Ihr habt keine Gefühle mehr füreinander? Und denkt, dass eine Trennung die beste Entscheidung ist? Doch wie lässt sich erkennen, ob die Beziehung wirklich am Ende ist?

Mit genau diesem Thema habe ich mich in den letzten Jahren sehr intensiv befasst. Und einiges darüber herausgefunden… Meine Erkenntnisse möchte ich nun an Dich weitergeben. In diesem Artikel zeige ich Dir daher:

1) Was die drei Phasen in Sachen Beziehung am Ende sind

2) in welcher Phase Du selbst steckst

3) Was am Ende einer Beziehung aus psychologischer Sicht passiert

4) Was bei bestimmten Sonderfällen zu tun ist

5) Wie Du Dich allgemein beim Ende einer Beziehung verhalten solltest

6) Und wie das Fazit ausfällt.


 

Beziehung am Ende? – die drei Phasen, in denen du dich befinden kannst!

Es gibt unterschiedliche Phasen, die vor dem Ende einer Beziehung stehen. Jede dieser Phasen zeichnet sich durch ganz bestimmte Anzeichen aus. Die wiederum ein klares Signal aussenden. Und zum Reagieren auffordern.

Doch welche Phasen sind das eigentlich? Hier stelle ich sie Dir vor:

1.) Phase 1: Phase der Wahrnehmung

Ihr beide erkennt, dass es Probleme in Eurer Beziehung gibt. Ihr streitet Euch immer häufiger. Reagiert genervt. Auch die Kommunikation und die Leidenschaft haben deutlich abgenommen. Kurz: Ihr nehmt wahr, dass Eure Beziehung in einer tiefen Krise steckt.

2.) Phase 2: Phase des Ignorierens

Die Situation verbessert sich nicht. Im Gegenteil! Sie spitzt sich immer weiter zu. Ihr findet nicht mehr zueinander. Tauscht Euch nicht aus. Stattdessen ignoriert Ihr die Signale – noch geht es. Vielleicht fresst Ihr Euren Kummer auch in Euch hinein. Oder verdrängt. All das kann jetzt passieren.

3.) Phase 3: Phase des Eskalierens!

Doch lassen sich die Probleme irgendwann nicht mehr leugnen. Alles Verdrängen und Weg schieben hilft nicht mehr. Es ist wie ein Vulkan, der jetzt explodiert! Denn all die angestauten Gefühle und Emotionen müssen nun raus. Und oft kommt es jetzt zu Kurzschlussreaktionen und zur Trennung…

Was die drei Phasen sind, weißt Du nun. Doch in welcher steckst Du selbst? Darum geht es in dem nächsten Kapitel!

Beziehung am Ende – Test – in welcher Phase bist du?

Zugegeben: es ist nicht immer leicht, für sich selbst herauszufinden, wo man gerade steht. In welcher Phase man sich tatsächlich befindet.

Um Dir eine bessere Orientierung zu geben, gehe ich daher detailliert auf jede einzelne Phase ein. Und gebe Dir Anzeichen mit, die für jede dieser Phasen charakteristisch sind.

Phase 3: Beziehung ist wirklich zu Ende – Phase des Eskalierens! – 10 Anzeichen für diese Phase!

Woran lässt sich erkennen, dass man sich in der Phase der Eskalation befindet? An genau diesen Signalen:

AnzeichenWarum es ein klares Signal ist! Und wie es dazu (eventuell) kommen konnte
Ihr schweigt Euch gegenseitig an.Kommunikation ist wichtig für eine funktionierende Beziehung. Nur so kommt man einander (wieder) näher! Erkennt, was im Leben des Anderen gerade so los ist.

Doch genau solche Gespräche habt Ihr beide schon lange nicht mehr miteinander geführt. Weil es Euch einfach nicht interessiert. Weil ihr Euch irgendwie nichts mehr zu sagen habt. Und so geht es in Euren Unterhaltungen vor allem um oberflächliche Dinge. Darum, wie der Alltag zu organisieren ist. Wirkliche Nähe aber kommt so nicht zustande.

Doch wie konnte es dazu kommen? Vielleicht verhindert Stress und zu hoher Druck eine solche Unterhaltung. Vielleicht ist man erschöpft vom Alltag. Vielleicht ist man mit der Beziehung unzufrieden. Und zieht sich deshalb auf diese Weise zurück.
Ihr verletzt den Anderen (mit Worten oder mit Taten).Gut, gestritten habt Ihr auch früher schon mal. Doch jetzt sind die Streitereien anders: Ihr verletzt den Anderen. Mit Worten oder mit Taten. Ihr vernachlässigt die Beziehung. Ihr zielt vielleicht mit Euren Bemerkungen unter die Gürtellinie. Oder seid zumindest bereit dazu.

Doch wie konnte es dazu kommen? Vielleicht habt Ihr das Gefühl, es dem Anderen heimzahlen zu müssen. Weil er oder sie Euch in der Vergangenheit einmal (mehrmals) verletzt hat. Oder Ihr seid generell unzufrieden (mit Euch selbst zum Beispiel). Und tragt es nun auf diese Weise aus.
Ihr habt keine Lust mehr, etwas mit ihm oder ihr zu unternehmen.Zusammen weg fahren? Ins Restaurant gehen? Einen Tanzkurs anzufangen? Früher hättet Ihr das vielleicht gemacht. Doch längst ist die Lust auf gemeinsame Unternehmungen nur zu zweit verflogen. Stattdessen zieht man es vor, mit den Kumpels um die Häuser zu ziehen oder sich mit den Mädels einen lustigen Abend zu machen. Das verspricht so viel mehr Spa߅.

Doch wie konnte es dazu kommen? Man fühlt sich in der Beziehung nicht mehr wohl. Vielleicht, weil man sich von dem Anderen erdrückt fühlt, von dessen Erwartungen und der großen Liebe. Man hat das Interesse an der Person des Anderen verloren. Und deshalb erscheint alles spannender als Zeit mit ihm oder ihr zu verbringen...
Ihr betrügt den Anderen (oder seid bereit dazu), Da gibt es diese eine Person. Mit der einer von Euch ins Bett gegangen ist. Vielleicht war es ein Ausrutscher. Vielleicht hat sich daraus unversehens eine Affäre entwickelt. Doch Fakt ist: Es liegt ein Betrug vor. Und der Andere fühlt sich verletzt. In gewisser Weise verraten.

Doch wie konnte es dazu kommen? Etwas an der Beziehung hat dem Fremdgeher gefehlt. Sonst wäre es nicht dazu gekommen! Es sei denn, es war sehr, sehr Alkohol mit im Spiel – doch selbst dann kann man den Betrug nicht einfach so abhaken.
Ihr macht Euch gegenseitig ständig Vorwürfe.Und schiebt dem Anderen die Schuld in die Schuhe. Ohne daran zu denken, dass auch Ihr vielleicht den ein oder anderen Fehler macht.

Dies ist für eine Beziehung jedoch ein großes Problem. Denn der Andere fühlt sich in die Ecke gedrängt. Unfair behandelt. Er wird sich entweder verteidigen oder mit gleicher Münze zurückzahlen. Und auf Distanz gehen.

Doch wie konnte es dazu kommen? Vielleicht ist man mit sich selbst unzufrieden. Oder der Partner, die Partnerin hat einen Fehler begangen. Den man noch immer nicht verziehen hat. Vielleicht hat er oder sie sich auch nicht wirklich um die Beziehung gekümmert. Man selbst kommt sich ausgenutzt vor. Und lässt es eben nun auf diese Weise raus.
Ihr habt keinen Sex mehr.Sex ist wichtig für eine Beziehung. Denn es braucht die körperliche Intimität, damit beide in der Partnerschaft wirklich auf ihre Kosten kommen.

Wenn der Sex immer weniger und liebloser wird, ist das deshalb ein großes Problem. Der Frust wächst – bei Männern meist schneller als bei Frauen. Man gerät leichter in Versuchung, sich diese Befriedigung außerhalb der Beziehung zu suchen. Und das kann zur Trennung führen…

Doch wie konnte es dazu kommen? Vielleicht fühlt sich der eine von dem Anderen falsch behandelt. Und bestraft diesen jetzt mit Liebesentzug. Vielleicht ist einer so gestresst, dass er schlicht und einfach die Lust verliert. Oder es kam bereits zum Fremdgehen – und das ist nun die Quittung.
Man interessiert sich nicht mehr für den Anderen.Für das, was ihn bewegt und beschäftigt. Man hat kein Interesse mehr daran, nachzufragen. Denn die Person des Anderen erscheint schlicht und einfach nicht mehr interessant und faszinierend genug. Es reicht nicht, um sich die Mühe zu machen und nachzufragen.
Man hat mit der Beziehung innerlich schon längst abgeschlossen.Die Probleme und Hindernisse haben sich als zu groß erwiesen. Die Gefühle haben einfach nicht gereicht. Aus welchem Grund auch immer.

Doch führt diese Erkenntnis dazu, dass man gar nicht mehr um die Partnerschaft kämpfen will. Man sieht schlicht und einfach nicht mehr, wozu man es tun sollte. Die Beziehung ist für einen selbst beendet. Nur muss das dem Anderen noch kommuniziert werden.

Doch wie konnte es dazu kommen? Diese Entwicklung kann mehrere Ursachen haben. Vielleicht haben sich beide im Laufe der Zeit verändert. Wünschen sich unterschiedliche Dinge von der Zukunft. Es gibt vielleicht jemand Anderen. Mit dem alles so viel leichter und spannender erscheint. Oder die externen Probleme sind einfach zu gewichtig, als dass sie sich überwinden lassen...
Man hat keine Gefühle mehr für den Anderen.Am Anfang war es einfach nur schön. Das Herz raste beim Anblick des Anderen. Und jetzt? Jetzt nimmt man die Gegenwart des Anderen als selbstverständlich wahr. „Sieht“ ihn oder sie gar nicht mehr. Es kribbelt nicht mehr. Und wenn man ehrlich in sich hinein horcht, spürt man: Die Gefühle sind weg.

Doch wie konnte es dazu kommen? Auch hier können mehrere Ursachen eine Rolle spielen. Man hat sich vielleicht auseinander entwickelt. Beide haben sich verändert – in unterschiedliche Richtungen. Oder der eine hat vielleicht große psychische Probleme. Die eine glückliche Beziehung verhindern. Und so weiter...
Man hat sich in jemand anderen verliebt.Aus welchen Gründen auch immer. Doch geht einem diese Person nicht mehr aus dem Kopf. Man träumt von ihr, Tag und Nacht. Ist bereit, mit ihm oder ihr etwas Neues zu beginnen. Die jetzige Beziehung erscheint dagegen nur noch lästig. Wie ein Gefängnis. Aus dem man möglichst schnell raus möchte.

Was solltest du jetzt tun?

Doch was ist in solch einem Fall zu tun? Hier gebe ich Dir eine Schritt für Schritt Anleitung mit. Für mehr Infos schaue Dir den Beitrag auf https://interfe.net an…

Schritt 1: Frage Dich, was in Deinem Fall die Ursachen für die derzeitige Situation sind

Woran liegt es, dass Ihr beide gerade solche Probleme habt? Und wie lange geht es schon so? Identifiziere die Probleme!

Schritt 2: Frage Dich, für welche dieser Probleme Du verantwortlich bist

Und für welche Probleme Dein Partner, Deine Partnerin die Verantwortung trägt. Und dann gibt es noch jene, für die Ihr beide verantwortlich seid. Welche sind dies? Gehe in die Analyse!

Schritt 3: Spreche mit Deinem Partner, Deiner Partnerin

Und finde heraus, wie er oder sie das Ganze sieht. WOLLT Ihr überhaupt noch an der Beziehung arbeiten? Zieht Ihr in dieser Hinsicht an einem Strang? Oder seid Ihr bereit, die Partnerschaft aufzugeben?

Schritt 4: Versucht, zu einer Lösung zu gelangen

Die für Euch beide gut ist. Bitte führt dieses Gespräch möglichst sachlich. Ohne Vorwürfe an den Anderen. Sprecht in Ich Botschaften. Kommt Ihr nicht weiter, holt Euch professionelle Hilfe.

Schritt 5: Trennt Euch, wenn es nicht besser wird

Setzt Euch eine Frist: Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt solltet Ihr Eure Probleme bereinigt haben. Zu einer Entscheidung gekommen sein. Wird die Situation nicht besser: Trennt Euch. Alles andere wäre nur Zeitverschwendung…

Phase 2: Phase des Ignorierens – 10 Anzeichen

Du weißt mittlerweile, dass etwas im Argen liegt. Und zwar ganz gewaltig! Doch kannst Du Dich nicht damit befassen. Zumindest noch nicht…

Hier sind typische Anzeichen dieser Phase des Ignorierens. Inklusive einer Beschreibung und Erläuterung:

AnzeichenWarum es ein klares Signal ist!
Du vermeidest, mit ihm oder ihr alleine zu sein.Immer, wenn Du mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin alleine bist, fühlst Du Dich unwohl. Du hast Angst, dass es zu einer Konfrontation kommt. Dass er oder sie die Dinge anspricht. Deshalb bist Du auf einmal sehr viel unterwegs. Triffst Dich mit Deinen Kumpels oder Freundinnen. Gehst ständig zum Sport. Oder bleibst länger auf der Arbeit. Nur, damit Du Dich der Situation nicht stellen musst. Vor der Du solch eine große Angst hast. Denn Du hast das Gefühl, für solch eine Situation noch nicht bereit zu sein.
Du gehst einem Gespräch aus dem Weg.Ab und an versucht Dein Partner, Deine Partnerin es mit dem berühmten Satz „Wir müssen miteinander reden“. Sobald Du diese Worte hörst, blockst Du ab. Murmelst, dass Du gleich weg musst. Vertröstest ihn oder sie auf später. In dem Wissen, dass dieses später noch lange nicht kommt. Weil Du dieses Gespräch partout nicht führen willst.
Du bist übertrieben fröhlich.Und tust so, als sei alles in bester Ordnung. Um ihn oder sie zu beschwichtigen (und auch Dich selbst). Um die Situation, den Ernst der Lage zu überspielen. Deswegen setzt Du Dir ein breites Lächeln auf. Damit ja keiner auf die Idee kommt, dass es in der Beziehung Schwierigkeiten gibt.
Du leugnest, dass es ein Problem gibt.Weil Du der Wahrheit nicht ins Auge sehen kannst. Weil Du Dir und Deinem Partner, Deiner Partnerin sowie der Umgebung gegenüber nicht eingestehen kannst und willst, dass es ein Problem gibt. So weit bist Du einfach nicht. Noch nicht.
Du bist ständig innerlich angespannt.Im Inneren spürst Du natürlich, dass etwas mit der Beziehung nicht stimmt. Trotz all Deiner Bemühungen, dies zu leugnen. Doch kannst Du Dich nicht ständig selbst belügen. Vielmehr bist Du ständig innerlich angespannt. Auf der Hut. Bist wachsam. Vor allem, was das Verhalten Deines Partners, Deiner Partnerin anbelangt: Merkt auch er oder sie etwas? Vielleicht versuchst Du jetzt, es ihr oder ihm besonders recht zu machen. Auf ihn oder sie einzugehen. Um jedes Verdachtsmoment doch noch irgendwie zu zerstreuen.
Entspannen kannst Du Dich bei alldem jedoch längst nicht mehr. Diese Situation bedeutet vor allem eines für Dich: purer Stress.
Deine Stimmung schwankt extrem.Aufgrund dieses emotionalen Stresses kommt es zu starken Stimmungsschwankungen. Du wirst immer gereizter. Kannst nicht mehr los und locker lassen. Du schläfst vielleicht schlecht, hast Schwierigkeiten, Dich zu konzentrieren. Dies führt dazu, dass Du beim kleinsten Anlass die Wände hoch gehen könntest. Im nächsten Moment wiederum wirst Du von einer großen Verzweiflung ergriffen. Oder Du hoffst, dass doch noch alles wieder gut wird. Verfällst vielleicht in hektische Betriebsamkeit. Du bist, was das Verhalten angeht, in gewisser Weise unberechenbar geworden. Und das ist nicht nur für Dich recht schwer zu ertragen. Sondern auch für Deinen Partner, Deine Partnerin. Sowie für die Umgebung. Die sich natürlich wundert, was mit Dir los ist...
Du redest Dir selbst ein, dass alles gut ist.Du hast diese Vorstellung von Euch als perfektem Paar. Eine Vorstellung, von der Du nicht abrücken willst. Noch nicht abrücken kannst. Du willst es daher nicht wahrhaben, dass (auch) Ihr Probleme haben könntet.
Vielleicht fühlst Du Dich in Deinem Inneren auch von der Situation überfordert. Hast das Gefühl, dem Ganzen nicht gewachsen zu sein. Auch deshalb fliehst Du vor der Situation. Und redest Dir immer wieder ein, dass es doch eigentlich gar keine (großen) Probleme gäbe. Zumindest keine, die sich nicht überwinden ließen… Mitunter glaubst Du das sogar.
Du verspürst schiere Panik bei dem Gedanken an eine Trennung.Du bist wie blockiert. Kannst nicht mehr klar denken. Bekommst vielleicht feuchte Hände, das Herz rast. Fast schon ließe sich das Ganze mit einer Panikattacke vergleichen. Um dem aus dem Weg zu gehen, schiebst Du den Gedanken an eine Trennung weit, weit weg.
Du erzählst Deiner Umgebung, dass alles gut sei. Hin und wieder fragen Dich besorgte Freunde oder Familienangehörige, ob bei Euch alles in Ordnung sei. Es herrsche so eine merkwürdige Spannung zwischen Euch… Du blockst sofort ab. Und leugnest, dass Ihr beide Probleme habt. Machst der Umgebung weis, dass alles gut läuft. Und wechselst schließlich das Thema.
Du lehnst alle Hilfsangebote ab.Vielleicht schlägt Dein Partner, Deine Partnerin ganz konkret vor, dass Ihr beide Euch externe Hilfe holt. In Form einer Paartherapie. Du lehnst das ab. Sowie alle anderen Formen der Unterstützung. Es soll ja nicht „offiziell“ werden, dass Ihr beide ein Problem habt!

Was solltest du jetzt tun?

Ich möchte Dir nun zeigen, wie Du vorgehen solltest – in einer kurzen Schritt für Schritt Anleitung. Mehr Informationen zu diesem Thema inklusive wertvoller Tipps findest Du auf https://interfe.net/beziehung-retten/ !

Schritt 1: werde Dir der Situation bewusst!

Und mache Dir klar, wie gefährlich das Ganze ist. Was passieren kann, wenn Du weiterhin leugnest. Der Wahrheit nicht ins Auge sehen möchtest. Du stehst gerade an einem sehr wichtigen Punkt. Und solltest Dir nicht allzu viel Zeit lassen!

Schritt 2: identifiziere die Probleme

Trete nun in die Analyse ein. Woran liegt es, dass Ihr in Eurer Beziehung diese Probleme habt? Welche sind dies überhaupt? Für welche bist Du verantwortlich, für welche Dein Partner oder Deine Partnerin? Und was sind die Probleme, die durch Euch beide entstanden sind? Schreibe all dies auf! Das hilft, um sich später zu erinnern…

Schritt 3: Arbeite an einer Lösung der Probleme, für die Du verantwortlich bist

*Überlege Dir dabei: Was kannst Du tun, um diese zu beheben? Zu welchen Kompromissen und Zugeständnissen bist Du bereit? Wie kannst Du diese Pläne am besten umsetzen? Erstelle auch hier einen genauen Plan! Der möglichst realistisch ist. Und sich gut umsetzen lässt.

Schritt 4: Suche das Gespräch mit Deinem Partner, Deiner Partnerin

Und schaue: Wie sieht er oder sie das Ganze? Stimmt er/ sie Dir zu? Ist er oder sie bereit, mit Dir gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten? Wenn ja: Überlegt gemeinsam, wie und ob Ihr die Probleme lösen könnt. Vor allem jene, für die Ihr beide verantwortlich seid. Wenn ihr das packt, gehört ihr 2 Menschen zusammen!

Seid bei all dem möglichst sachlich und gerecht. Achtet auf einen respektvollen Tonfall dem Anderen gegenüber. Verletzt einander nicht.

Schritt 5: Setzt den Plan um – und überprüft, inwieweit das möglich ist

Manchmal nützt selbst der beste Plan mit den besten Absichten nichts. Es ist einfach zu spät, um die Beziehung doch noch zu retten. Das ist manchmal einfach so.

Setzt Euch daher eine Frist, bis wann die Probleme behoben sein sollen. Wenn diese vorbei ist und sich nichts gebessert hat: Trennt Euch. Das ist für Euch beide das Beste…

Phase 1: Phase der Wahrnehmung – 10 Anzeichen

Du spürst, dass es nicht mehr so gut läuft wie zu Beginn. Mehr noch: Eure Beziehung steckt in einer Krise. Was sind die typischen Anzeichen dafür? In der Tabelle verrate ich es Dir – inklusive einer genauen Erläuterung!

AnzeichenWarum es ein klares Signal ist!
Du fühlst Dich nicht mehr so wohl in Gegenwart des Anderen.Und kannst Dich nicht mehr so entspannen. Warum dies so ist, hängt meist von diversen Faktoren ab.

Was ist die Gefahr dabei? Du ziehst Dich immer mehr von dem Anderen zurück. Gehst auf Distanz. Um Dich selbst besser zu fühlen. Um mehr zu entspannen.
Der Sex ist weniger geworden.Klar, die Leidenschaft zu Beginn Eurer Beziehung ist nicht mehr vorhanden. Das ist in gewisser Weise normal. Doch geht Ihr jetzt nur noch selten miteinander ins Bett. Und es macht auch nicht mehr so viel Freude wie einst.

Was ist die Gefahr dabei? Es braucht körperliche Intimität, damit eine Beziehung (auch) funktionieren kann. Nur so werden beide wirkliche Erfüllung finden! Oder es sich sonst woanders herholen...
Die Beziehung macht nicht mehr so viel Spaß wie früher.Einst konntet Ihr stundenlang miteinander lachen. Heiter sein. Spaß haben. Doch ist diese Leichtigkeit mittlerweile verflogen. Der Spaßfaktor ist deutlich geringer geworden.

Was ist die Gefahr dabei? Man sucht den Spaß außerhalb. Vermisst etwas. Wenn man diese Leichtigkeit nicht wieder zurück holt, kann dies die Beziehung deutlich gefährden.
Ihr streitet Euch immer häufiger.Vielleicht sind es immer wieder die gleichen Themen, mit denen ihr zu kämpfen habt. Oder es reicht schon eine vermeintliche Kleinigkeit, um an die Decke zu gehen. Fest steht: Streitereien und Diskussionen sind deutlich häufiger an der Tagesordnung.

Was ist die Gefahr dabei? Wenn Ihr nicht dagegen steuert, wird sich irgendwann ein grund- gereizter Ton in Eure Beziehung einschleichen. Und Ihr kommt aus den Streitereien gar nicht mehr heraus...
Ihr habt schon länger kein wirkliches Gespräch mehr geführt.Zumindest keines, das intensiver war. Das war zu Beginn der Beziehung noch nicht der Fall. Da konntet Ihr Euch gegenseitig stundenlang zuhören! Und wolltet alles, aber auch wirklich alles über den Anderen wissen…

Was ist die Gefahr dabei? Man weiß irgendwann gar nicht mehr, was den Anderen aktuell eigentlich so beschäftigt. Man wendet sich bei Problemen nicht mehr an den Partner, an die Partnerin. Sondern an jemand anderen. Das führt jedoch dazu, dass die Kluft zwischen Euch beiden größer wird.
Die Komplimente für den Anderen sind weniger geworden.Oder kleine Aufmerksamkeiten wie Blumen, Schokolade…. Das kam schon lange nicht mehr vor.

Was ist die Gefahr dabei? Der Andere fühlt sich nicht mehr so wahrgenommen. Nicht mehr so wertgeschätzt. Und zieht sich vielleicht immer weiter zurück...
Ihr unternehmt seltener etwas zusammen.Früher seid Ihr zum Teil auch spontan einfach mal so weg gefahren. Oder seid fein ausgegangen. Habt besondere Unternehmungen gemacht. Das ist jedoch sehr, sehr selten geworden.

Was ist die Gefahr dabei? Eine Beziehung kann und sollte nicht nur aus Alltag bestehen. Sie lebt auch von den besonderen Momenten! Und den Erinnerungen daran.
Ihr seid mittlerweile mehr Eltern als ein Paar.Wenn Kinder geboren und aufgezogen werden, ändert sich einiges. Man muss sich und seine Rolle neu finden – auch innerhalb der Beziehung. Doch kann es passieren, dass man irgendwann eher „Mutter“ oder „Vater“ ist. Und die Beziehung hintenan stellt.

Was ist die Gefahr dabei? Man begehrt den Anderen nicht mehr. Die Beziehung rückt in den Hintergrund. Und dies kann zu einer Trennung führen.
Ihr führt immer häufiger getrennte Leben.Habt Euch vielleicht einen eigenen Freundeskreis aufgebaut. Ein neues Hobby begonnen, das recht zeitintensiv ist. Der Partner hat mit diesem Bereich des Lebens jedoch nichts (mehr) zu tun.

Was ist die Gefahr dabei? Man entfernt sich von dem Anderen. Hält diesem einen Teil des Lebens vor, der wichtig für einen persönlich ist. Das verletzt. Und treibt ebenfalls auseinander...
Ihr interessiert Euch nicht mehr so für den Anderen.Zumindest nicht genug, um sich wirklich Zeit für ihn zu nehmen. Ihn zu verwöhnen. Oder ihm oder ihr einfach nur zuzuhören. Fragen zu stellen: „Wie geht es Dir gerade? Fühlst Du Dich wirklich wohl? Was kann ich besser machen?“

Was ist die Gefahr dabei? Ein solches Verhalten geht ebenfalls zulasten der Liebe. Der Andere wird dies spüren. Sich zurück ziehen. Und vielleicht außerhalb der Beziehung nach dieser Aufmerksamkeit und Wertschätzung suchen.

Was solltest du jetzt tun?

Ich will Dir in dieser wahrlich nicht einfachen Situation helfen! Und zeige Dir daher, welche Schritte jetzt zu unternehmen sind. Doch Kopf hoch: Das Stadium ist noch relativ jung. Und die Chance, die Beziehung doch noch zu retten, stehen daher gar nicht soo schlecht… (Mehr Infos findest Du übrigens unter https://interfe.net/beziehung-retten/

Schritt 1: Werde Dir der Situation bewusst

Und erkenne, was bei Euch problematisch ist. Was die Beziehung in eine Schieflage gebracht hat. Sei in dieser Hinsicht bitte ehrlich zu Dir selbst! Und beschönige die Situation nicht… Du musst es realistisch ansehen!

Schritt 2: Betreibe Ursachenforschung

Wie konnte es dazu kommen? Wie groß sind die Probleme und wie lange bestehen sie schon? Für welche dieser Probleme bist Du verantwortlich? Und was kannst Du tun, um sie zu beheben? Dies sind der wichtige Fragen! Die es nun zu beantworten gilt…

Schritt 3: Spreche mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin

Nun ist es Zeit für ein offenes und ehrliches Gespräch. Das zeigt ihm oder ihr: Dir ist der Ernst der Lage bewusst. Und Dir ist daran gelegen, die Beziehung doch noch zu retten. Etwas in diese zu investieren. Das stellt wieder wichtiges Vertrauen her!

Schritt 4: Arbeitet kontinuierlich an der Beziehung

Erstellt am besten gemeinsam einen Plan: Wie könnt Ihr die Beziehung noch besser machen? Haltet Euch an diesen Plan! Und setzt ihn gleich um. Um nicht noch länger Zeit zu vergeuden…

Schritt 5: Überprüft, ob Ihr voran kommt

Ob sich die Beziehung tatsächlich verbessert. Oder ob es – hoffentlich nicht – eher schlimmer wird. Seid dazu bereit, Euch immer wieder zusammen zu setzen! Und zwar kontinuierlich!

Schau, in welcher Phase du dich befindest! Und reagiere!

In welcher Phase steckst Du gerade fest? Was sind die Anzeichen, die auch auf Dich und auf Deine Situation zutreffen? Suche gezielt nach passenden Lösungen!

Ende einer Beziehung Psychologie – die Psychologie

Wenn das Ende der Beziehung deutlich wird, verhält sich jeder ein wenig anders. Dies ist auch verständlich – und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie etwa dem Charakter.

Wer sich selbst vertraut, wer grundsätzlich positiv den Dingen entgegen sieht, der kann sich auch mit der Trennung abfinden. Diese als Chance sehen: Nämlich dazu, die Dinge besser zu machen. Etwas Neues zu beginnen. Der ist bereit dazu, nach einer angemessenen Phase der Trauer wieder neu durch zu starten.

Vielleicht ist es aber auch so, dass man sich selbst Vorwürfe macht. Dass man denkt, man hätte dieses oder jenes besser machen können. Diese Vorwürfe führen dazu, dass man sich noch schlechter fühlt. Unfähig, eine Beziehung zu führen. Das verschlimmert den Liebeskummer erst recht.

Oder man hält noch an der Beziehung fest. Weil man Angst vor dem Alleinsein hat. Angst vor der (vermeintlichen) Einsamkeit. Und obwohl man weiß, dass die Beziehung eigentlich kaputt ist: Sie erscheint einem als das kleinere Übel. Als die Alternative, ins kalte Wasser zu springen.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass man dem Anderen das Scheitern der Beziehung in die Schuhe schiebt. Sie diesem anlastet. Vielleicht Gefühle wie Wut, Verzweiflung, Hass empfindet. Das Bedürfnis nach Rache hat.. Auch dies ist immer wieder zu beobachten!

Du siehst: jeder verhält sich auf eine bestimmte Weise. Dies hängt von den jeweiligen Umständen und dem Charakter ab. Doch wenden wir uns nun diversen Sonderfällen zu: Wie solltest Du Dich in diesen speziellen Situationen verhalten, wie am besten vorgehen? Darum geht es in dem nächsten Abschnitt:

Beziehung ist am Ende – Sonderfälle!

Hier möchte ich noch auf einige Sonderfälle eingehen. Was ist konkret in diesen speziellen Situationen zu tun? Dies zeige ich Dir – in den folgenden Abschnitten.

Beziehung am Ende mit Kind

Ein Kind kann eine Beziehung auf die Probe stellen. Und die Dynamik in der Beziehung so verändern, dass man irgendwann nur noch als Eltern agiert. Und nicht mehr als Paar. Was ist nun zu tun?

Schritt 1: Werdet Euch der Situation bewusst

Wie sehr durch die Familiengründung alles anders geworden ist. Wie lange geht es schon so? Und wie sehr hat sich die Leidenschaft, wie sehr haben sich die Gefühle füreinander verändert? Denkt darüber nach!

Schritt 2: Sprecht mit dem Anderen darüber

Offen und ehrlich. Legt die Karten auf den Tisch. Sprecht darüber, wie es Euch gerade geht.

Schritt 3: Überprüft die eigenen Gefühle

Begehrt Ihr den Anderen noch? Oder ist diese Leidenschaft einfach nicht mehr da? Wie sehr seid Ihr dazu bereit, um den Anderen zu kämpfen?

Schritt 4: Sucht nach Lösungen um die Beziehung zu retten

Denn mal ehrlich: Der Traum von einem heilen und glücklichen Familienleben lässt sich nicht einfach so aufgeben. Daher könnte es sich lohnen, gezielt nach Lösungen zu schauen. Nehmt dabei professionelle Hilfe in Anspruch, wenn Ihr das Gefühl habt, es könnte Euch helfen.

Schritt 5: Zieht die Konsequenzen

Schaut nach einiger Zeit: Wie geht es Euch? Hat sich die Situation verbessert? Seid Ihr wieder als Paar zusammen gerückt? Wenn dies nicht der Fall ist: Eine Trennung ist dann die beste Entscheidung. Trotz des gemeinsamen Kindes…

Beziehung am Ende nach Geburt

Wenn die Beziehung kurz nach der Geburt des gemeinsamen Kindes auseinander bricht, ist das eine große Herausforderung. Wie damit umgehen? Hier ist meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich.

Schritt 1: Stelle Dich der Situation

Laufe nicht länger vor ihr weg. Ja, Ihr beide habt gerade sehr große Probleme. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr Euch trennen werdet. Nehme dieses Szenario an!

Schritt 2: Suche das Gespräch

Mit Deinem Partner. Wie sieht er das Ganze? Es kann auch hilfreich sein, sich mit einer guten Freundin oder einer anderen vertrauten Person auszutauschen. Um sich so zu entlasten.

Schritt 3: Befasse Dich mit den Konsequenzen

Was ist, wenn es mit Euch beiden wirklich auseinander geht? Was ist in diesem Fall konkret zu tun? Spreche mit Deinem (Noch) Partner darüber. Wer kann die gemeinsame Wohnung behalten? Wer muss ausziehen? Wie wollt Ihr Euch um das Kind kümmern? All das sind (praktische) Fragen, mit denen Ihr Euch nun befassen solltet…

Schritt 4: Suche nach Lösungen

Und erstelle einen konkreten Plan. Wie solltest Du nun Step by Step vorgehen? Denke dabei daran, Dich um Dich selbst zu kümmern. Trotz allem. Du kannst nur dann etwas erreichen, wenn Du über die notwendige Kraft und Energie verfügst…

Schritt 5: Hole Dir Unterstützung

Gerade jetzt ist nicht die Zeit, (falschen) Stolz zu zeigen. Du musst Dich um so vieles kümmern! Fordere deshalb Unterstützung ein, von Freunden, von der Familie. Zudem gibt es ausreichend Beratungsstellen, die sich mit Deiner Situation sehr gut auskennen. Und gerne Rede und Antwort stehen…

Beziehung am Ende und schwanger

Eigentlich sollte alles anders sein. Doch nun bist Du schwanger – und Dein Partner hat sich von Dir getrennt. Wie nun weiter vorgehen? Hier ist meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich:

Schritt 1: Stelle Dich Deiner Situation

Und ignoriere sie nicht länger. Selbst, wenn die Versuchung da ist. Doch helfen Dir Illusionen und Luftschlösser nun auch nicht weiter. Im Gegenteil: Sie verschlimmern die Sache nur noch.

Schritt 2: Suche das Gespräch mit Deinem Partner

Was ist seine Haltung zu diesem Thema? Wie empfindet er? Sieht er noch eine Perspektive für die Zukunft? Oder hat er mit der Partnerschaft schon längst abgeschlossen – gemeinsames Kind hin oder her?

Schritt 3: Stelle Pläne auf

Sei auf die Trennung vorbereitet. Das gelingt Dir, indem Du Pläne aufstellst: Was geschieht mit der Wohnung? Wer muss ausziehen? Wie kannst Du finanzielle Hilfen erhalten? Kümmere Dich (auch) um die praktischen Belange. Denn es geht hier nun mal nicht nur um Dich…

Schritt 4: Entlaste Dich so gut es geht

Achte zwischendrin darauf, immer wieder über Deine schwere Situation zu sprechen. Mit Freunden, mit jemandem aus der Familie. Hole Dir Kraft und Energie. Alles andere würde (auch) Deinem Kind schaden….

Schritt 5: Hole Dir Unterstützung

Schwanger zu sein, zieht viele Konsequenzen und Herausforderungen nach sich. Sei Dir selbst wichtig genug, um Dir Unterstützung und Hilfe an die Seite zu holen! Wie etwa von Freunden, von der Familie oder von Beratungsstellen. Online kannst Du hierzu wertvolle Tipps und Adressen erhalten.

Beziehung am Ende wegen Depression – was tun

Ist eine psychische Krankheit wie eben Depression mit im Spiel, wird es kompliziert. Denn es ist nun mal so: Der Betroffene kann nicht aus seiner Haut. Er steckt gewissermaßen fest. Und kann die Krankheit nicht aufgeben. Diese überschattet alles.

Und der Andere kann nur hilflos zusehen, wie der Partner, die Partnerin immer wieder in diesen schwarzen Momenten versinkt. Er oder sie kann ihr/ ihm nur begrenzt helfen. Nichts tun außer immer wieder Unterstützung anzubieten. Und hoffen, dass diese angenommen wird.

Ist dies nicht der Fall, wird die Situation einfach nicht besser: Die Trennung ist die beste Lösung. So hart es vielleicht klingt. Doch bevor der Andere selbst drauf zahlt, sollte er seine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen: Sich wieder mehr um sich selbst kümmern. An sich denken.

Vielleicht ist dies auch ein Weckruf für den Betroffenen. Sich Hilfe zu suchen. Und aus diesem Loch heraus zu kommen.

Beziehung am Ende – was tun

Hier noch ein paar Tipps, was bei einer Beziehung kurz vor dem Ende zu tun ist. In Form einer Schritt für Schritt Anleitung:

Schritt 1: Mache Dir Deine Situation bewusst

Ja, Ihr steckt in einer Krise. Erkenne das an! Und mache Dir nicht länger etwas vor. Das bringt einfach nichts…

Schritt 2: Identifiziere die Probleme

Was sind die Ursachen dafür, dass Ihr beide als Paar in einer tiefen Krise steckt? Es gibt immer bestimmte Gründe! Finde diese heraus. Gehe dabei möglichst rational vor. Frage vielleicht eine Freundin oder einen Kumpel um Rat. Die Sicht von außen sieht häufig klarer…. Und liefert einem selbst wertvolle Denkanstöße.

Schritt 3: Plane für das Worst Case Scenario

Kommt es zur Trennung: Sei darauf möglichst gut vorbereitet. Setze Dir Pläne und Ziele für den Fall der Trennung. Lasse den Gedanken zu, ihn oder sie gehen zu lassen.

Schritt 4: Suche das Gespräch

Um herauszufinden, ob Ihr beide nicht vielleicht doch noch eine Chance habt. Ob es möglich ist, eine Lösung für die Probleme zu finden. Was ist hierzu die Haltung Deines Partners, Deiner Partnerin? In einem Gespräch werdet Ihr genau dies erkennen!

Schritt 5: Zieht die entsprechenden Konsequenzen

Gebt Euch eine gewisse Zeit, um die Probleme zu beheben. Sofern Ihr beide (!) noch an der Rettung der Beziehung interessiert seid. Ist diese Frist verstrichen und es hat sich nichts geändert: Trennt Euch. Denn es wird kaum besser werden – das kann ich aus Erfahrung heraus sagen.

Was in bestimmten Sonderfällen zu tun ist, weißt Du nun, Doch was sind eigentlich generelle Schritte, die zu tun sind? Wenn die Beziehung am Ende ist? Darum geht es in dem nächsten (kurzen) Abschnitt!

Beziehung am Ende – was kann ich tun

Hier möchte ich Dir noch die generelle Vorgehensweise vorstellen: Wie solltest Du Dich Schritt für Schritt verhalten, wenn die Beziehung in einer tiefen Krise steckt? Für detailliertere Infos schaue auf der folgenden Seite nach: https://interfe.net/beziehung-retten/

Schritt 1: Leugne die Situation nicht länger

Und stelle Dich ihr. Mache Dir bewusst: „Ja, wir haben gerade gewaltige Probleme.“ Beschönige nichts. Das kostet Dich nur unnötige Kraft! Und hält Dich auf…

Schritt 2: Finde die Ursachen für Eure Probleme heraus

Stichwort Analyse. Nimm Dir bitte Zeit für diesen Schritt. Setze Dich in aller Ruhe hin. Und überlege, woher diese Probleme kommen. Wie lange sie schon Bestand haben. Und wie schwer sie wiegen.

Schritt 3: Finde heraus, an welchen Problemen Du persönlich arbeiten kannst

Es gibt drei Sorten an Problemen in diesem Zusammenhang – wie Du ja bereits erfahren hast. Nehme Dir jene vor, für die Du selbst die Verantwortung trägst. Frage Dich, was Du besser machen könntest. Wie sich diese Probleme beheben lassen.

Schritt 4: Erstelle einen genauen Plan

Der Dir dabei hilft, die Probleme ein für allemal zu eliminieren. Schließlich geht es darum, wieder glücklich zu sein. Weiter zu kommen. Halte Dir dieses Ziel immer wieder vor Augen, wenn Du Lust und Motivation verlierst!

Schritt 5: Spreche die Situation gegenüber Deinem Partner, Deiner Partnerin an

Nun bist Du gewappnet für ein wichtiges Gespräch mit dem Anderen. Gehe diesem bitte nicht aus dem Weg. Denn je länger Du dieses hinaus zögerst, umso mehr Angst wirst Du haben. Umso schwerer wird es Dir fallen.

Bitte seid respektvoll und möglichst rational im Umgang mit dem Anderen. Zu viele Emotionen können nur zu unnötigen Verletzungen auf der anderen Seite führen!

Schritt 6: Arbeitet gemeinsam an Euren Problemen

Im Gespräch selbst wird sich schon zeigen bzw. andeuten, wie Ihr beide noch zu der Beziehung steht. Ob Ihr überhaupt noch an dieser arbeiten wollt. Wenn ja. Setzt Euch wirklich hin und arbeitet daran, eine Lösung Eurer gemeinsamen Probleme zu finden. Das baut Vertrauen wieder auf. Und schenkt Euch beiden Zuversicht…

Schritt 7: Zieht die entsprechenden Konsequenzen, wenn die Situation nicht besser wird

Es kann sein, dass Ihr beide alles versucht habt. Und doch reicht es nicht. Die Bemühungen erweisen sich angesichts der Situation und der Probleme als zu schwach. Werft Euch das nicht vor. Sondern akzeptiert es. Und lasst den Anderen frei… Um etwas Neues zu beginnen.

Fazit

Jeder durchläuft in der Regel drei Phasen, wenn die Beziehung in einer tiefen Krise steckt. Erst will man es nicht wahrhaben. Dann ignoriert man das Problem. Bis es schließlich zur Eskalation kommt….

Dies ist der typische Werdegang. Und jede einzelne dieser Phasen ist durch bestimmte Anzeichen geprägt. Wichtig wäre jetzt, sich der Situation zu stellen. Nicht länger davon zu laufen. Und sich offen und ehrlich zu fragen: „WILL ich die Beziehung überhaupt noch retten? Und wie sieht dies mein Partner, meine Partnerin?“

Merke: Nur wenn Ihr beide (!) die Beziehung retten wollt, hat diese eine Chance. Wenn dies nicht der Fall ist, solltet Ihr einander frei geben. Und etwas Neues beginnen…