schmerz, die Probleme und deine Ängste!

Die Folge: dir geht es nicht besser, sondern immer schlechter.


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#Fehler 2: Du verlierst den roten Faden

Ganz wichtig: versuche den roten Faden beizubehalten.

Wenn du merkst, dass du abdriftet, lass es!

roten faden beibehalten

So habe ich es gemacht:

  • Als erstes habe ich alles was mir in den Sinn kam aufgeschrieben.
  • Danach habe ich den Brief immer wieder angepasst, kontrolliert und verbessert.

Wichtig: Ich habe immer wieder kleinere Pausen eingelegt (5-10 Minuten).

So konnte ich gegenlesen und den Inhalt verbessern!

Die Folge: Ich habe nie den roten Faden verloren!

Sprich: Der Abschiedsbrief wirkte wie aus einem Schwung.


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#Fehler 3: Der Roman…

  • Ich weiß, es gibt unglaublich viel zu erzählen.
  • Unglaublich viele Dinge, die du mitteilen möchtest.

Aber: Halte dich möglichst kurz!

Schreib keinen Roman, sondern einen Abschiedsbrief.

abschiedsbrief maximal 1000 Wörter

Warum?

Nach 1000 Wörtern schwindet beim Leser die Aufmerksamkeit.

Das bedeutet: Ist dein Abschiedsbrief länger als 1000 Worte, wird alles darauffolgende mit weniger Aufmerksamkeit gelesen.

Deswegen: Schreibt maximal 1000 Wörter. Und dafür wählst du jedes Wort tausendfach sorgfältiger.


#Fehler 4: Du schreibst zu rational

Viele meinen, man müsste rational schreiben.

Nach dem Motto: „es müssen alle wichtigen Fakten logisch begründet und erklärt werden“.

nicht zu rational werden

Was du wissen musst: es geht in diesem Abschiedsbrief um Liebe!

Und Liebe ist vor allem eines: ein hoch emotionales Thema!

So habe ich es gemacht:

Immer, wenn der Brief zu rational wurde, habe ich Text gestrichen.

Sprich: Wenn ich Text las und beim lesen nichts fühlte!

Danach habe ich die Phrasen erneuert und emotional ausgeschmückt!

Die Folge: Ich konnte viel mehr Emotionen auslösen!


#Fehler 5: Du erhoffst dir zuviel

Ganz wichtig: du schreibst an deinen Exfreund oder deine Exfreundin einen Abschiedsbrief!

Was heißt: …dass du Abschied nimmst.

Deswegen: Mach dir keine falschen Hoffnungen!

(Beispielsweise die Hoffnung, dass er/sie es sich noch einmal anders überlegt.)

Zum einen: ein Brief alleine kann emotionale Entscheidungen nicht kippen! Das ist so gut wie unmöglich.

Zum anderen: Dein Abschiedsbrief soll dir dabei helfen, leichter loszulassen.

Und darauf habe ich geachtet:

  • Ich bin in das Gefühl des „erwartungslosen Gebens“ gegangen.
  • Ich habe mich bewusst darauf konzentriert, dass nichts zurück kommen wird.
  • Und erst aus dieser Energie heraus habe ich meinen Abschiedsbrief geschrieben.

Das Verrückte: genau diese Energie erschuf einen derart rührenden Brief, dass meine Exfreundin tatsächlich zurück kam! (Dazu muss ich sagen, dass die Vorraussetzungen stimmten!)


#Fehler 6: Du lässt ihn nicht gegenlesen

Nimm den Brief und lass ihn gegenlesen!

  • Egal, ob in einem Forum veröffentlicht…
  • … oder von deiner besten Freundin oder Verwandten gelesen!

Warum?

Weil du ein ehrliches Feedback brauchst!

ex abschiedsbrief gegenlesen lassen

Die Folge: du kannst deinen Brief überdenken, anpassen und verändern.

Was habe ich gemacht: ich habe meinen Abschiedsbrief vor absenden meinen Brüdern, Freunden und meinem besten Freund vorgelesen.

Das Ergebnis: ich konnte Verbesserungen vornehmen, die entscheidend waren.


#Fehler 7: Du verursachst Eifersucht…

Eifersucht ist pures Gift!

Ich weiß: Er/sie soll wissen, dass du begehrt bist!

Gerade, wenn du verlassen wurdest!

Aber: Eifersucht wird ihn/sie nicht zurückbringen!

Im Gegenteil: Sie wird ihn/sie eher wegdrücken!

Das Resultat: du erzeugst ein falsches Gefühl.

Anstatt eines guten Gefühls, erzeugst du ein schlechtes Gefühl!

eifersucht auslösen

Das Problem:

Du rückst ins Zentrum, wie sehr du noch an ihn/sie hängst. Sonst hättest du „Eifersucht“ sicher nicht nötig!

Und machst deinem Unterbewusstsein klar, das du nicht loslassen kannst!

Die Folge: Loslassen fällt dir schwerer!

Was habe ich gemacht: Immer wenn ich spürte, dass ich ihr zeigen muss wie begehrt ich bin, bin ich in mich gegangen.

Ich habe aufgehört zu schreiben und reflektiert.

Ich habe mir bewusst gemacht, welchen Zweck dieser Brief hat und welchen Zweck ich mit dieser „Eifersucht“ verfolge!

Darauf fiel es mir leichter „Eifersucht und co“ komplett wegzulassen!


#Fehler 8: Du vermittelst das falsche Gefühl

Jeder Abschiedsbrief ist anders! Genauso, wie jede Trennung anders ist!

Was ich dir empfehlen kann:

Finde für dich heraus, welches Gefühl du vermitteln möchtest.

Was soll der Expartner oder die Expartnerin beim Lesen deines Abschiedsbriefes fühlen?

Und schreibe nur, wenn du genau dieses Gefühl auslösen kannst!

So bin ich vorgegangen:

  • Ich habe mir vorgestellt, ich sei mein Expartner oder meine Expartnerin.
  • Und dann habe ich mir vorgestellt, als würde ich (in dieser Rolle) gerade meinen eigenen Abschiedsbrief lesen.
  • Und aus dieser Energie heraus schrieb ich dann meinen Brief!

Das Ergebnis: ein perfekter Abschiedsbrief, der sich genauso las, wie ich es wollte! Und der das richtige Gefühl transportierte!


#Fehler 9: Du verfolgst nicht deinen Zweck!

Welchen Zweck verfolgst du mit diesem Abschiedsbrief?

  • Möchtest du ihn/sie zurückgewinnen?
  • Möchtest du leichter loslassen?
  • Möchtest du unausgesprochene Dinge ein letztes Mal aussprechen?

Also: Bevor du anfängst zu schreiben, musst du dir bewusst darüber sein, welchen Zweck du verfolgst!

zweck vom abschiedsbrief kennen

Und erst dann solltest du deinen Brief schreiben?

So habe ich es gemacht: ich bin in mich gegangen und habe nachgedacht, was ich mit diesem Abschiedsbrief erreichen möchte.

Es kamen folgende Dinge heraus:

  • Ich wollte ihn/sie leichter loslassen.
  • Ich wollte das Gefühl von Reue erzeugen.
  • Und ich wollte erklären, warum ich manchmal irritierend war!

Ich schrieb mir alles auf.

Und erstellte ein grobes Inhaltsverzeichnis, dem ich beim Schreiben folgte!


#Fehler 10: Du versuchst zu sehr zu erklären, was du warum falsch gemacht hast

Ganz großer Fehler:

  • Unentwegt erklärst du dich!
  • Und beschreibst, warum du Fehler Nummer 1 oder Fehler Nummer 2 begangen hast!
  • Und warum es nachvollziehbar sein müsste, dass du diesen Fehler begangen hast!

Das Problem:

  • Fehler sind Fehler und können meist nicht rückgängig gemacht werden.
  • Gerade nach Trennungen!

Also… warum Kraft in etwas investieren, was am Ende nichts bringt?

Zudem: für den Leser wirkt es aufdringlich, anhänglich, unehrlich und erdrückend, wenn du dich unentwegt selbst erklärst!

Was habe ich gemacht:

Ich habe mir meine Fehler verziehen!

Die Folge: das Verlangen meine Fehler zu erklären verschwand!

Und der Brief war frei von Schuldzuweisungen…


#Fehler 11: Keine Handschrift

Gibt dir beim Schreiben unglaublich viel Mühe!

Dein Expartner oder deine Expartnerin muss sehen, dass du viel Zeit und Aufwand investiert hast.

Deswegen: Schreibe nicht am PC, einer Schreibmaschine o. ä…

Nein, schreibe alles per Hand auf!

abschiedsbrief immer handschrift

So habe ich es gemacht:

  • Erst einmal habe ich alles am PC niedergeschrieben!
  • Danach habe den Abschiedsbrief angepasst!
  • Und als alles stimmte, habe ich den Brief per Hand abgeschrieben!

Wichtig: schreibt nicht erst per Hand und kontrolliere dann! Glaub mir, du musst 100mal neu anfangen… Und das raubt wahnsinnig viel Zeit!

Nein, schreibe den Brief am PC und dann per Hand ab!


#Fehler 12: Der Brief wird zu spät verschickt!

Ebenso: der Brief wird viel zu spät verschickt!

Ich weiß noch wie es bei mir war: Mein Brief war fertig. Und trotzdem war ich immerzu unzufrieden!

  • Immer wieder verbesserte ich was, nahm Stellen heraus oder passte alles neu an…
  • Und irgendwann wurde der Brief nicht besser, sondern immer schlimmer!

Abschiedsbrief ex Freund/in zu spät

Also setze ich mir eine Regel: ich gab mir eine Frist von einer Woche!

Also eine Woche, in der ich den Brief so gestalten konnte, die ich ihn wollte!

Danach musste er abgeschickt werden!

Warum sage ich dir das: Weil viele meiner Kunden und Kundinnen mitunter Monate warten, bis der Brief abgeschickt wird. Aus Angst, irgendetwas falsch zu schreiben o. ä.

Wisse:

  • Du kannst nichts falsch machen!
  • Ihr seid so oder so getrennt!

Sprich: du hast so oder so nichts zu verlieren.


#Fehler 13: Schuldzuweisungen und co

Kernfrage: Wer trägt Schuld an der Trennung?

Boah… Glaub mir: diese Frage strotzt vor Idiotie!

Denn: was bringt es dir jetzt zu erfahren, wer an der Trennung Schuld trägt!

Abschiedsbrief ex Freund/in - schuldzuweisungen

Genau: überhaupt nichts!

Deswegen: auch wenn er/sie Schuld hat o. ä. … ES IST UNWICHTIG!

Was ich gemacht habe:

  • Ich habe reflektiert, warum sie an an der Trennung Schuld trägt!
  • Und dann habe ich ihr verziehen!

Im Brief hab ich dann angerissen, was mich störte! Und habe meiner Ex Freundin verziehen!

Die Folge: keine Schuldzuweisungen und ein Abschiedsbrief, der extrem rührend und bewegend war!


#Fehler 14: Gib den Brief erst ab wenn alles gesagt wurde

Erst wenn du alles gesagt hast, solltest du den Brief abgeben!

Und erst, wenn du dich emotional befreit fühlst.

Was meine ich damit:

Also:

  • Dein Brief sollte einen bestimmten Zweck erfüllen.
  • Und beim Expartner oder der Expartnerin ein bestimmtes Gefühl auslösen.

Aber:

Ebenso sollte der Brief bei dir Gefühle auflösen!

Damit du eben die Trennung leichter verarbeiten kannst!

Sprich: Du liest den Brief und fühlst dich nach dem lesen emotional befreiter!

Vertrau mir: dieses Gefühl ist unglaublich wichtig.

Und so habe ich es gemacht:

Nachdem der Brief fertig war, habe ich mir alles in aller Ruhe durchgelesen!

Immer wieder!

Und danach nahm ich mir eine Pause von 10-20 Minuten.

Und habe reflektiert, welches Gefühl beim Lesen in mir hochkam!

(Wie der Abgang nach einem Glas Rotwein).

Und erst als ich mich emotional befreit fühlte, war ich fertig!

Mein Tipp:

  • Das Gefühl von emotionaler Befreiung kommt vor allem dann, wenn du liebst ohne zu erwarten.
  • Wenn du ihn/sie loslässt, ohne das du dafür etwas verlangst.
  • Im Gegenteil: Wenn du ihm/ihr das Beste wünschst.


#Fehler 15: Keine zeremonielle Abgabe

Wenn du deinen Abschiedsbrief schreibst, dann bitte mit einer Zeremonie!

Jedes Wort, jede Bewegung, jede Aktion und jede Handlung rund um den Abschiedsbrief sollte zeremoniell sein!

Warum?

Weil dein bewusstes „Handeln“ und „Abschied nehmen“ dir dabei helfen kann, deinen Expartner oder deine Expartnerin leichter loszulassen.

Abschiedsbrief ex Freund/in- zeremonie+

So habe ich es gemacht:

Ich habe den Brief genommen und mir vorgestellt…

  • …dass all meine Energie…
  • …meine Liebe…
  • …mein Trennungsschmerz…
  • …die wundervolle Zeit, die wir gemeinsam hatten…

…nun in diesen Brief übergeht.

Alleine dafür nahm ich mir 10 Minuten Zeit!

Danach packte ich den Brief in den Umschlag und trug ihn zum Briefkasten.

(So wie der letzte Gang!)

Ich war ihn in den Briefkasten!

Und mit Loslassen des Abschiedsbriefes ließ ich auch von meiner Expartnerin los!

Du glaubst nicht, wie gut mir das getan hat!


#Fehler 16: Unleserliche Handschrift

Achte unbedingt auf eine leserliche Handschrift!

Was extrem nervt: deine Exfreundin oder dein Exfreund ließt den Abschiedsbrief und muss erst einmal jedes Wort auseinandernehmen!

Mein Tipp: lass den Brief gegenlesen! Wenn Freunde, Verwandte und Co. Probleme mit deiner Schrift haben, dann mit Sicherheit auch dein Expartner oder deine Expartnerin.


#Fehler 17: Der – „Ich“ -Egomane

Ebenso: in jedem Satz ist das Wort „Ich“ finden. Überall nur „Ich“, „Ich“ und „Ich“.

Glaub mir: das ist keine gute Idee!

  • Schreibe über ihn/sie!
  • Schreibe über euch!
  • Aber schreibe nur wenig über dich!

Abschiedsbrief ex Freund/in - wenig ego

Warum?

Weil du sonst egoistisch wirkst.

Du wirkst, als würde sich die ganze Welt nur um dich drehen!

Die Folge: dem Expartner oder der Expartnerin wird schnell langweilig! Und der Brief verfehlt seine Wirkung!

Was habe ich gemacht: ich habe bewusst darauf geachtet, dass Sätze mit „Ich“ gestrichen wurden.


#Fehler 18: Du zeigst nicht, wie gut du ihn/sie kennst

Zeigt unbedingt, wie gut du ihn/sie kennst!

Glaub mir:

Zeige ihm/ihr, dass du ihn/sie besser kennst als er/sie sich selbst!

Und so habe ich es gemacht:

  • Ich habe mir aufgeschrieben, was ich alles an ihr kenne.
  • Dinge, die sie mir nie erzählte!
  • Und Dinge, die ich nur kennen kann, wenn ich sie wirklich kenne.
  • Und dann hab ich diese Dinge in Form von Wiederholungen beschrieben.

Zum Beispiel: „ich habe es geliebt, wenn du gelacht hast. Gerade, wenn du versucht hast dein Lachen zu verbergen, obwohl du eigentlich wütend warst. Wie beispielsweise in der Situation xyz!

Ich weiß genau, dass du richtig wütend auf mich warst! Und lachen musstest! Und wie du in diesem Moment dachtest „Ich liebe diesen Hass auf ihn… JAJA! Und ich erinnere mich, als du … (Und ab hier startest du mit Wiederholungen) „.

Abschiedsbrief ex Freund/in - kennen ihn

Die Folge: ich habe bei meiner Expartnerin einen unglaublich guten Eindruck hinterlassen können!


#Fehler 19: Du schreibst einen Brief, obwohl du extrem verletzt wurdest

Ganz wichtig:

  • Wenn er/sie dich verletzt hat…
  • Dich betrogen hat…
  • Oder schlecht mit dir umgegangen ist …
  • …Und du den Hang zur Co-Abhängigkeit hast…

… Dann rate ich dir von einem Abschiedsbrief ab!

Vor allem dann: wenn du offensichtlich von deiner Exfreundin oder deinem Exfreund ausgenutzt wurdest.

Warum?

Ein Abschiedsbrief würde deine Situation nicht erleichtern, sondern verschlimmern!

Abschiedsbrief ex Freund/in einsetzen

  • Es würde dir nicht besser gehen…
  • …Nein, es würde dir schlechter gehen.

Denn du investierst weiterhin in einen Menschen, der dich überhaupt nicht verdient hat.

Und zeigst deinem Unterbewusstsein, dass du dir selber nichts wert bist.


#Fehler 20: Du versuchst Mitleid zu erzeugen

Versuche auf keinen Fall Mitleid zu erzeugen!

Natürlich:

  • Du kannst in Tränen ausbrechen…
  • Du kannst damit drohen dir etwas anzutun…
  • Oder verlauten lassen, wie furchtbar schlecht es dir geht usw…

Klar: Du kannst bewusst Mitleid erzeugen!

Aber: Deine Situation verbesserst du dadurch nicht!

Im Gegenteil:

  • Du feuerst das Gefühl an, bemitleidenswert zu sein.
  • Und Hilfe zu brauchen!
  • Und abhängig zu sein!

Zum einen wirkst du auf deinen Expartner oder deine Expartnerin unattraktiv!

Und zum anderen stellst du dich unter deinen eigenen Scheffel. Denn du erzählst deinem Unterbewusstsein, dass du nicht gut genug bist.

Die Folge: Es geht dir nicht besser, sondern schlechter!


#Fehler 21: Du erzeugst zu wenig Reue

Du erzeugst zu wenig Reue!

  • Der Expartner oder die Expartnerin muss fühlen, wie schön es mit dir war.
  • Und was für eine tolle Zeit ihr verbracht habt!
  • Und das es traurig ist, dass es zur Trennung gekommen ist.

Allein das Auslösen dieses Gefühls hilft dir dabei, diese Situation besser zu verstehen. Und die Trennung leichter zu akzeptieren.

Ok, und so kannst du Reue erzeugen:

  • Ich habe immer wieder in alten Erinnerungen geschwelgt und diese hervorgeholt! Und ja, mit viiieelen Widerholungen!
  • Abschiedsbrief ex Freund/in - reue erzeugen
  • Ich habe genau beschrieben, wie gut ich sie kenne und dass ich Dinge an ihr kenne, obwohl sie mir nie davon erzählte! Einfach nur, weil ich sie gut kenne (Schachtelsatz – ich weiß)!
  • Ich habe ihr gezeigt, dass ich erwartungslos lieben kann! Und das ich ihr das beste Wünsche!

Die Folge: in ihr entstand das Gefühl von Reue! Was mit Sicherheit dazu beitrug, dass sie mich zurück wollte.


#Fehler 22: Du schreibst nicht wenn du fühlst

Dieser Tipp ist meiner Meinung nach der wichtigste: Schreibe nur, wenn du auch fühlst!

Also:

  • Nur, wenn du Sehnsucht fühlst, solltest du auch über Sehnsucht schreiben.
  • Nur, wenn du Trauer fühlst, solltest du über deine Trauer schreiben!
  • Nur, wenn du Dankbarkeit verspürst, solltest du dich beim Expartner oder der Expartnerin bedanken!

- fühle die liebe

Sprich: Nur, wenn du etwas fühlst, solltest du darüber schreiben!

Das Ergebnis: dein Brief liest sich viel schöner, authentischer und hat eine viel größere Wirkung.


#Fehler 23: Du bedankst dich nicht für die schöne Zeit

Ganz klar: bedankte ich unbedingt für die schöne gemeinsame Zeit.

Ich kann es immer nur wieder erwähnen: dieser Satz sollte immer am Ende des Briefes vorkommen!

DIE WIRKUNG IST PHÄNOMENAL!!!


#Fehler 24: Hässlicher Briefumschlag

Achte darauf, dass dein Briefumschlag richtig edel ausschaut!

Bedenke: Du investierst unglaublich viel Zeit, Mühe, Kraft, Energie und Aufwand in diesen Brief.

Und dann all das in einem billigen 20 Cent Umschlag?

Bitte nicht!!

Was habe ich gemacht:

ich habe mir einen vergoldeten Briefumschlag gekauft!

Natürlich: dieses Exemplar hat mich fast 20 € gekostet!

Und doch war es mir das auch wert!

Denn schließlich ging um meine Exfreundin.


 

Im folgenden erkläre ich dir, wie du diesen Brief Stück für Stück schreibst!

Ich gehe auf alle Einzelheiten ein! Zudem bekommst du eine Vorlage, an der du dich orientieren kannst.


 

Abschiedsbrief Ex Freund/in – 4 Tipps

Ein Abschiedsbrief kann dabei helfen, die Beziehung für sich selbst wirklich zu beenden. Für sich selbst einen klaren Schnitt zu ziehen. Bereit zu sein für etwas Neues. Und dem oder der Ex auf diese Weise noch einiges mitzugeben.

Doch gibt es dabei so einiges zu beachten. Denn ein solcher Brief birgt immer diverse Gefahren! Deshalb zunächst der Tipp: Schreibe das, was Du fühlst. Und zwar nur das. Auf die Emotionen kommt es an. Darauf, den Leser emotional zu erreichen. Nur, wenn Du das schreibst, was Du wirklich fühlst, wird es auch Deinem oder Deiner Ex so gehen…


1.) Immer wieder zum Gefühl finden und die Emotion als Leitfaden nutzen

Es ist nicht leicht, in die richtige Stimmung zu kommen. Vor allem dann nicht, wenn der Alltag um einen herum tobt. Schaffe Dir daher genau die richtige Atmosphäre! Und finde den passenden Zugang zu Deinen Gefühlen.

Denn, siehe oben: es ist sehr wichtig, Deine Gefühle als einen Leitfaden zu nutzen. Sie diktieren Dir den richtigen Abschiedsbrief, ganz instinktiv.

Doch wie kommst Du nun in die richtige Stimmung? Gut ist beispielsweise die passende Musik. Oder Du betrachtest Fotos von Euch beiden, von damals, als Ihr noch glücklich wart. Beschwörst bestimmte Erinnerungen herauf.

2.) Nicht abschweifen!

Führe Dir immer wieder vor Augen, WARUM Du diesen Brief schreibst. Denn es ist wichtig, nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu geraten. Schweife nicht ab! Sondern konzentriere Dich auf Dein Kernthema. Auf das, was Du wirklich sagen möchtest.

3.) Keine Erwartungen setzen (er oder sie kommt zurück o.ä)

Merke: Du schreibst diesen Abschiedsbrief NICHT, weil Du ihn oder sie zurückgewinnen willst. Sondern, wie es der Name schon sagt: um Abschied zu nehmen. Um einen Schlussstrich zu ziehen. Schraube Deine Erwartungen in Richtung Neuanfang deshalb herunter. Darum geht es jetzt nicht!

4.) Je mehr du in ihn investierst, desto schlimmer fühlt sich der Kummer an

Frage Dich grundsätzlich: „Warum schreibe ich diesen Brief überhaupt? Ist er von meiner Seite aus wirklich zum Abschied nehmen gedacht? Oder will ich ihn oder sie nicht doch zurückgewinnen?“

abschiedsbrief ex freund/in - trauer

Wenn Letzteres der Fall ist: Dein Kummer wird nur noch schlimmer werden. Dann nämlich, wenn er oder sie nicht reagiert. (Und mal ehrlich: Dies wird in den meisten Fällen so sein.) Je mehr Du also investierst, umso größer wird auch der Kummer, die Enttäuschung sein… Das ist die Gefahr dabei!

Gerade bei dieser Frage ist es unglaublich wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Die eigenen Motive und Beweggründe zu hinterfragen. Nur so wird Dir der richtige Abschiedsbrief gelingen! Und Du wirst erkennen, ob Du einen solchen Brief überhaupt schreiben willst. Oder ob Du die Sache aus den falschen Hoffnungen heraus angehen wolltest.

Nimm Dir ruhig Zeit, all diese Fragen zu beantworten. Ob Du den Brief einen Tag früher oder später schreibst, ist nicht entscheidend. Wichtig ist es, jetzt nichts zu überstürzen! Und von dem überzeugt zu sein, was Du tust. Nicht, dass Du es hinterher bereust…

Nun weißt Du, worauf es in diesem Zusammenhang alles so zu achten gilt. Du bist Dir nun sicher, dass Du einen solchen Brief schreiben willst? Dann zeige ich Dir in dem folgenden Abschnitt, wie Du dabei Schritt für Schritt vorgehen solltest.


Letzter Brief an den oder die Ex – Aufbau aus der Seele – Schritt für Schritt zum perfekten Brief!

Ein solcher Brief kommt direkt aus Deinem Inneren heraus. Deine Gefühle werden Dir die Worte und Zeilen diktieren. Es gibt hierbei keine Regeln, wie der perfekte Brief konkret auszusehen hat. Kein Muster, das für jeden beliebigen Fall angewandt werden kann. So viel kann ich an dieser Stelle schon einmal vorausschicken.

Ich weiß selbst nur zu gut, wie viel man bei solch einem Brief eigentlich falsch machen kann. Und/ oder man sitzt vor dem weißen Blatt Papier und weiß erst einmal gar nicht weiter. Weil der Kopf plötzlich leer ist. Obwohl doch so vieles in einem drin ist, was „raus“ möchte…

Daher habe ich eine Schritt für Schritt Anleitung für Dich erstellt. Die es Dir erleichtert, genau die richtigen Worte zu finden.


Schritt 1: Umgebung passend einrichten!

Wie wichtig es ist, sich selbst in die passende Stimmung zu bringen, habe ich weiter oben ja bereits erwähnt. Schließlich handelt es sich bei dem Abschiedsbrief um eine hoch emotionale Angelegenheit! Und die Gefühle sind es, die jetzt diktieren sollten.

abschiedsbrief ex freund/in - trauer

Dabei spielt die Umgebung eine sehr wichtige Rolle. Richte diese passend ein. Hierzu ein paar Tipps:

  • Stelle Fotos von Deinem oder Deiner Ex auf.
  • Oder von Euch beiden als glücklichem Paar.
  • Auch Kerzenlicht ist in diesem Zusammenhang gut.

Halte ruhig alles ein wenig zeremoniell und feierlich! Keine Angst vor ein wenig Kitsch… Wenn nicht jetzt, wann dann?


Schritt 2: Traurige Musik anhören! Trauer fühlen!

Der erste Schritt ist getan. Doch bedarf es noch mehr, um die eigenen Gefühle in dem Maße herauf zu beschwören, das es jetzt braucht.

Wie Dir das gelingt? Musik ist dafür ein ausgezeichnetes Hilfsmittel. Das dazu beiträgt, dass Du die Trauer fühlst. Auch hierzu einige erprobte Tipps:

  • Höre Dir traurige Musik an.
  • Die Dich immer wieder ergreift.
  • Und/ oder den Lieblingssong Deines oder Deiner Ex.
  • Beziehungsweise Musik, die Ihr beide gerne zusammen gehört habt.

Gerne auch mehrere Male hintereinander. So lange, wie Du es brauchst. So lange, bis die Trauer in Dir hoch gestiegen ist.


Schritt 3: Etwas Wein kann nie schaden – für Stimmung

Ganz ehrlich: Mitunter kann Alkohol recht nützlich sein. So auch in diesem Fall. Wenn es für Dich alles andere als leicht ist, Dich in die passende Stimmung zu bringen. Wenn Du (noch) nicht los lassen kannst.

Mit einem oder zwei Glas Wein kann dies leichter fallen. Übertreibe es dabei jedoch nicht! Denn in betrunkenem Zustand entstehen niemals die besten Briefe. Du solltest bei all dem daher unbedingt noch Herr(in) Deiner Sinne sein.


Schritt 4: Immer erst schreiben, wenn man „Heulgefühl“ hat

Was ich mit diesem Begriff meine? Ganz einfach: Wenn Du das Gefühl hast, dass Du gleich in Tränen ausbrechen könntest. Wenn es nicht mehr viel braucht, um zu weinen. Wenn Du Dich also in einem sehr emotionalen Zustand befindest.

Dann nämlich bist Du sehr sensibel und höchst empfänglich. Genau das ist das Maß an Gefühlen, das es jetzt braucht. Nutze dies! Denn Du wirst sehen, wie die Worte nur so aus Dir heraus kommen. Ohne dass Du genau weißt, woher eigentlich….


Schritt 5: Aufpassen, dass man nicht in emotionslosen Schreibmodus verfällt

Eine weitere große Gefahr beim Abschiedsbrief verfassen ist folgende: Man schreibt mehr oder weniger mechanisch vor sich hin. Hat den Zugang zu seinen eigenen Gefühlen verloren. Schweift ab. Zählt nur noch rationale Gründe auf, warum es zu Ende gegangen ist. Spricht nicht mehr das Herz an. Weder das eigene noch das des Lesers.

Dies ist immer die Gefahr dabei. Doch wird „Dein“ Leser es sofort spüren. Und das Interesse verlieren. Nicht mehr weiter lesen wollen (und wer könnte ihm das verdenken.)

Merkst Du daher, dass Du unkonzentriert wirst, nicht mehr ganz bei der Sache bist:

  • Halte ein!
  • Lege den Stift (oder die Tastatur) beiseite.
  • Schließe die Augen.
  • Atme tief ein und aus.
  • Höre (wieder) Musik.
  • Nimm Deine Umgebung, die Situation bewusst mit all Deinen Sinnen auf.
  • Wiederhole dies so lange, bis Du wieder in der richtigen (also emotionalen) Stimmung bist.

Schritt 6: Immer gegenlesen – ob man selber gerührt ist von Worten!

Ich beobachte leider immer wieder: Der Abschiedsbrief wird zu schnell abgeschickt. Er wird einfach aus dem ersten Impuls heraus geschrieben. Und häufig auf eine Weise verfasst, mit der man im Nachhinein alles andere als zufrieden ist.

Davor möchte ich Dich gerne bewahren. Deshalb rate ich Dir: Schicke den Brief NICHT gleich ab! Behalte ihn erst einmal. Lege ihn nach dem ersten Schreiben zur Seite. Lasse ihn ein wenig ruhen. Und wenn Du innerlich dazu bereit bist: Nehme ihn nochmals in die Hand.

  • Lese ihn aufmerksam durch.
  • Was empfindest Du selbst bei all diesen Worten?
  • Bist Du selbst gerührt von dem, was Du geschrieben hast?
  • Genau darauf kommt es nämlich an!

abschiedsbrief ex freund/in - trauer

Denn wie gesagt: Der Brief ist etwas sehr Emotionales. Und nur, wenn er auf diese Weise verfasst wurde, kannst Du Dein jeweiliges Ziel erreichen.

Schritt 7: Am Ende gegenlesen und Fehler beseitigen

In einer ersten Version versteckt sich häufig der ein oder andere Fehler. Es schadet deshalb nicht, ihn noch einmal in die Hand zu nehmen. Und noch einmal. Um eben diese Fehler aufzuspüren. Ihnen auf die Schliche zu kommen. Nicht auszudenken, wenn ein solch fehlerhafter Brief abgeschickt würde!


Schritt 8: Brief in Briefumschlag packen!

Du bist zufrieden mit dem, was Du zu Papier gebracht hast? Sehr schön! Das Wichtigste hast Du jetzt geschafft. Dann kommt jetzt der schwerere Schritt im Leben!

Nun kannst Du Dein Schreiben getrost in einen Umschlag stecken. Und ihn sozusagen aus Deiner Sichtweite entfernen. Lege ihn erst einmal beiseite: Vielleicht willst Du den Brief noch nicht gleich absenden. Vertraue mir: Du weißt instinktiv, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Vielleicht kommt dieser Zeitpunkt sehr rasch. Wie etwa am nächsten Tag. Vielleicht liegt der Brief noch eine Woche oder länger herum, bevor er in den Briefkasten gesteckt wird. Vielleicht magst Du ihn irgendwann gar nicht mehr abschicken. Das alles ist völlig in Ordnung!


Schritt 9: Zeremoniell abschicken – sendet man den Brief ab, lässt man ex Freund/in gehen

Wie gesagt: Setze Dich bloß nicht unter Druck, den Brief so schnell wie möglich „los zu werden“. Darum geht es jetzt nicht. Es geht darum, dass Du für Dich genau den richtigen Zeitpunkt erwischst. Dass Du nur das tust, was sich für Dich instinktiv richtig anfühlt.

Wenn Dir Deine Gefühle sagen: „Jetzt ist die Zeit dafür gekommen“: Sende den Brief ab. In dem Bewusstsein: „Sobald er in den Briefkasten geworfen wird, nehme ich wirklich Abschied. Ich lasse meinen oder meine Ex nun wirklich gehen.“ Merkst Du, warum es so wichtig ist, in dieser Sache nichts zu überstürzen? Du solltest dir das für dein Leben gut überlegen!


Schritt 10: Nicht mehr an ihn oder sie denken – es ist vorbei!

Du hast nun Abschied genommen. Mit diesem Brief. Du hast einen wirklichen Schlussstrich gezogen. Und bist nun frei. Frei für etwas Neues.

Du beginnst jetzt einen neuen Lebensabschnitt. Das, was zwischen Euch war: Es ist aus und vorbei. Und zwar für immer. Sei Dir dessen bewusst. Und hege keine (falschen) Hoffnungen, dass es mit Euch beiden vielleicht doch noch einmal was werden könnte, irgendwann…. Das wird in den seltensten Fällen so sein!

Ich habe Dir nun Step by Step gezeigt, wie Du den perfekten Abschiedsbrief an den oder die Ex verfasst. Du suchst nach mehr Inspirationen? In dem folgenden Abschnitt möchte ich Dir ein konkretes Beispiel vorstellen:


Wie könnte ein Abschiedsbrief für den oder die Ex aussehen – ein Beispiel

Für viele ist es nicht leicht, auf Anhieb die passenden Worte zu finden. Genau deshalb möchte ich Dir an dieser Stelle ein Beispiel für einen letzten Brief vorstellen. Eines, das mir sehr gut gefallen hat. Vielleicht inspiriert es ja auch Dich?!?

„Liebe/r ….,

unsere Trennung ist nun ein paar Wochen her. Noch immer denke ich an uns, an die Beziehung, an das, was wir beide miteinander hatten. Was uns verbunden hat.

Es fiel mir lange Zeit schwer, wirklich los zu lassen. Zu erkennen, warum die Beziehung eigentlich scheitern musste. Warum es mit uns beiden zu Ende gegangen ist. Trotz all der Gefühle, trotz all der schönen Zeiten und Erinnerungen, die wir doch miteinander hatten und geteilt haben.

Das zu erkennen, war nicht leicht. Und es zu akzeptieren auch nicht! Das gebe ich an dieser Stelle ganz offen zu. Doch bin ich sehr dankbar für das, was ich in dieser Zeit gelernt habe. Ich habe viel erfahren, über mich selbst. Über das, was zwischen uns schief gelaufen ist. Über die Ursachen und Gründe für das Aus.

Ich möchte mich hiermit bei Dir entschuldigen. Für das, was ich falsch gemacht habe. Denn ich habe viele Fehler begangen! Doch bitte glaube mir: Damals habe ich das nicht so gesehen. Nicht so sehen können. Ich konnte in dem Moment nicht anders handeln. Zumindest habe ich das so empfunden.

Wenn ich Dich dabei verletzt habe, möchte ich Dich an dieser Stelle dafür um Verzeihung bitten. Es tut mir wirklich Leid, aus ganzem Herzen! Denn dies war nicht in meiner Absicht. Und ich hoffe, dass Du diese Entschuldigung annehmen kannst. Das hoffe ich wirklich.

Ich bin dankbar für alles, was wir miteinander hatten. Für die Liebe, die Du mir gegeben hast. Für das, was wir zusammen geteilt haben. Für das, was ich durch Dich erfahren habe. Denn glaube mir: Du hast mir so einiges beigebracht! Und sehr, sehr viel gegeben. Dafür möchte ich an dieser Stelle danke sagen. (Auch, wenn Dir vieles davon vielleicht nicht bewusst ist.)

Ich habe mich durch Dich verändert. Mich besser kennen und lieben gelernt. Mich mit anderen Augen sehen können. Mich weiter entwickelt. Dafür danke ich Dir ebenfalls. Denn dies ist etwas, was ich nicht mehr missen möchte.

Ja, wir beide hatten unsere Probleme. Und ja, die Trennung und die Zeit danach waren nicht leicht für mich. Doch möchte ich auch diese Erfahrung nicht missen. Weil ich durch all dies reifer und klüger (hoffentlich!) geworden bin.

Mit diesem Brief möchte ich von Dir Abschied nehmen. Mit einem Danke und dem Wunsch bzw. der Hoffnung, dass es auch Dir gut geht. Dass Du die gemeinsame Zeit nicht bereust. Dass Du auch an die schönen Momente denkst.

Ich zumindest tue das. In Dankbarkeit. Und in dem Bewusstsein, dass es nun Zeit ist, weiter zu gehen. Es beginnt jetzt ein neuer und spannender Abschnitt. Der garantiert so einiges an Überraschungen bereit halten wird! Darauf freue ich mich. Und ich hoffe, dass auch Du voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken kannst.

In Dankbarkeit,

…“

Das war ein schönes Beispiel für einen Brief. Doch nun ist es an der Zeit, zum Schluss zu kommen. Und ein Fazit zu ziehen. Keine Sorge, dieses fällt nicht allzu lange aus…;)


Fazit:

Der Brief an den oder die Ex dient vor allem einer Sache: wirklich mit der Beziehung abzuschließen. Frei(er) zu sein für einen neuen Lebensabschnitt. Einen klaren Schlussstrich zu ziehen.

Dessen sollte man sich bewusst sein. Und den Brief nicht in der Hoffnung auf einen möglichen Neubeginn verfassen. Wichtig ist es zudem, sich in die passende Stimmung zu bringen. Gewisse Gefühle herauf zu beschwören.

Schließlich kommt es in diesem Zusammenhang auf die Emotionen an. Diese diktieren das, was man sagen will. Lasse Dir daher Zeit mit dem Schreiben. Überstürze nichts. Und schicke den Brief auch nicht gleich ab. Nur so kannst Du sicher sein: „Ich habe den perfekten Abschiedsbrief verfasst.“

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About Frederic Dittmar

Hallo, Mein Name ist Frederic Dittmar! Ich bin Coach für Persönlichkeitsentwicklung und beschäftige mich seit nunmehr 5 Jahren mit dem Thema Trennungen, Panikattacken, Depressionen, Glück und Vitalität! Ich freue mich das du zu uns gefunden hast! Und hoffe, dir bei all deinen Problemen weiterhelfen zu können! Lies hier mehr über mich