Deine Beziehung ist endgültig am Ende? Oder lässt sie sich vielleicht doch noch reparieren – irgendwie? Wie kannst Du all dies herausfinden? Und was ist nun von Deiner Seite aus zu tun?

Ich will Dir helfen, all diese Fragen zu beantworten. Und zeige Dir in diesem Beitrag diesen Inhalt:

1) Welche verschiedenen Stadien es in kaputten Beziehungen gibt

2) Was die jeweiligen Anzeichen für die einzelnen Phasen sind

3) Welche zehn Dinge eine Beziehung kaputt machen

4) Wie Du nun reagieren solltest

5) und was mein persönliches Fazit ist.


 

Beziehung kaputt!? – die 4 Phasen, in denen du dich befinden kannst!

Es gibt unterschiedliche Phasen, die das Ende einer Partnerschaft anzeigen. Beziehungsweise auf dieses hindeuten.

Du befindest Dich in einer von ihnen. Doch in welcher? Bevor wir diese Frage beantworten, möchte ich Dir die einzelnen Phasen vorstellen:

1.) Die Beziehung ist wirklich am Ende!

Es hilft nichts mehr. Ihr beide könnt Euch noch so anstrengen: Die Probleme sind einfach zu groß. Gefühle reichen dafür nicht mehr aus. (Sofern sie überhaupt noch vorhanden sind.) Und es ist besser, einen Schlussstrich zu ziehen. Um nach vorne schauen zu können.

2.) Wir machen die Beziehung gerade kaputt.

Zwar ist es noch nicht vollkommen aus. Die Flamme Eurer Liebe bzw. der Partnerschaft flackert noch. Doch ist dieses Licht schon sehr, sehr schwach. Und kann in dem nächsten Moment schon ausgehen.

3.) Wir denken, die Partnerschaft ist am Ende – ist sie aber noch nicht!

Es macht den Anschein, dass die Partnerschaft beendet werden sollte. Dass es aus ist. Aufgrund gewisser Probleme und Hindernisse.

Doch stimmt genau das nicht. Denn die Liebe ist noch vorhanden. Die Probleme können doch noch überwunden werden. Trotz allem. Das lässt sich nicht gleich erkennen. Und doch ist es so.

4.) Beziehung ist gut, wir machen uns nur Druck!

Man hat dieses bestimmte Bild im Kopf. Von der Partnerschaft, wie sie sein sollte. Perfekt, ohne jegliche Probleme. Doch der wahre Inhalt ist anders!

Das Vertrackte dabei ist: Die eigene Partnerschaft ist eigentlich gut, sie verfügt über ein solides Fundament. Die Gefühle für den Anderen sind echt, wahrhaftig. Alles ist da.

Doch ist da dieser Druck, der vieles zunichte macht. Der verhindert, dass man sich wirklich und ernsthaft auf die Partnerschaft einlassen kann. Wenn dies nicht wäre – es wäre perfekt!

Welche vier Phasen es gibt, hast Du nun erfahren. Stellt sich jetzt die Frage: In welcher dieser Phasen steckst Du? Lasse uns das in dem nächsten Beitrag gemeinsam herausfinden!

Beziehung kaputt – Test – ist sie wirklich kaputt oder nicht!

Theorie schön und gut – doch geht es nun ans Eingemachte. Und zwar zu den einzelnen Phasen. Diese stelle ich Dir in diesem Abschnitt genau vor. Inklusive aller wichtigen Anzeichen. So kannst Du rasch für Dich erkennen, in welcher Phase sich Deine Partnerschaft befindet.

Phase 1: Beziehung ist wirklich vorbei und zerstört – 10 Anzeichen

Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass die Beziehung nicht mehr gerettet werden kann:

AnzeichenBeschreibung – und was dem Ganzen (vielleicht) voraus ging
Ihr beide habt keinen Sex mehr.Du hast die Lust auf Deinen Partner, Deine Partnerin verloren. Die Leidenschaft ist weg. Der Sex ist, wenn überhaupt, nur noch sehr routiniert. Doch wie konnte es dazu kommen?

Vielleicht hattet Ihr beide zu viel Alltag. Wart zu sehr unter Stress (oder einer von Euch beiden. Das reicht schon aus.) Ihr begehrt den Anderen körperlich nicht mehr.

Oder einer von Euch beiden hat jemand Anderen kennengelernt. Ist mit ihm oder ihr ins Bett gegangen. Hat den Partner, die Partnerin betrogen.

Vielleicht hat einer von beiden schlicht und einfach keine Lust mehr auf Sex. Für ihn oder sie ist es nur noch eine lästige Pflichtübung. Die es zu erledigen gilt.

ABER: Ohne Sex , ohne körperliche Intimität, kann keine Beziehung funktionieren. Zumindest nicht auf Dauer.
Ihr beide wisst einfach nicht mehr, was Ihr miteinander reden sollt.Früher konntet Ihr stundenlang miteinander reden. Oder schweigen, ohne dass dies unangenehm war.
Du hattest das Gefühl, ihm oder ihr einfach ALLES sagen zu können! Und er oder sie war Dein wichtigster Berater. An den Du Dich immer wenden konntest.

Doch finden solche Gespräche schon lange nicht mehr statt. Du hast schlicht und einfach keine Lust darauf.

Oder das Vertrauen in die Urteilskraft des Anderen ist weg. Das Interesse, sich dessen Meinung anzuhören – und diese zu befolgen.

Doch wie konnte es so weit kommen? Es ist oftmals ein schleichender Prozess. Man entwickelt sich auseinander. Bis die gemeinsame Basis immer weiter zerbröckelt. Und schließlich nicht mehr da ist.

ABER: Für eine gelungene Beziehung braucht es eine erfolgreiche Kommunikation. Mithilfe von Sprache können wir uns ausdrücken. Unsere eigenen Gefühle in Worte fassen. Gelingt dies nicht mehr, stellt dies eine große Gefahr für die Beziehung dar.
Ihr beide habt keinen Spaß mehr zusammen.Früher, da habt Ihr so viel zusammen gelacht. Euch über alles mögliche amüsieren können! Der Spaßfaktor war hoch. Und Du hattest das Gefühl, allen möglichen Quatsch mit ihm oder ihr machen zu können.

Das ist längst passé. Ein genervter Ton hat sich im Umgang miteinander eingeschlichen. Diese wunderbare Leichtigkeit ist weg. Doch warum?

Auch hier spielt der (stressige) Alltag eine wesentliche Rolle. Weil man unter Strom steht. Durch die Arbeit, durch die Finanzen, durch andere externe Einflüsse. Weil man sich selbst so sehr unter Druck setzt. Bestimmten Erwartungen gerecht werden will. Zeit für Spaß bleibt da nicht mehr.

ABER: Jeder (!) braucht eine gewisse Portion Leichtigkeit im Leben. Weil er auf diese Weise aufladen und auftanken kann. Weil er so los lässt. Und wieder mehr Lust verspürt – auf alles mögliche!
Ihr habt einander betrogen/ Einer von Euch beiden ist fremd gegangen.Betrug hat stets etwas von Verrat. Dem Anderen , der Beziehung gegenüber. Wenn man fremd geht, sendet man nämlich unbewusst dieses Signal „Ich glaube nicht mehr an uns. Weil ich das, was wir haben, gerade aufs Spiel setze.“

Der Andere erhält die Rückmeldung: „Das, was wir haben, reicht mir nicht. Das, was Du mir geben kannst, ist nicht genug für mich. Ich finde es an anderer Stelle.“
Das tut sehr, sehr weh. Der Andere ist verletzt. Und es ist der Beginn einer negativen Abwärtsspirale, die sich kaum noch aufhalten lässt.

ABER: Gelingt es überhaupt noch, ihm oder ihr zu verzeihen? Nicht selten wird der Betrug wie ein Damoklesschwert über der Beziehung hängen. Es ist wie ein ständiger Schatten, der immer und überall zu sehen ist. Und an den man sich ständig erinnert...
Ihr habt keinen Respekt mehr vor dem Anderen.Und kritisiert ständig an ihm oder ihr herum: „Dies und das könntest Du doch besser machen.“ „Warum hast Du Dich nicht so und so verhalten?“ etc.

Man schiebt sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Droht einander mit Liebesentzug oder anderen Sanktionen. Geht bewusst unter die Gürtellinie. Und nimmt dabei in Kauf, den Anderen zu verletzen.

ABER: Gegenseitiger Respekt ist wichtig, damit eine Beziehung funktionieren kann. Denn dies bedeutet auch immer: Wertschätzung und Liebe für den Partner, die Partnerin. Wenn dieser Respekt, die Wertschätzung verloren geht, dann ist die Beziehung unwiederbringlich kaputt.
Man interessiert sich nicht mehr für den Anderen.Früher konntest Du gar nicht genug über ihn oder sie erfahren: Wie war ihr/ sein Tag? Was bewegt ihn/ sie aktuell? Wovon hat er/ sie heute Nacht geträumt? …

jedes noch so kleinste Detail war interessant! Und wichtig genug, ausschweifend erörtert zu werden.
Nun aber ist das längst nicht mehr so. Mittlerweile ist ein gewisser Überdruss eingetreten. Du hast schlicht und einfach keine Lust mehr darauf, die neuesten Geschichten aus dem Büro/ über die nervige Kollegin/ den anspruchsvollen Chef/ die liebe Verwandtschaft zu hören. Dich nervt alles nur noch!

ABER: Wenn man sich für den Anderen nicht mehr interessiert, entfernt man sich immer weiter voneinander. Denn man hat irgendwann keinerlei Ahnung mehr davon, was ihn oder sie bewegt. Was in dessen Leben los ist.
Man schmiedet keine gemeinsamen Pläne mehr für die Zukunft.Früher habt Ihr davon geträumt, gemeinsam alt zu werden. Vorher noch ein Haus zu bauen. Eine Familie zu gründen. Mit dem Wohnwagen durch die Gegend gondeln oder eine Weltreise zu unternehmen.

Sprich: Ihr hattet Pläne. Pläne, die Ihr miteinander geteilt habt. Doch gibt es diese schon lange nicht mehr.

ABER: Eine Beziehung braucht auch den Verweis auf die Zukunft. Weil Pläne Perspektive schaffen. Eine Aussicht auf Weiterentwicklung geben. Wenn dies nicht mehr gegeben ist, ist das ebenfalls ein sehr, sehr schlechtes Zeichen...
Man glaubt nicht mehr an die Beziehung.Und hat schlicht und einfach keine Lust mehr, sich um diese zu kümmern. Man sieht einfach nicht mehr, was das bringen sollte… Weil man insgeheim nicht mehr an die Beziehung glaubt.

ABER: Eine Beziehung muss von beiden (!) gepflegt werden. Nur wenn beide konstant an der Partnerschaft arbeiten, sich um diese kümmern, kann sie gelingen. Und zwar nur dann!
Externe Einflüsse sind zu stark.Vielleicht gab es bei Euch ständig finanzielle Probleme. Oder einer von Euch stellt die eigene Karriere über alles.

Fakt ist: Diese externen Einflüsse haben die Gefühle für den Anderen im Laufe der Zeit kaputt gemacht. Das Problem ist zu groß, als dass es sich lösen ließe. Obwohl man alles versucht hat.

ABER: Auf Dauer reicht es nicht aus, etwas für den Anderen zu empfinden. Denn das Problem ist nun einmal da. Es lässt sich nicht einfach weg zaubern. Und wird irgendwann so groß, dass es alles überlappt. Auch das, was man für den Anderen empfindet.
Man hat sich auseinander entwickelt.Ihr hattet einst die gleichen Vorstellungen, Werte und Hoffnungen. Eine gemeinsame Basis sozusagen. Ihr habt einander verstanden.

Doch ist dieses gemeinsame Verständnis, dieses Teilen bestimmter Werte, etc im Laufe der Zeit verloren gegangen. Weil Ihr beide Euch auseinander entwickelt habt.

ABER: Es braucht ein solches gemeinsames Fundament. Nur dann versteht man sich wirklich. Sonst wird die Kluft, die sich nun aufgetan hat, immer größer und größer...

Was solltest du jetzt tun?

Wie jetzt reagieren? Hier ist meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich. Auf https://interfe.net findest Du noch mehr dazu!

Schritt 1: Werde Dir der Situation bewusst

Dies ist der erste wichtige Schritt: die Analyse und die Reflexion. Gehe in Dich. Und schaue Dir an, was eigentlich gerade in Deiner Partnerschaft passiert. Nur so kannst Du weitere Schritte tun! Schritte, die für Dich in die richtige Richtung weisen…

Schritt 2: Suche das Gespräch mit dem Partner/ der Partnerin

Stichwort Kommunikation: Beziehe den Partner, die Partnerin mit ein. Sprecht offen und ehrlich darüber, dass gerade etwas gewaltig schief läuft. Es bringt nichts, die Dinge schön zu reden! Oder zu verschweigen.

Schritt 3: Findet heraus, wie sehr und ob Ihr Euch noch für die Partnerschaft einsetzen wollt

Meist ist es ein schleichender Prozess, der die Gefühle allmählich abtötet. Der die Beziehung zunichte macht. Dieser Prozess lässt sich nur ab einem gewissen Punkt erkennen. Und zwar dann, wenn man für sich merkt: „Ich kann und will nicht mehr.“

Dies muss dem Anderen nun kommuniziert werden. So weh dies vielleicht tut. So schwierig dies auch ist.

Schritt 4: Arbeitet an einer Lösung

Die Karten liegen nun auf dem Tisch. Nun muss eine Lösung her. Bleibt daher auch weiterhin im Gespräch. Seht Euch trotz aller Skepsis und Vorbehalte trotzdem noch die ein oder andere Lösung an: Kommt diese für Euch infrage?

Meist wird dies nicht so sein. Doch braucht es diese Überprüfung. Allein schon, um für sich selbst zu wissen: „Ich habe es wirklich versucht.“

Schritt 5: Zieht den Schlussstrich.

Und gebt den Anderen frei. Denn wie gesagt: Mitunter sind die Probleme einfach zu groß. Es lohnt sich schlicht und einfach nicht mehr, all seine Energie in das Retten der Beziehung hinein zu stecken. Es wäre verlorene Liebesmühe – im wahrsten Sinne des Wortes.

Mache Dir (und dem Anderen) deshalb keine Vorwürfe. Manchmal ist es einfach so. Es ist der normale Gang der Dinge. Und irgendwo da draußen gibt es jemanden, der Dich sehr viel glücklicher machen kann..

Du weißt nun, wann die Beziehung wirklich am Ende ist. Schauen wir uns nun die zweite Phase an: Was zeichnet sie aus? Was lässt sich tun?

Phase 2: Wir machen die Beziehung gerade kaputt! – 10 Anzeichen

Die Partnerschaft ist auf dem besten Wege dahin, kaputt zu gehen. Doch was sind die Anzeichen dafür? Darum geht es in der folgenden Tabelle:

AnzeichenBeschreibung – und warum dieses Anzeichen so ein klares Signal ist
Der Sex wird immer weniger.Und gleicht einer Pflichtübung – siehe oben. Die Leidenschaft ist zwar noch da. Aber nur irgendwie, nur noch rudimentär.

Ohne ein erfülltes Sexleben wird viel kaputt gemacht. Dieses gewisse Etwas, dieses Prickeln fehlt. Und das setzt die Beziehung einer ernsten Belastungsprobe aus.
Der Alltag dominiert immer mehr.Ständig liegt irgendetwas an. Irgendetwas, das es zu erledigen, zu organisieren gilt.

Ihr beide seid mittlerweile sehr damit beschäftigt, den Alltag auf die Reihe zu bekommen. Den alltäglichen Herausforderungen die Stirn zu bieten.

ABER: Dies geht zu Lasten der Beziehung. Denn man hat schlicht und einfach nicht mehr die Kraft, an der Beziehung zu arbeiten. Zeit und Energie in diese zu investieren. Dies ist ein klares Warnsignal!
Man redet kaum noch miteinander.Weil: zu wenig Zeit. Keine Lust. Kein Interesse. Und so weiter…. Es gibt viele Gründe, die in solch einem Fall vorgebracht werden.

ABER: Siehe oben: Ohne Kommunikation geht es nun einmal nicht. Sonst entfernt man sich immer weiter voneinander… Bis man schließlich überhaupt nicht mehr weiß, was den Anderen bewegt. Und sich irgendwann nichts mehr zu sagen hat.
Man hat eigene (psychische) Probleme.Wie etwa eine Depression. Man ist gewissermaßen in sich selbst gefangen. Und kann dem Anderen deshalb einfach nicht mehr geben. So gern man dies auch tun möchte.

ABER: Der Partner kann nur bis zu einem gewissen Grad helfen. Er kann nur unterstützen. Deutlich machen: „Ich bin an Deiner Seite“. Gehen muss man schon alleine...
Man ist mit sich selbst unzufrieden. Und lässt dies an dem Anderen aus.Man würde gerne etwas an und in seinem Leben ändern. Doch was? Man weiß es nicht. Man weiß nur eines: Dass man nicht glücklich ist.

Der Partner spürt dies instinktiv. Versucht vielleicht zu helfen. Doch kann man diese Hilfe nicht annehmen. Mehr noch: Man lässt die eigene Unzufriedenheit an dem Anderen aus.
Man hat erste Zweifel an der Beziehung.„Ist er oder sie wirklich der Richtige? Macht er oder sie mich wirklich glücklich?“ Wenn solche Gedanken auftauchen, ist dies ein erstes und ernstes Warnsignal. Denn es deutet darauf hin, dass man nicht mehr zu 100 % hinter der Beziehung steht…

ABER: Eine Beziehung lebt davon, dass man sich um diese kümmert. Und dies kann nur gelingen, wenn man wirklich hinter ihr steht. Wenn man bereit ist, sich für diese einzusetzen.
Man verbringt keine Quality Time mehr miteinander.Sprich: Zeit zu zweit. Jenseits des hektischen Alltags. Jenseits der Routine. Man lebt eher nebeneinander her. Tauscht sich vor allem darüber aus, was heute ansteht.

ABER: Hin und wieder muss man in einer Beziehung aus der Routine ausbrechen. Etwas Besonderes mit dem Anderen erleben. Um so die Liebe wieder neu zu entfachen.
Man beginnt, sich nach Anderen umzuschauen.Plötzlich fällt einem die sexy Kollegin auf, die nebenan im Büro arbeitet. Oder man flirtet mit dem Nachbarn, der immer so nett vom Balkon grüßt.

Warum dies so ist? So genau kann man das gar nicht sagen. Doch ertappt man sich bei dem Empfinden „Das macht ja richtig Spaß!“

ABER: Ein solches Empfinden kann direkt zum Betrug führen. Und dann ist es wirklich oftmals zu spät… (siehe oben).
Externe Einflüsse belasten die Beziehung.Es geht immer wieder um ein bestimmtes Thema. Das Geld beispielsweise. Oder dass der Andere sich zu selten zu Hause blicken lässt – aufgrund der vielen Arbeit beispielsweise.

Noch ist das Problem nicht unüberwindbar. Doch es ist unzweifelhaft da.

ABER: Wenn man keine Lösung findet, das Problem tot schweigt, wird es umso größer und mächtiger. Bis es die Beziehung endgültig kaputt macht.

Was solltest du jetzt tun?

Auch hier habe ich eine Schritt für Schritt Anleitung für Dich erstellt. Auf https://interfe.net/beziehung-retten/ findest Du noch mehr wertvolle Tipps!

Step 1: Werde Dir der Situation und des Problems bewusst

es gibt stets bestimmte Ursachen, die zu der jetzigen Situation geführt haben. Welche Probleme sind das in Deinem Fall? Gehe in die Analyse! Und sei dabei bitte offen und ehrlich…

Step 2: Identifiziere die Probleme

Und unterscheide: Was sind die Probleme, für die Du die Verantwortung trägst? An welchen Problemen ist Dein Partner, Deine Partnerin schuld? Und was sind jene Bereiche, für die Ihr beide verantwortlich seid?

Step 3: Arbeite an einer Lösung Deiner Probleme

Frage Dich: „Was könnte ich besser machen? Gibt es eine Lösung für mich, mit der ich leben kann? Was bin ich bereit, dafür zu investieren? Beziehungsweise aufzugeben?“ Wenn es Dir ernst mit der Partnerschaft ist, solltest Du Dich eingehend mit diesem Thema befassen! Damit auch Dein Partner erkennt, wie sehr Dir nach wie vor an ihm/ ihr liegt. Und daran, die Partnerschaft zu retten…

Step 4: Suche das Gespräch mit dem Anderen

Nun ist es Zeit, das Gespräch zu suchen. Endlich die Karten auf den Tisch zu legen. Sagen, was Sache ist. Schiebe das Gespräch nicht zu lange vor Dir her! Und nehmt Euch wirklich Zeit dafür… Wir Menschen verdränge es gerne! Nicht machen!

Step 5: Überprüft, ob Eure Liebe noch stark genug ist

Und ob Ihr beide (!) noch hinter der Beziehung steht. Seid Ihr bereit, einiges in diese zu investieren? Auch auf die Gefahr hin, dass es länger dauert? Nur dann macht es wirklich Sinn, am Ball zu bleiben!

Nun weißt Du, wie es ist, wenn die Beziehung auf der Kippe steht. Doch was ist, wenn dies nur den Anschein macht? Doch ist ein solides Fundament vorhanden? Das wollen wir in Phase 3 beleuchten!

Phase 3: Wir denken, die Beziehung ist kaputt – ist sie aber noch nicht! – 10 Anzeichen

Es läuft nicht mehr gut. Und manchmal bist Du kurz davor, den Schlussstrich zu ziehen. Die Partnerschaft ist jedoch nicht kaputt. Zumindest noch nicht:

AnzeichenBeschreibung - und warum es ein klares Signal ist!
Der Sex wird immer weniger.Längst geht Ihr nicht mehr so häufig ins Bett wie zu Beginn. Seid nicht mehr mit so viel Leidenschaft bei der Sache.

ABER: In bestimmten Momenten macht es eben DOCH noch Spaß. Und mitunter ist es einfach nur schön. Eure Körper verstehen sich. Ihr wisst instinktiv, was dem Anderen gefällt. Das ist ein Kapital, auf dem Ihr aufbauen solltet!
Externe Einflüsse belasten die Beziehung.Das Geld, das immer knapp ist. Der Partner, der in letzter Zeit so gestresst ist. Aufgrund der vielen Arbeit. Oder der Haushalt, der immer an dem einen hängen bleibt: Es gibt bestimmte Einflüsse von außen. Die die Beziehung belasten.

ABER: Doch lässt sich eine Lösung finden. Weil Eure Gefühle noch groß genug sind. Weil Euch die Beziehung noch wichtig genug ist. Deshalb bringt Ihr beide die Energie und Kraft auf, die notwendig sind.
Man verbringt weniger Zeit miteinander.Und tauscht sich nicht mehr in dem Maße aus wie zu Beginn. Weil man zu gestresst ist, gerade keine Zeit hat, …
Und weniger Kraft für die Beziehung und deren Pflege aufbringt. Aufbringen kann.

ABER: Die Liebe für den Anderen ist noch immer vorhanden. Und man ist nicht bereit, den Anderen gehen zu lassen. Man will etwas ändern!
Man ist nicht mehr so zärtlich dem Anderen gegenüber.Auch hier kommt einem häufig der Stress in die Quere. Der Alltag, der einen manchmal einfach zu sehr fordert. Und so kommt es eben nicht mehr zu stundenlangen Kuschel Sessions auf dem Sofa. Wie dies noch zu Beginn der Beziehung der Fall war.

ABER: Es fehlt einem irgendwie. Und wenn man sich dessen bewusst wird, ist man auch gerne bereit dazu, wieder zärtlicher zu sein. Schließlich will man es ja!
Man hat bestimmte Rollen eingenommen.Und bestimmte Verhaltensmuster. Wie etwa: Einer der beiden ist dafür zuständig, das Geld nach Hause zu bringen. Während der Andere sich um Kinder und Haushalt kümmert.
Oder: Der eine weist dem Anderen seine Aufgaben zu. Die dieser auch ausführt.

ABER: Dies kann zu einer Gefährdung der Beziehung führen. Wird man sich diesem Ungleichgewicht, dieser Rollenverteilung jedoch bewusst, kann man es ändern. Denn noch ist es nicht zu spät!
Einer von beiden ist unzufrieden mit dem eigenen Leben.Und lässt diese Unzufriedenheit mehr oder weniger unbewusst an dem Anderen aus. Dies verletzt jedoch. Und führt schnell zu einer Missstimmung.

ABER: Man selbst ist sich dessen nicht bewusst. Erkennt man jedoch, dass man eigentlich mit seinem eigenen Leben nicht zufrieden ist, kann man etwas ändern. Und dem Partner so liebe- und verständnisvoll gegenüber treten, wie dieser es verdient hat.
Es gibt psychische Probleme. Die der Betroffene jedoch ändern will.Vielleicht liegt eine Depression vor. Oder ein anderes psychisches Problem, das die Beziehung überschattet.

ABER: Der Betroffene ist sich dessen bewusst. Und will aus dieser Krise heraus kommen! Er ist wirklich bereit, etwas dagegen zu tun. Und es ist wichtig für ihn, den Partner dabei unterstützend an der Seite zu wissen.
Die Routine ist mittlerweile sehr stark.Schon lange habt Ihr beide nichts mehr spontan unternommen. Wie etwa, an einem Wochenende mal weg zu fahren. Oder auf eine andere Weise aus dem Alltag auszubrechen.

ABER: Genau diese Spontanität fehlt Euch. Und Ihr wollt diese wieder herstellen. Das ist schon mal eine wichtige Voraussetzung!
Es kommt immer häufiger zu Streit.Vor allem in letzter Zeit. Vielleicht sind es die gleichen Themen, die dabei zur Sprache kommen.

ABER: Diese Entwicklung geht noch nicht so lange. Und Ihr versöhnt Euch hinterher wieder. Weil Euch dies wichtig ist. Und Ihr seid bereit, Kompromisse einzugehen. Um die Partnerschaft zu retten.
Einer von Euch ist fremd gegangen. Doch bereut er aufrichtig.Weil er oder sie erkannt hat: Die Affäre, der One Night Stand war ein großer, großer Fehler. Den er oder sie nur allzu gerne ungeschehen machen würde.
Vielleicht war es auch ein Ausrutscher. Weil z.B. zu viel Alkohol im Spiel war.

ABER: Es ist sehr gut, dass man bereut. Dass man den Anderen aufrichtig um Verzeihung bittet. Dass der Andere prinzipiell dazu bereit ist, zu verzeihen. Weil die Gefühle noch immer da sind.

Was solltest du jetzt tun?

Auch hier gibt es wieder eine Schritt für Schritt Anleitung für Dich. Du willst mehr dazu wissen? Auf https://interfe.net/beziehung-retten/ gibt es genau die richtigen Tipps!

Schritt 1: Werde Dir der jeweiligen Probleme bewusst

Nur, wenn Du weißt, mit welchen Problemen Du es zu tun hast, kannst Du eine passende Lösung für Dich (und für Euch) finden. Gehe daher in die Analyse. Spreche mit einem Freund, einer Freundin oder einer anderen vertrauten Person darüber, wenn Du alleine nicht weiterkommst.

Schritt 2: Analysiere, wie stark diese sind

Wie groß ist das Problem, das Eure Beziehung belastet? Wie sehr hat es sich bereits in der Beziehung ausgebreitet? Und wie lange geht es schon so? Auch dies sind sehr, sehr wichtige Fragen. Stelle sie Dir – und finde eine Antwort!

Schritt 3: Setze Dich gemeinsam mit Deinem Partner/ Deiner Partnerin hin

Und lege die Karten auf den Tisch. Offenheit und Ehrlichkeit sind bei diesem wichtigen Gespräch das Gebot der Stunde. Achtet zudem darauf, Euch keine gegenseitigen Vorwürfe zu machen. Sondern Verständnis für die Situation des Anderen aufzubringen.

Schritt 4: Entwickelt eine Lösung

Und zwar jeweils für die Probleme, für die Ihr selbst (und nur Ihr) die Verantwortung tragt. Und für jene, die Euch als Paar betreffen und die Ihr daher gemeinsam lösen könnt. Zeigt dem Anderen, wie Ihr diese Lösung umsetzen wollt. Dies ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen!

Schritt 5: Setzt diesen Plan auch wirklich um

Denn mal ehrlich: Der schönste und beste Plan nützt nichts, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird. Fangt daher gleich an! Und schiebt es nicht ewig hinaus. Dann wird Eure Beziehung gerettet werden können!

Phase 4: Beziehung ist gut, ich mache mir nur Druck! – 10 Anzeichen

Woran kannst Du genau dies erkennen? Hier sind meine Anzeichen für Dich:

AnzeichenBeschreibung – und warum es ein klares Signal ist!
Du richtest Dich zu sehr nach der Meinung anderer.Wie sollte eine perfekte Beziehung aussehen? Darüber hast Du eine klare Meinung. Die Du aus den Medien, aus dem Freundeskreis, etc. beziehst.

ABER: Jede Beziehung ist anders. Jede hat ihre eigenen Mechanismen. Überprüfe, was wirklich zu EUCH als Paar passt. Was für Paar Nr.1 gut ist, gilt nicht automatisch für Paar Nr. 2!
Du denkst, dass Du bestimmte Erwartungen erfüllen musst.Wie beispielsweise ein bestimmtes Gehalt nach Hause bringen. Deshalb setzt Du Dich unter Druck. Arbeitest zu viel. Hast zu wenig Zeit für die Beziehung.

ABER: Dabei verlangt der Partner, die Partnerin das gar nicht. Er oder sie ist auch so zufrieden… Hauptsache, Du bleibst an seiner oder ihrer Seite.
Du bist generell zu perfektionistisch.Und verlangst zu viel von Dir. Dabei verkrampfst Du. Und kannst Dich immer weniger entspannen.

ABER: Das alles ist eigentlich nicht nötig. Du bist nämlich gut so, wie Du bist! Und gibst auch in Deiner Beziehung das Beste. Das kann Dein Partner, Deine Partnerin Dir gerne bestätigen...
Du denkst, dass Du nicht genug für die Beziehung tust. Und ihm oder ihr nicht ausreichend gibst. Dass es immer noch besser gehen könnte.

ABER: Du bist nicht für das Lebensglück Deines Partners, Deiner Partnerin verantwortlich.
Du bist zu ungeduldig.Es gibt da dieses Problem in Eurer Beziehung. Das ist zwar identifiziert. Und eine Lösung ist auch vorhanden. Doch lässt sich das Problem nun mal nicht von heute auf morgen

ABER: Du stehst in dieser Entwicklung noch ganz am Anfang. Es ist ein Prozess! Und wenn Fortschritte erkennbar sind, ist das eine Ermutigung, weiter zu gehen… Habe daher Geduld!
Du willst im Bett alles richtig machen.Wild, leidenschaftlich, spontan…. Du willst der perfekte Sex Partner für ihn oder sie sein. Deshalb setzt Du Dich selbst unter Druck. Weil Du alles

ABER: Doch führt dies nur dazu, dass Du verkrampfst. Dass Du selbst den Sex nicht mehr genießen kannst. Obwohl es doch eigentlich gar nicht so schlecht läuft...
Du denkst, dass alles immer ganz harmonisch zugehen muss.Ohne Streit, ohne Diskussionen. Friede, Freude, Eierkuchen also…

ABER: Manchmal braucht es den Streit. Das Ausdiskutieren. Um so die Dinge zur Sprache zu bringen. Und wenn man richtig miteinander streitet, kann einen das als Paar weiterbringen. Und mitunter ein belebendes Element sein...
Du hast Angst, ihn oder sie zu verletzen.Und behandelst ihn oder sie daher wie ein rohes Ei. Hast Angst, etwas falsch zu machen.

ABER. In gewisser Weise traust Du ihm oder ihr nichts zu. Doch glaube mir: er oder sie WILL gar nicht wie ein rohes Ei behandelt werden! Und da ist viel mehr Stärke vorhanden, als Du vielleicht denkst...
Du willst auf jeder Ebene 100 % geben.Und der perfekte Partner, der perfekte Elternteil, der perfekte Angestellte, … sein.

ABER: Du KANNST gar nicht ständig alles geben. Das ist normal, das macht uns erst menschlich. Lasse daher locker. Dein Partner, Deine Partnerin kann ja auch nicht alles wie ein Weltmeister… (und das würdest Du auch niemals von ihm oder ihr verlangen, oder?)
Du hast Angst, Dich ihm oder ihr zu öffnen.Und Schwäche zuzugestehen. Weil Du Angst vor Ablehnung hast.

ABER: Dein Partner, Deine Partnerin liebt Dich so, wie Du bist. Und noch ein wenig mehr, wenn Du Dich öffnest. Von Deinen Ängsten und Schwächen erzählst. Das führt Euch noch näher zueinander...

Was solltest du jetzt tun?

Hier ist meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich:

Schritt 1: werde Dir der Situation bewusst

Wie lange geht es schon so? Und wie sehr belastet es Dich? Deine Beziehung? Welches Ausmaß haben Deine Ängste angenommen? Zeit, diese Fragen zu beantworten!

Schritt 2: Frage Dich, woher diese Ängste kommen

warum willst Du alles richtig machen? Was ist der Ursprung dieser Haltung? Gehe in Dich! Und analysiere, weshalb Du so empfindest..

Schritt 3: Spreche offen über Deine Ängste

Nun ist es an der Zeit, mit dem Partner darüber zu reden. Und zwar offen und ehrlich. Habe bitte keine Angst, Dich zu öffnen. Du wirst so viel Verständnis von seiner oder ihrer Seite aus finden!

Schritt 4: Sucht gemeinsam nach einer Lösung

… die zu dem jeweiligen Anzeichen passt. Wie lässt sich diese umsetzen? Was sind die Zugeständnisse und Schritte, die man für sich selbst tun kann?

Schritt 5: Schraubt die (eigenen) Erwartungen herunter

Werdet Euch bewusst: Eure Beziehung IST gut. Ihr habt etwas sehr, sehr Wertvolles. Das nur Euch beiden gehört. Ihr selbst seid es, die die Beziehung führt. Und niemand anderes sonst.

Bleibt daher bei Euch. Schraubt die eigenen Erwartungen herunter. Keine Beziehung ist ständig und immerzu perfekt. Und durch den ständigen Blick nach außen verkennt man, was man an dem Andern hat…

Schau, in welcher Phase du dich befindest!

In welcher Phase kannst Du Dich wiedererkennen? Wo stehst Du mit Deinem Partner, Deiner Partnerin gerade? Finde dies heraus! Und suche nach einer passenden Lösung für Dich….

Du kennst nun alle Phasen. Doch was sind eigentlich die Dinge, die eine Beziehung am häufigsten kaputt machen? Ich stelle sie Dir in dem nächsten Abschnitt vor!

10 Dinge, die eine Beziehung kaputt machen

Es gibt bestimmte Dinge, die eine Partnerschaft auf Dauer kaputt machen. Hier sind die zehn häufigsten, die bei vielen Menschen immer wieder anzutreffen sind:

  • 1: Zu viel Stress.

    Stress, der auf Dauer anhält, belastet einen. Bringt einen dazu, immer weniger Lust und Energie zu spüren. Je länger diese Situation so ist, umso schwerer wird es, da wieder herauszukommen. Bis es schließlich zu spät ist.

  • 2: zu viel Routine.

    Eine Beziehung muss hin und wieder bewusst Spannung und Abwechslung bieten. Zu viel Routine kann nämlich tödlich sein! Und dazu führen, dass man irgendwann nur noch mehr oder weniger mechanisch nebeneinander her lebt.

  • 3: zu wenig Leidenschaft.

    Eine Beziehung ohne Leidenschaft und körperliche Intimität? Nein, das kann auf Dauer nicht funktionieren. Sonst könnte man ja gleich „nur“ befreundet sein. Doch braucht es die Leidenschaft, die Lust auf den Anderen, um die Beziehung wahrhaft glücklich und erfüllt werden zu lassen.

  • 4: zu wenig Aufmerksamkeit.

    Der Andere will sich wert geschätzt fühlen. Angenommen und akzeptiert. Deshalb ist es so wichtig, dass man ihm oder ihr Aufmerksamkeit entgegen bringt. Sich für ihn oder sie und seine / ihre Situation interessiert. Nachfragt, was gerade los ist. Wenn diese Bereitschaft und dieses Verhalten jedoch fehlt, geht die Liebe irgendwann flöten…

  • 5: zu wenig Sex.

    Guter Sex gehört zu einer erfüllten Beziehung mit dazu. Das ist einfach so! Und da wollen wir auch gar nicht lange drum herum reden. Wenn man jedoch gar nicht mehr oder nur noch sehr selten mit dem Anderen schläft (und das nur noch sehr schnell und „mechanisch“ passiert), ist dies ein ernstes Anzeichen dafür: Die Beziehung ist kaputt.

  • 6: zu wenig Offenheit und Ehrlichkeit.

    Man ist nicht mehr bereit, dem Anderen alles zu sagen. Ist nicht mehr offen und ehrlich dem Anderen gegenüber. Versteckt etwas, aus welchen Gründen auch immer. Doch instinktiv spürt der Partner, die Partnerin dies. Und zieht sich zurück.

  • 7: zu wenig Kommunikation.

    Nur, wenn man sich austauscht, wird man erfahren, was bei dem Anderen los ist. Was ihn oder sie bewegt. Jedes wirkliche Gespräch, das offen und ehrlich (!) geführt wird, bringt einen wieder näher zu dem Anderen. Ist dies jedoch nicht der Fall, treibt es beide auseinander. Bis es zu spät ist.

  • 8.: zu wenig Gemeinsames.

    Beide haben sich im Laufe der Zeit verändert. Aus welchen Gründen auch immer. Sie wünschen sich unterschiedliche Dinge vom Leben. Der eine will vielleicht eine Familie gründen. Während der Andere noch immer um die Häuser ziehen will.

    Die Werte und Einstellungen sind nicht mehr die gleichen wie zu Beginn. Man hat einander nichts mehr zu sagen. Das Fundament, das beide einst verband, ist weg gebrochen.

  • 9: Betrug

    Der eine ist fremd gegangen. Hat gelogen und betrogen. Das ist in gewisser Weise Verrat an der Beziehung. Am Anderen. Und es fällt schwer, damit klar zu kommen. Schließlich wurde Vertrauen zerstört.

  • 10: keine Perspektive mehr für die Zukunft:

    Weil man insgeheim längst mit der Beziehung abgeschlossen hat. Nicht mehr an diese glaubt. Und daher schlicht und einfach keine Lust mehr hat, Pläne für die Zukunft zu schmieden.

Beziehung kaputt denken – was tun

Man hegt ernste Zweifel an der Beziehung. Denkt, dass diese längst nicht mehr so gut ist wie einst. Man läuft Gefahr, sie kaputt zu denken. Was ist in solch einem Fall zu tun? Hier gibt es die Schritt für Schritt Anleitung!

Schritt 1: Werde Dir der Situation bewusst

Und frage Dich: „Warum denke ich eigentlich so negativ über die Beziehung? Wie lange geht es schon so? Und wie häufig denke ich die Partnerschaft kaputt?“

Schritt 2: Analysiere, wie stark diese negativen Gedanken sind

Je stärker, umso mehr „vergiften“ sie die Beziehung. Frage Dich deshalb, welches Ausmaß und welche Intensität diese Gedanken angenommen haben.

Schritt 3: Führe Dir die positiven Dinge an der Beziehung vor Augen

Es gibt bestimmte Gründe, warum Du (noch immer) mit Deinem Partner, Deiner Partnerin zusammen bist. Was gibt Dir die Beziehung noch? Was sind schöne Momente? Schreibe diese auf!

Schritt 4 : erstelle eine Pro und Contra Liste

Was spricht für, was gegen ein Fortführen der Beziehung? Halte all dies schriftlich fest. Ergänze die Liste, wann immer Dir etwas Neues einfällt. Spreche mit jemand Vertrautem darüber. Das liefert wertvolle Denkanstöße!

Lese Dir die Liste durch. Und schaue, welche Punkte für Dich schwerer wiegen. Welche Seite gewinnt.

Schritt 5: Entscheide Dich, wie Du weiter vorgehst

Willst Du Dich trennen? Oder weiter um die Beziehung kämpfen? Spreche mit Deinem Partner, Deiner Partnerin darüber.

Beziehung kaputt nach Geburt – was tun

Nach der Geburt eines Kindes ändert sich so einiges. Wenn nicht (fast) alles! Doch was ist jetzt zu tun, um die Beziehung zu retten? Die unter der neuen Situation leidet?

Schritt 1: Werdet Euch der Situation bewusst

Durch das Kind schlüpft man in die Rolle des Vaters bzw. die der Mutter. Das Kind steht jetzt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Was ganz natürlich ist. Doch verschiebt sich dadurch auch der Fokus der Partnerschaft. Nicht selten ist man schließlich „nur noch“ Mutter bzw. Vater. Und sieht auch in dem Anderen „nur“ den Elternteil. Nicht mehr den geliebten Partner.

Schritt 2: Setzt Euch zusammen hin und redet darüber

Auch hier sind Offenheit und Ehrlichkeit die obersten Gebote. Bitte redet nichts schön. Bringt Eure Gedanken und Gefühle klar zur Sprache. Nur das kann Euch als Paar wieder näher zusammen bringen!

Schritt 3: Versucht, wieder mehr Zeit zu zweit zu verbringen

Ja, Ihr seid jetzt Eltern. Aber eben nicht nur! Sondern auch Partner, Partnerin. Ruft Euch das wieder in Erinnerung. Unternehmt etwas miteinander. Nur Ihr beide. Seid zärtlich miteinander. Auch, wenn das Babyphon direkt daneben liegt.

Schritt 4: Versucht, Euch bei der Kinderbetreuung zu entlasten

Und öfter mal Großeltern, Freunde, etc. einzuspannen. Traut Euch, dies einzufordern! Ihr werdet Euch selbst besser fühlen. Euch mehr um Euch als Paar kümmern können.

Schritt 5: Überprüft, ob diese Bemühungen ausreichen

… oder ob die Liebe durch die neue Familiensituation einfach zu sehr gelitten hat. Wie ist das bei Euch?

Beziehung kaputt wegen Abtreibung – was tun

Eine Abtreibung setzt die Beziehung einer ernsten Belastungsprobe aus. Und kann zu ihrem Ende führen. Was ist jetzt zu tun?

Schritt 1: Redet offen und ehrlich darüber

Wie es Euch mit der Entscheidung geht. Was sich dadurch verändert hat. Dies ist sehr, sehr wichtig!

Schritt 2: Holt Euch professionelle Hilfe, wenn Ihr nicht weiterkommt

Gerade bei solch einem Thema kommt man alleine oftmals nicht weiter. Scheut Euch nicht, Hilfe von außen anzunehmen! Um diese psychische Belastung besser bewältigen zu können.

Schritt 3: Überprüft, ob Ihr noch beide etwas füreinander empfindet

Oder ob durch die Entscheidung zur Abtreibung einfach zu viel kaputt gegangen ist.

Schritt 4: Versucht, ob Ihr gemeinsam Lösungen entwickeln könnt

Gibt es solche Lösungen? Und wenn ja, wie könnten diese aussehen? Setzt Euch zusammen hin und versucht, diese zu erarbeiten!

Schritt 5: Zieht die entsprechenden Konsequenzen

Vielleicht merkt Ihr im Laufe dieser Gespräche, dass Ihr Euch voneinander entfernt habt. Dass die Liebe nicht mehr da ist. Trennt Euch. Ist jedoch noch Liebe und Zuversicht vorhanden, lohnt es sich, um die Beziehung zu kämpfen. Was ist bei Euch der Fall?

Beziehung kaputt wegen Depression – was tun

Ich habe es ja schon weiter oben angesprochen: Ein psychisches Problem kann die Beziehung ebenfalls kaputt machen. Trotz der Liebe, die unzweifelhaft vorhanden ist.

Nur der Betroffene kann wirklich etwas gegen die Depression tun! Der Partner kann lediglich unterstützend an der Seite sein. Er ist jedoch NICHT dafür verantwortlich, dass der Andere endlich wieder gesund wird! Er kann ihn oder sie daher nicht drängen. Das ist nicht seine Aufgabe.

Was in solch einem Fall zu tun ist? Die Beziehung kann nur dann weiter existieren, wenn sich der Betroffene ändert. Wenn er von sich aus bereit ist, etwas gegen die Depression zu tun. Wenn dies nicht der Fall ist, ist es besser, die Partnerschaft zu beenden. Und sich wieder stärker auf die eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren.

Beziehung kaputt reden – was tun

Zwischen einer Beziehung kaputt denken und kaputt reden gibt es einen wesentlichen Unterschied: Man spricht seine Zweifel im zweiten Fall offen aus. Und hat auf eine gewisse Weise schon mit der Partnerschaft abgeschlossen. Was also ist jetzt zu tun?

Schritt 1: Frage Dich, warum Du die Beziehung kaputt redest

Was sind Deine Gründe dafür? Und wie lange geht das schon so? Wem gegenüber äußerst Du diese Zweifel? Sprichst Du „nur“ mit Deinem (Noch) Partner darüber? Oder auch mit Deinem Umfeld?

Schritt 2: Versuche, mit ihm oder ihr darüber zu reden

Sage, warum Du solche Zweifel an der Beziehung hast. Und wie es bei ihm oder ihr aussieht. Denkt Ihr beide gleich?

Schritt 3: Überprüft, ob es eine Lösung gibt

Sind vielleicht doch noch Gefühle vorhanden? Oder hat einer von Euch, habt Ihr beide innerlich schon längst mit allem abgeschlossen? Wenn dies nicht der Fall ist, kann es eine Lösung geben…

Schritt 4: Versucht, die Lösung umzusetzen

Doch nur, wenn die Gefühle für den Anderen noch vorhanden sind. Wenn es trotz allem nicht zu spät ist. Wichtig ist, dass klare Fortschritte erkennbar sind.

Schritt 5: Trennt Euch, wenn Ihr nicht weiterkommt

Es reicht leider aus, wenn einer von beiden nicht mehr an die Beziehung glaubt. Ist dies so, sollte man die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Und die Beziehung beenden.

Du weißt nun, was in den jeweiligen Fällen bei einer kaputten Beziehung zu tun ist. Doch was sind allgemeine Tipps in solch einem Fall? Darum dreht sich der nächste Abschnitt!

Beziehung kaputt was kann ich tun

Auch in diesem Fall habe ich eine (kurze) Schritt für Schritt Anleitung für Dich erstellt. Auf https://interfe.net/beziehung-retten/ kannst Du noch sehr viel mehr dieser wertvollen Tipps finden!

Schritt 1: Werde Dir der Situation bewusst

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie ernst ist die Lage? Und wie lange geht es schon so? Je länger es ist, umso gefährlicher ist es für die Beziehung!

Schritt 2: Frage Dich, was die jeweiligen Probleme sind

Stichworte Analyse und Reflexion. Die Probleme zu identifizieren ist vor allem deshalb wichtig: Weil man so erkennt, was Sache ist. Und ob man die Ursachen für die derzeitige Situation beheben kann. Und es hilft der Gesundheit! Der seelischen!

Schritt 3: Suche nach einer Lösung

Gibt es diese? Oder sind die Probleme schlicht und einfach zu groß? Willst Du überhaupt noch die Beziehung fortführen? Oder fehlt Dir mittlerweile die Energie, die Kraft dafür? Werde Dir dessen bewusst!

Schritt 4: Erstelle einen Plan, wie Du weiter vorgehen willst

Du hast nun wichtige Erkenntnisse gewonnen. Doch wie soll es nun konkret weitergehen? Ein guter Plan hilft dabei, die passenden Schritte einzuleiten und umzusetzen. Halte Dich an diesen!

Schritt 5 Spreche mit Deinem Partner, Deiner Partnerin

Du bist Dir über vieles klar geworden. Hast einen Plan für Dich entwickelt, wie es weitergehen kann. Nun ist es Zeit, das Gespräch zu suchen. Setzt Euch in aller Ruhe hin. Und sprecht möglichst ohne große Emotionen und Vorwürfe an den Anderen über Eure Situation.

Schritt 6: Überprüft, wie Ihr zu der Beziehung steht

Ist Dein Partner, Deine Partnerin noch bereit, um Euch zu kämpfen? Nur dann macht es Sinn, gemeinsam nach Lösungen zu suchen! Sich für die Beziehung einzusetzen.

Schritt 7: Setzt die jeweiligen Konsequenzen um

Seht Ihr beide noch die Chance auf ein Retten der Beziehung: Entwickelt einen konkreten Plan. Seid bereit, Kompromisse einzugehen. Zugeständnisse zu machen. Holt Euch externe Hilfe, wenn Ihr nicht weiterkommt.

Wenn Ihr beide jedoch merkt: „Es geht nicht mehr“: Gebt den Anderen frei. Beendet die Beziehung. Und beginnt einen neuen Lebensabschnitt. Getrennt voneinander.

Fazit

Es gibt mehrere Stadien, die darauf hindeuten: Um die Beziehung ist es schlecht bestellt. Manchmal lässt sich die Partnerschaft noch retten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass noch Gefühle vorhanden sind. Das man bereit ist, Zugeständnisse zu machen. Auf den Anderen zuzugehen. Sich zu ändern. Bessere Lebenswege zu kopieren!

Manchmal ist es aber schlicht und einfach zu spät. Aus welchem Grund auch immer. Dann sollte man bereit sein, den Anderen frei zu geben. Es ist besser so. Für alle beide!