Liebeskummer kennt jeder. Er verlangt alles von uns ab. Und bringt uns an unsere persönlichen Grenzen.

Manchmal so sehr, dass wir denken: „Es geht nicht mehr.“

Dir geht es genauso? Du willst deshalb wissen: „Wie kann ich den Liebeskummer überwinden? Was brauche ich, damit es mir besser geht? Damit ich über die Trennung hinweg komme?“

Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema beschäftigt. Auch, weil ich persönlich davon betroffen war. (Und das nicht nur einmal. Das gebe ich ganz offen zu,)

Deswegen zeige ich dir in diesem Beitrag…

a.) eine 5 Phasen Strategie, die du komplett durchlaufen kannst

b.) einen genauen Plan, der dich Schritt für Schritt an die Hand nimmt

c.) Ich zeige dir, wie du deinen Kummer schneller überwinden kannst


Hilfe gegen Liebeskummer zum überwinden – wie vorgehen?

Du bekommst von mir jetzt einen genauen Plan

Ich gebe Dir einen genauen und detaillierten Plan an die Hand. Dieser zeigt Dir ganz konkret, was Du tun musst. Tag für Tag.

Warum ist eine genaue Planung so wichtig?

Auf diese Weise hast Du eine gute Orientierung. Du weißt, was auf Dich zukommt. Und du hast eine konkrete strategie, der du folgen kannst!

Und eines kann ich Dir an dieser Stelle versprechen: Gemeinsam werden wir es schaffen!

Wie sieht der Plan in der Übersicht aus?

Der Plan ist in 4 Phasen unterteilt. Diese leiten dich durch die ganze Prozedur!

  • Phase 1: Abbrechen des Kontakts, Klarkommen mit der Situation (in insgesamt sieben Schritten): Tag 1 bis 17
  • Phase 2: Ziele setzen, Aufschwung (Tag 18 bis 38)
  • Phase 3: Analyse der Trennung (Tag 39 bis 48)
  • Phase 4: Überprüfung (Tag 49 bis 51)

Planung – Übersicht – Tabellenform

Hier eine ausführliche Tabelle zur Übersicht. Damit Du weißt, was auf Dich zukommt.

(Hinweis: Unter der Tabelle wird jeder Schritt noch einmal viel ausführlicher erklärt)

MaßnahmeErklärungZeitpunkt
Abbruch des KontaktsWie kannst Du den Kontakt am besten einstellen? Warum solltest Du das überhaupt tun?Tag 1 bis 3
Sich Hilfe und Beistand suchenRede mit Vertrauten, mit Freunden, der Familie.Immer wieder (gezielt ab Tag 4). Vor allem, wenn Du das Gefühl hast, es zu brauchen.
AufschreibenHalte fest, was Dir durch den Kopf geht. Doch Achtung: Bitte beachte hierzu unbedingt meine Hinweise!Ab Tag 4, immer dann, wenn Du es brauchst.
Sich ablenkenSport machen: Radfahren, Joggen, Schwimmen, …. Powere Dich ruhig richtig aus!Am besten täglich. Mind. Jeden zweiten Tag
Auf sich selbst achtenWichtige Stichworte: ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, sich immer wieder entspannenTäglich. Je bewusster Du dies tust, umso besser.
Meditation, AtemübungenAuch sie helfen dabei, den Liebeskummer zu überwinden.Am besten täglich. Und in aller Ruhe!
Verarbeiten der GefühleKonfrontiere Dich mit Deinen Gefühlen.Tag 4 bis 17
Schütze Dich (weiterhin) selbst.Indem Du Dein Umfeld veränderst, Deinen Freundeskreis (evtl.) überprüfst.Tag 4 bis 17 (parallel zur Konfrontation).
Sich Ziele setzen - BrainstormingWas möchte ich verändern? Wie möchte ich leben? Sammle Ideen!Tag 18 bis 21
Sich Ziele setzen – Erstellung Deiner individuellen StrategieWie genau sieht Dein Plan aus, um diese Ziele zu erreichen?Tag 22 bis 23
Sich Ziele setzen – UmsetzungWas tust Du, um diese Ziele umzusetzen?Tag 24 bis 38
Analyse der TrennungWarum musste die Liebe scheitern? Wie kam es dazu?Tag 39 bis 48
ÜberprüfungWill ich noch Kontakt zum oder zur Ex haben?Tag 49 bis 51

Was kommt konkret auf Dich zu? – die 4 Phasen konkret beschrieben

Jetzt bekommst du von mir eine konkrete Anleitung, die dir genau zeigt, wie du vorgehen musst!

Nach 30 Tagen wirst Du mithilfe dieser Anleitung dann Deinen Liebeskummer überwunden haben.

Bist Du bereit? Dann lass es uns angehen!

Wie überwinde ich Liebeskummer: Phase 1

Schritt 1: du musst den Kontakt abbrechen

Als erstes musst du die Kommunikation unbedingt abbrechen! Er oder sie darf dich auf keinen Fall kontaktieren können!

Warum kein Kontakt?

Warum ist eine Kontaktsperre so sinnvoll?

Hierzu stelle ich Dir einfach eine Gegenfrage:

  • Denke mal, wie es wäre, Deine/n Ex ständig zu sehen.
  • Ihr beide habt Euch getrennt.
  • Doch leidest Du noch immer.
  • Deine Gefühle befinden sich nach wie vor in Aufruhr.
  • Du kannst nicht schlafen, nicht essen.
  • Das ganze Programm.

Dir würde es extrem schlecht gehen! Logischerweise!

Und allein schon der Gedanke an die verlorene Liebe löst sehr viel in Dir aus. Du könntest in Tränen ausbrechen. Dafür reicht es schon, ein Foto von ihm oder ihr zu sehen.

Was auf Facebook von ihm oder ihr zu lesen. Oder diesen einen Song zu hören, den er/ sie so gerne mochte.

Das Problem mit dem Kontakt halten ist folgendes…

In diesem emotional sehr aufgewühlten Zustand wäre es alles andere als gut, ihn/ sie zu sehen.

Und jedes Mal, wenn Ihr beide Euch seht, wird es wieder so sein.

Vielleicht hatten sich Deine Gefühle gerade erst beruhigt. Doch dann siehst Du ihn/ sie auf der Straße. Ganz zufällig. Und alles kommt wieder hoch.

Schütze Dich selbst davor! Das ist gerade jetzt, nach dem Aus, so wichtig.

Löse das Problem mit dem Kontakt folgendermaßen

  1. Vielmehr solltest Du Dich ganz auf Dich selbst konzentrieren.
  2. Darauf, den Liebeskummer zu überwinden.

Das ist schließlich keine Kleinigkeit. Und verlangt schon genug von einem ab.

Ihn oder sie dabei noch ständig zu sehen, stört dabei nur. Es würde Dich nur aufhalten!

Breche den Kontakt also ab. Zumindest fürs Erste.

Nur durch einen Kontaktabbruch bekommst emotionale Unabhängigkeit. Und nur durch diese Unabhängigkeit wirst du zu dir finden. Und kannst den Liebeskummer überwinden.

Weitere Infirmationen zum Thema:

Linktipp 1: Infomationen um Kontaktsperre durchzuhalten: hier klicken

Linktipp 2: Informationen um die Kontaktsperre einzuleiten: hier klicken

Linktipp 3: Informationen zur Kontaktsperre Dauer: hier klicken

Und damit kommen wir zur zweiten Phase:

Wie den Liebeskummer überwinden? Phase 1

Schritt 2: Hole dir Beistand

Klar: Du könntest jetzt versuchen, alles mit Dir alleine auszumachen. Ohne Hilfe den Liebeskummer zu überwinden.

  • Vielleicht, weil Du Angst hast.
  • Angst, Deine Umgebung zu belasten.
  • Hemmungen, die beste Kumpeline noch so spät am Abend anzurufen.
  • Obwohl es Dir gerade sehr schlecht geht.
  • Oder Dich „schon wieder“ an Deinen Kumpel zu wenden.
  • Schließlich warst Du erst vorgestern bei ihm.
  • dass es das leichter für Dich macht. Aber es ist NORMAL.)

Wenn Du jetzt alleine mit diesem Gefühl bleibst, ist das sehr gefährlich.

Denn Du wirst Dich nur noch schlechter fühlen.

Wer seinen Kummer nämlich nicht in Worte fasst, ihn nicht

Auch Stolz steht einem dabei häufig im Weg. Man will seiner Umgebung zeigen: „Hey, es geht mir gut! Ich habe alles sehr schnell überwunden. Und trauere ihm oder ihr überhaupt nicht hinterher.“

Du willst so tun, als seist Du darüber hinweg. Auch, wenn das gar nicht stimmt.

Dabei tust Du Dir selbst aber keinen Gefallen. Im Gegenteil!

Warum ist Beistand so wichtig?

  • Du wurdest gerade verlassen, zurückgewiesen.
  • Und das Gefühl von Einsamkeit ist sehr, sehr groß.
  • Dieses Gefühl von „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden. Ich bin ganz allein. Und einsam.“
  • Ein Gefühl, das in dieser Situation vollkommen normal, natürlich ist.

Durch das Beistand holen wirst Du Dich „leichter“ fühlen

Es ist eine sehr große Erleichterung, sich seinen Kummer sprichwörtlich „von der Seele zu reden.“ Nicht umsonst heißt es so!

Und wohl jeder von uns kennt das Gefühl: Mir wurde gerade eine große Last von den Schultern genommen. Eine Last, die sehr schwer und bedrückend war.

Du merkst durch den Austausch, das Drüber reden:

  • Ich bin nicht allein.
  • Ich werde sehr wohl geliebt.
  • Ich habe Unterstützung an meiner Seite.
  • Ich erhalte ehrliches und gutes Feedback.
  • Kann manche Dinge klarer sehen.
  • Und fühle mich deshalb besser.

Beistand liefert Dir neue Perspektiven

Häufig sucht man nach dem Aus alle Schuld bei sich.

Man selbst war nicht genug wert, hat nicht genug getan,…. Und so weiter.

Doch ist keiner alleine schuld.

Zu einer Beziehung gehören immer zwei. Und auch zu deren Scheitern.

Denke stets daran:

  • Du hast in diesen Momenten Dein Bestes gegeben.
  • Mehr kannst Du von Dir selbst nicht verlangen!
  • Vielleicht würdest Du jetzt manches, im Rückblick anders (besser?) machen.
  • Das geht jedem von uns so.
  • Doch auch Dein oder Deine Ex hat bestimmte Fehler begangen.
  • Er/ sie ist nicht perfekt.

Sich das in Erinnerung zu rufen, braucht manchmal die Rückmeldung von außen. Ein weiterer Grund, warum das Drüber Reden so wichtig ist.

Überwinde Dich und hole Dir Beistand

Es gibt in Deinem Umfeld mit Sicherheit sehr viele Personen, die Dir jetzt beistehen wollen. Die Dir nahe stehen. Die Dir helfen möchten.

Genauso, wie Du es auch bei ihnen tun würdest.

Vielleicht hast Du Angst oder Hemmungen, Dich zu öffnen. Stelle Dir dann Folgendes vor:

  • Deiner besten Freundin geht es sehr schlecht.
  • Weil sie Liebeskummer hat.
  • Für Dich wäre es doch keine Frage, ihr gerade jetzt zu helfen, oder?
  • Du würdest froh sein, dass Du ihr helfen kannst!

Siehst Du: Genauso geht es Deiner Umgebung auch. Zumal es für sie ein (wunderbarer) Vertrauensbeweis ist. Dass Du gerade jetzt, in der Not, zu ihnen kommst.

Dass Du ihnen so vertraust, von Deinen wahren Empfindungen zu erzählen.

Bei wem kannst Du Dir Beistand holen?

  • Das können alle Personen sein, die Dir nahe stehen.
  • Bei denen Du Dich aufgehoben und geborgen fühlst.
  • Denen Du nichts vorspielen musst.

Personen wie z.B.

  • Deine Eltern
  • Dein Bruder, Deine Schwester
  • Deine beste Freundin
  • Dein Kumpel
  • der Freundeskreis überhaupt
  • andere Verwandte, zu denen Du ein gutes Verhältnis hast
  • ….
  • Du wirst selbst am besten wissen, wer Dir viel bedeutet. So viel, dass Du diese wichtige Zeit jetzt mit ihm oder ihr teilen möchtest.
  • Wie gesagt: Dies ist von Deiner Seite aus ein großer Vertrauensbeweis. Eine Art Geschenk. Und er/ sie wird dieses Geschenk hoffentlich zu schätzen wissen.

Wie holst Du Dir diesen Beistand?

Stellt sich nun die Frage: Wie am besten vorgehen? Und von wem diese Unterstützung einfordern?

  • Per Nachricht (z.B. SMS oder DM bei Facebook und Co.)
  • per Anruf
  • per Mail

Nun weißt Du, wie Du Dir Beistand holen kannst. Kommen wir nun zum dritten Schritt der ersten Phase:

Liebeskummer überwinden, Phase 1:

Schritt 3: Schreibe Deine Gefühle auf!

Bevor ich auf diese Strategie näher eingehe, noch ein Hinweis: Sie muss nicht immer funktionieren.

Manch einem hilft es. Dem Anderen eher weniger. Das ist unterschiedlich.

Bringe Dich vor dem Schreiben in die richtige Stimmung

Ob das Schreiben hilft, hängt vor allem davon ab, ob Du es richtig anstellst. Denn Deine Gefühle spielen beim Schreiben eine entscheidende Rolle.

Warum ist es wichtig, dass Du Dich in die richtige Stimmung bringst?

  • Du kannst zwar Tagebuch führen.
  • Aber Dich hinterher nicht nennenswert besser fühlen.
  • Du musst Dich also in die richtige Stimmung bringen.
  • Alle Gefühle, die Du ausdrücken willst, heraufbeschwören.
  • Damit diese überhaupt erst zu Papier gebracht werden können.

Hier eine kurze Anleitung, wie Du das umsetzen kannst:

  • Höre einen Song, den Ihr mochtet.
  • Schaue einen Film, den Ihr mochtet.
  • Oder höre traurige Musik. Schaue traurige Filme.
  • Betrachte ein Foto von ihm oder ihr.
  • Oder stelle Dir einfach vor, Ihr seid noch zusammen.

Probiere Verschiedenes aus! Dann wirst Du auch Erfolg haben.

Und die Worte werden von ganz alleine aus Dir heraus fließen.

Hier noch ein paar wichtige Ratschläge zum Aufschreiben der Gefühle:

Damit Dir das Schreiben leichter fällt, möchte ich Dir noch ein paar wichtige Tipps geben:

  • Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Gedanken.
  • Alles, was Du denkst, ist wichtig.
  • Und das Aufschreiben wert.
  • Versuche, ehrlich zu sein.
  • Und nichts zu beschönigen.
  • Das bringt nämlich rein gar nichts.
  • Und Du würdest Dich nur selbst belügen.

Wann ist das Aufschreiben Deiner Gefühle wichtig?

Versuche, immer dann zum Stift zu greifen, wenn Dir danach ist. Wenn Du das Gefühl hast, es zu brauchen.

  • Vielen hilft es, vor dem Zu Bett gehen einige Zeilen festzuhalten.
  • Auf diese Weise tragen sie ihre „schweren“ Gedanken nicht mit in die Nacht herein.
  • Die dann umso erholsamer werden kann.

Und noch ein Aufschreibtipp zum Schluss…

Halte durch! Und bleibe am Ball!

Auch, wenn es vielleicht erst einmal schwer fällt. Doch wirst Du sehen, wie erleichternd auch diese Maßnahme sein kann.

(Vergesse dabei aber nicht, weiterhin mit Personen zu sprechen. Vor allem dann, wenn es Dir nicht gut geht.)

Was hilft bei Liebeskummer, Phase 1

Schritt 4: Bewege Dich!

Wie wichtig und wertvoll Sport ist, kann gar nicht oft genug betont werden. Auch, um den Liebeskummer zu überwinden. Um alles zu verarbeiten.

Denn Du steckst gerade in einer sehr emotionalen und aufgewühlten Phase. Der Sport ist ein perfektes Ventil, um all diese Gefühle raus zu lassen. Schließlich müssen diese Gefühle ja irgendwo hin.

Warum macht regelmäßige Bewegung glücklich(er)?

  • Denn beim Sport werden bestimmte Hormone, die Endorphine, ausgeschüttet.
  • Die sind auch unter dem Namen Glückshormone bekannt.
  • Ein Name, der nicht von ungefähr kommt.

Was bewirkt die Bewegung in Dir selbst?

Du kennst das vielleicht aus eigener Erfahrung:

  • Wenn Du Dich einmal überwunden hast, fühlt es sich gut an.
  • Es ist gut, draußen zu sein.
  • Sich körperlich zu verausgaben.
  • Sich selbst an seine Grenzen zu bringen.
  • Und zu neuen Höchstleistungen anzustacheln.

Zugleich kommst Du dabei auf neue, auf andere Gedanken. Der Kopf wird sozusagen durchlüftet. Und das „nur“, indem Du raus gehst!

Durch die Bewegung wird Dein Selbstwertgefühl gestärkt

Du wirst automatisch fitter – und fühlst Dich (wieder) attraktiver.

Gerade das ist nach dem Aus der Liebe so unglaublich wichtig. Experten haben dies längst erkannt. Und raten allen Betroffenen deshalb, vom (zugegeben gemütlichen) Sofa aufzustehen. Und sich zu bewegen.

Dank der Bewegung bist Du aktiv

Und leidest nicht passiv vor Dich hin.

Das ist ein wichtiges Signal an Dich selbst:

  • „Ich gebe mich nicht mit meiner Situation zufrieden.“
  • „ Denn ich will etwas ändern.“
  • „ Und setze das gleich in die Tat um.“
  • Du bist erfüllt.
  • Weil Du Dich überwunden hast.
  • Weil Du eben NICHT zu Hause auf dem Sofa geblieben bist.
  • Sondern weil Du etwas gegen den Liebeskummer tust.

Auch dies stärkt das Selbstbewusstsein.

Zeigt Dir, dass Du weiterkommen WILLST.

Dass Du etwas für Dich tust.

Klar ist es zu Hause gerade so schön kuschelig. Doch wer zu viel und zu lange mit seinem Liebesfrust alleine bleibt, tut sich keinen Gefallen. Sondern macht es sich nur noch schwerer.

  • Daher: Sei gut zu Dir!
  • Und gehe raus.
  • Du wirst es schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen…

Wie gesagt: Am Anfang ist es vielleicht ein wenig schwer, sich zu motivieren. Doch bleibe am Ball. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn auch dies gehört zum Liebeskummer verarbeiten mit dazu:

Sich selbst hin und wieder an seine körperlichen Grenzen zu bringen.

Damit meine ich jetzt nicht, dass Du es übertreiben sollst. Dich gleich morgen für den 24h Lauf anmeldest, ohne vorher gelaufen zu sein. Nein.Vielmehr möchte ich Dir zeigen, was Du für den maximalen Erfolg brauchst:

Finde eine Sportart, die Dir Spaß macht

  • Die Dich fordert.
  • Die Du REGELMÄßIG (!) ausübst.
  • Und die sich für Dich leicht umsetzen lässt.

Denn mal ehrlich: Auf Dauer ist es doch ein wenig anstrengend, sich jeden Tag ins zwei Stunden entfernte Schwimmbad aufzumachen. Oder sich bei vereister Straße aufs Rad zu begeben. Schaue daher, welcher Sport Dir entgegen kommt.

Vielleicht hast Du eine solche Sportart bereits gefunden. Vielleicht gehst Du schon regelmäßig raus, um Dich zu bewegen. Dann halte das Pensum auch weiterhin ein. Beziehungsweise erhöhe dieses noch.

  • Am besten gehst Du täglich zum Sport.
  • Mindestens aber alle zwei Tage.
  • Und Du wirst sehen, wie es Dir besser geht.
  • Und es fällt immer leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Und:

  • Suche Dir Mitstreiter.
  • Zum Beispiel Freunde oder Kollegen.
  • So bleibt Ihr am Ball.
  • Und könnt Euch gegenseitig motivieren.

Finde Deinen persönlichen Bewegungsrhythmus.

Damit meine ich:

  • Packe Dich nicht in Watte.
  • Aber übertreibe es auch nicht.
  • Es kommt – mal wieder – auf die gelungene Mischung an.
  • Sowohl, was die Vielfalt der Belastung als auch die Trainingsintensität anbelangt.

Ist ja auch logisch, oder? Jemand, der bereits seit einigen Jahren läuft oder Krafttraining betreibt, startet von einem anderen Level. Als z.B. jemand, der den Sport gerade erst für sich entdeckt.

Bewege Dich – und trainiere am besten täglich.

Auch, wenn es „nur“ für eine halbe Stunde ist.

Denn jede Minute, die Dich von dem Liebesfrust ablenkt, ist wertvoll.

  • Experten raten dazu, Studio- und Ausdauertraining zu kombinieren.
  • Lasse Dich hierzu am besten von einem Coach beraten.
  • Gemeinsam mit ihm oder ihr kannst Du Deinen persönlichen Plan entwickeln.
  • Der Deinen Neigungen und Möglichkeiten entspricht.
  • ber auch online findest Du hierzu eine ganze Reihe an wichtigen Tipps.

Wie konkret beginnen?

  • Bist Du noch ein Sportneuling: Lasse es ruhiger angehen.
  • Z.B. 15 bis 30 min Ausdauertraining.
  • Oder ein Spaziergang von einer Stunde.
  • Dazu noch 30 bis 45 min im Fitnessstudio.

Bist Du trainierter, kannst Du dieses Dosis natürlich gerne steigern.

Setze Dir sportliche Ziele!!

Wie etwa, in einem halben Jahr am 5 km Lauf teilzunehmen. Oder eine Radtour mit dem Kumpel in den Bergen zu unternehmen.

  • Setze Dir auf diesem Weg Etappenziele.
  • Am besten ist es, einen Trainingsplan zu erstellen.
  • Und diesen natürlich gewissenhaft zu befolgen.

Bewegungstipp: Warum nicht mal Kampfsport ausprobieren?

Vielen hilft der Kampfsport. Dieser ist eine gute Möglichkeit, alles raus zu lassen. All die Aggressionen, die Trauer, die Wut, die Verzweiflung.

Welche Möglichkeiten gibt es in der Hinsicht?

z.B.

  • Karate
  • Taekwondo
  • Boxen
  • Jiu Jitsu
  • etc.

Google einfach mal, was Dir Spaß machen könnte! Und ob es entsprechende Angebote in Deiner Umgebung gibt. Frauen und Männer können das gleichermaßen machen.

Nun solltest Du den perfekten Sport für Dich gefunden haben. Und kannst Dich nun der nächsten, der fünften Phase zuwenden: der gesunden Lebensführung.

Trost bei Liebeskummer; Phase 1

Schritt 5: Gesunde Lebensweise (ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf)

Vielleicht kommt Dir dieser Abschnitt zunächst ein wenig „überflüssig“ vor. Schließlich ist es doch klar, dass man auf bestimmte Dinge achten sollte, nicht wahr? Wie etwa ausreichend zu schlafen, sich gesund zu ernähren.

Dennoch möchte ich mich mit genau diesem Thema befassen. Denn:

  • Für Deinen Körper ist diese Phase ebenfalls sehr anstrengend.
  • Und deshalb braucht er jetzt so viel Energie wie möglich.
  • Denn Phasen, die emotional sehr anstrengend sind, verlangen auch körperlich viel von einem ab.
  • Es ist eine stressige Zeit.
  • Viele leiden daher unter Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, und so weiter.

Auf was solltest Du bei einer gesunden Lebensweise verzichten?

Vielleicht weißt Du erst einmal nicht, was Du unter dem Begriff „gesunde Lebensweise“ verstehen sollst. Was es konkret bedeutet, „auf seinen Körper zu achten.“.

Damit ist zunächst einmal gemeint, auf bestimmte Dinge zu verzichten.

Wie etwa:

  • Hungern
  • Überessen
  • zu einseitige Ernährung
  • zu viel Zucker, Fast Food und Co.
  • Zu viel Alkohol
  • zu viel Nikotin
  • Drogen, Medikamente, Suchtstoffe im Allgemeinen
  • zu wenig Schlaf
  • zu viel Koffein

Ernähre Dich gesund – und das ganz bewusst!

Eigentlich logisch, oder? Doch dieser vermeintlich so klare Punkt wird von den Wenigsten in die Tat umgesetzt.

Hier ein paar Anhaltspunkte, was eine gesunde Ernährung konkret bedeutet:

  • Achte darauf, ausreichend Vitamine zu Dir zu nehmen.
  • Ballaststoffe, auch dies ist wichtig.
  • Durch diese erhält Dein Körper wertvolle Energie.
  • Die ihm dabei hilft, den Liebeskummer besser weg zu stecken.
  • Achte darauf, regelmäßig und bewusst (!) zu essen.
  • Nicht nur schnell im Gehen.
  • Wenn Du es schaffst, koche selbst.

Folgendes sollte in Deinem Speiseplan mit enthalten sein:

  • Obst und Gemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte
  • hochwertiges Öl (z.B. Olivenöl)
  • Fisch, bestimmte Fleischsorten (in Maßen)
  • Nüsse und Kerne

Das waren, wie gesagt, nur ein paar Stichworte. Noch mehr ins Detail zu gehen, würde den Rahmen hier etwas zu sehr sprengen. Online kannst Du eine ganze Reihe an wichtigen Tipps hierzu finden.

Oder gehe gleich zu einem Ernährungsexperten. Dieser ist mit dem Thema sehr vertraut. Und wird Dir gerne Hinweise geben. Oder mit Dir zusammen einen Plan erstellen. An den Du Dich halten kannst.

Schlaf ist ein weiterer wichtiger „Gesundheitsbaustein“

Denn so kann sich Dein Körper regenerieren kann. Diese Pause brauchen viele Deiner Organe und Funktionen.

Und:

  • Du bist ausgeruhter.
  • Nicht mehr so anfällig für Stimmungen aller Art.
  • Du bist nicht mehr so gereizt.
  • Und kannst den Liebesfrust auf diese Weise besser wegstecken.

Wie wird Dein Schlaf rundum erholsam und gesund?

Versuche, zur möglichst gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Zwischen sieben und acht Stunden zu schlafen.

Hier noch einige Tipps zu diesem Thema:

  • Bleibe nicht zu lange auf.
  • Versuche, vor Mitternacht zu Bett zu gehen.
  • Gestalte die Abende bewusst entspannt.
  • Auch beruhigende Kräutertees helfen beim Einschlafen.
  • Schreibe Gedanken auf, die Dich abends belasten.
  • Ein heißer Kakao/ eine warme Milch mit Honig können manchmal wahre Wunder wirken.

Mit diesen Tipps gelingt es Dir, Deinem Körper bewusst Gutes zu tun. Doch gibt es da noch mehr, was Du in die Tat umsetzen kannst! Was das ist, will ich Dir im nächsten, im sechsten Schritt, zeigen…

Liebeskummer Tipps, Phase 1

Schritt 6: Meditation, Atemübungen und Co.

Auch Meditation und Atemübungen tragen dazu bei, dass Du Dich besser fühlst. Gestärkter. Denn diese Übungen bringen Dich mit Deinen ur-eigenen Gefühlen in Verbindung.

  • Sie helfen dabei, Deinem Schmerz zu begegnen.
  • Dich zu beruhigen.
  • Und Deine Aufmerksamkeit auf das Positive zu lenken.
  • Schon bald wirst Du Dich also besser fühlen.

Was hat Meditation für eine Auswirkung?

Gerade jetzt, nach dem Aus Deiner Liebe, kreisen Deine Gedanken vermutlich nur um ihn/ sie. Du denkst immer wieder an Euch zurück.

Quälst Dich vielleicht mit der Frage: „Was hätte ich besser machen können?“ Selbst wenn Du weißt, dass Du Dich eigentlich nur im Kreis drehst.

Wenn Du spürst, dass Du mal wieder an genau diesem Punkt bist: Versuche, eben diesen Empfindungen aktiv zu begegnen. Auf diese Weise wirst Du nicht mehr in diesen Teufelskreis geraten. Dich selbst aus dieser seelisch so belastenden Situation hinaus zu bringen.

Du wirst Dich schließlich völlig loslassen können.

Dich auf Dein Inneres besinnen.

Und: Du kannst diese Übungen ganz leicht in den Alltag einbauen.

Vielleicht braucht es ein wenig Übung. Doch bleibe dran! Denn es ist eine sehr wertvolle Erfahrung.

Wie am besten meditieren? Ein paar Tipps

Zunächst möchte ich Dir ein paar allgemeine Hinweise geben:

  • Lenke die Aufmerksamkeit ganz bewusst auf Dein Inneres.
  • Sei dazu möglichst entspannt.
  • Finde eine bequeme Position im Sitzen.
  • Und schließe die Augen.
  • Atme nun bewusst tief ein und aus.
  • Zähle Deine Atemzüge.
  • Von eins bis zehn.
  • Und fühle Deine Stärke. Dass Du lebst.
  • Sage Dir motivierende Sätze immer wieder vor.
  • So kannst Du Negatives ausblenden.
  • Und schließlich völlig loslassen.
  • Je häufiger Du die Meditation durchführst, umso schneller kannst Du Deine Gedanken lenken.
  • Und es wird immer leichter!

Wie konkret meditieren? Die „kognitive Trennungs-Konfrontations Meditation“.

Ich selbst habe diese Übung entwickelt. Und bei mir mit sehr großem Erfolg durchgeführt. Hier meine praktische Anleitung für Dich:

Die praktische Anleitung

  1. Lege dich für fünf Minuten auf Deinen Rücken
  2. Atme nun tief ein – insgesamt zehn Sekunden lang. Atme dann aus – ebenfalls zehn Sekunden.
  3. Atme in diesem Rhythmus weiter. Hole langsam bewusst Deine Erinnerungen an den oder die Ex zurück.
  4. Denke an die schöne Zeiten mit dem oder der Ex zurück. Was Ihr Schönes gemeinsam unternommen habt. Wie toll der Sex mit ihm/ ihr war. Wie Ihr beide zusammen Spaß haben konntet. Usw…
  5. Wende Dich nun dem Schmerz zu. Greife auch hier auf Erinnerungen zurück, die Du Dir gedanklich zurückholst.
  6. Versuche, dieses Gefühl noch weiter zu intensivieren. Bis es richtig weh tut.
  7. Halte diesen Zustand für fünf bis sieben Minuten.
  8. Lasse dann bewusst los. Stelle Dir vor, dass Du Deinen Schmerz nun gehen lässt. Von ihm Abschied nimmst.
  9. Und mit ihm all Dein Kummer, die Wut, Deine Sehnsucht,…
  10. Packe all diese Gefühle in eine Kiste. Stelle Dir dies genau vor.
  11. Erledige diesen Vorgang, ohne ihn zu bewerten. Ganz neutral also, weder mit Liebe, noch mit Wut oder Hass.
  12. Setze diese Kiste nun aus. Am besten an einem Fluss, an einer Meeresströmung. Und lasse sie nun von Dir wegschwimmen…
  13. Wiederhole all dies, bis 30 min vergangen sind.

Das waren all jene Schritte, die für die ersten Phase entscheidend sind. Die Dir dabei helfen, die ersten, so wichtigen Liebeskummer Tage zu überstehen.

Das Schlimmste ist nun vorbei. Und es geht nun in Phase 2:

Liebeskummer bewältigen, Phase 2

Stecke Dir neue Ziele!

Nun sollte es Dir schon sehr viel besser gehen. Und Du bist bereit für die nächste Phase: Deine Zukunft.

Diese gestaltest Du auf insgesamt drei Ebenen:

  • körperlich
  • geistig
  • seelisch

Warum solltest Du Dir Ziele auf allen drei Ebenen stecken?

Es reicht NICHT, sich nur um eine dieser Ebene zu kümmern!

  • Denn was nützt es Dir, wenn Du zwar die perfekten Traummaße hast, doch kreuzunglücklich bist mit Deinem Leben?
  • Wenn Du zwar intelligent bist, aber mit Deinem Aussehen und Stil nicht zufrieden? Eben!

Denn es geht alles Hand in Hand.

  • Schaue, wo bei Dir persönlich ein besonderes Wachstumsbedürfnis besteht.
  • Auf welcher Ebene Du besonderen Nachholbedarf hast.

Sich Ziele stecken: So war es bei mir:

Bei mir war es z.B. so, dass ich mich lange Zeit nicht gut genug um meinen Körper gekümmert hatte. Ich hatte ihn vernachlässigt. Mit zu wenig Schlaf, zu ungesunder Ernährung malträtiert.

Deshalb wusste ich: Ich muss da so einiges ändern. Und das habe ich auch getan.

Diese Phase besteht aus insgesamt drei Schritten. Schauen wir uns diese mal genauer an. Samt einem konkreten Maßnahmenplan!

Sich Ziele stecken – die körperliche Ebene

Wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, wie viel Sport hilft, habe ich oben ja schon beschrieben.

Daher hier eine Übersichtstabelle. Damit Du siehst, wie Du jetzt vorgehen solltest:

Was getan werden sollte (und wie lange)Brainstorming
(Tag 18 bis 21)
Erstellung Deiner individuellen Strategie
(Tag 22 bis 23)
Umsetzung
(zwei Wochen: Tag 24 bis 38)
Was mir persönlich halfMehr Obst und Gemüse essen,
bewusster und regelmäßig essen
selbst kochen
ausreichend schlafen
weniger Kaffee
weniger Zigaretten
Einmal in der Woche zum Markt.
Erstellung eines Wochenplans: Was esse ich dann und dann?
Vorkochen, um sich was ins Büro mitzunehmen.
Nur noch ein Kaffee pro Tag.
Nur noch eine Schachtel Zigaretten für zwei Wochen.
Jeden Mittwoch geht es zum Wochenmarkt.
Ich koche, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, täglich. Selbst, wenn ich müde bin.
Ich setze mich bewusst und in Ruhe hin und nehme meine Mahlzeit ein.
Ich versuche, gegen 23 Uhr im Bett zu sein.
Ich trinke nur noch einen Kaffee – den am Morgen.
Ich versuche, mich auf eine Zigarette am Abend zu beschränken.

Das waren die Ziele auf körperlicher Ebene. Schauen wir uns nun an, was im geistigen Bereich passiert:

Sich Ziele stecken – die geistige Ebene

Was ich mit „geistiger Ebene“ meine? Hier geht es darum, sich z.B. berufliche Ziele zu stecken.

  • Stelle Dir die Frage: Wo will ich ihn zwei Jahren sein?
  • Was will ich in fünf erreicht haben?
  • Und in zehn?
  • Hier sollten Dir schon einige Gedanken kommen!

Sich weitere geistige Ziele stecken – meine Erfahrungen

Vielleicht bist Du ein wenig unsicher. Wie Du Dir weitere geistige Ziele stecken kannst. Deshalb möchte ich an dieser Stelle meine Erfahrungen in diesem Bereich mit Dir teilen:

Ich zum Beispiel habe immer zu viel Fernsehen geschaut. (Und ja, ich gebe es an dieser Stelle zu: Besonders hochwertig waren die Streifen nicht.).

  • Ich habe mir nicht genügend geistige Anregungen geholt.
  • Das wurde mir an dieser Stelle besonders klar.
  • So bin ich beispielsweise niemals in eine Ausstellung gegangen.
  • Und eigentlich wollte ich mein Französisch verbessern.
  • Du ahnst es vermutlich: Es blieb lange bei diesem Wunsch.

Was ich dagegen getan habe? Das verrate ich Dir in der Tabelle:

Was getan werden sollte (und wie lange)Brainstorming
(Tag 18 bis 21)
Erstellung Deiner individuellen Strategie
(Tag 22 bis 23)
Umsetzung
(zwei Wochen: Tag 24 bis 38)
Was mir persönlich halfMehr Bücher lesen.
Weniger Fernsehen schauen.
Mehr kulturell machen
sich generell weiterbilden
Planen meines künftigen Fernsehkonsums.
Eine Fremdsprache (besser) lernen.
Sich über die aktuellen Ausstellungen informieren.
Öfter mal Zeitung lesen.
Anmeldung in der Volkshochschule.
1x in der Woche zum Französisch Kurs.
Begrenzung der täglichen Fernsehzeit auf 45 min.
Anmeldung in der Stadtbücherei.
versuchen, ein Buch die Woche zu lesen

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Anregungen in dieser Hinsicht geben! Kommen wir nun zum dritten Bereich: der seelischen Ebene.

Sich neue Ziele stecken – die seelische Ebene

Auch diese Ebene ist sehr, sehr wichtig, um den Liebesfrust zu überwinden. Frage Dich zunächst: Was fehlt mir im seelischen Bereich?

  • Erstelle auch hier eine maßgeschneiderte Strategie.
  • Und setze diese dann bewusst um.

Damit Dir dieser Schritt leichter fällt, habe ich hier abermals eine Tabelle für Dich erstellt:

Was getan werden sollte (und wie lange)Brainstorming
(Tag 18 bis 21)
Erstellung Deiner individuellen Strategie
(Tag 22 bis 23)
Umsetzung
(zwei Wochen: Tag 24 bis 38)
Was mir persönlich halfHabe ich noch die richtigen Freunde? Brauche ich mehr Ruhe in meinem Leben? Was könnte mir helfen, noch glücklicher zu werden?Überprüfung des Freundeskreises: Wer gibt mir wirklich ein gutes Gefühl, ist für mich da? Wer unterstützt mich gerade jetzt?
Bewusst Phasen der Ruhe im hektischen Alltag schaffen
mich innerlich noch weiter stärken
Kontaktabbruch zu zwei Bekannten, die mir nicht gut taten.
20 min jeden Tag (nach dem Aufstehen) meditieren
mir jeden Tag bewusst etwas Gutes tun – auch wenn es „nur“ eine Tasse heiße Schokolade ist
mir jeden Tag sagen, dass ich das großartig mache

Ich hoffe, Du hast gesehen, worauf es in dieser Phase ankommt! Und dass Du nun genau weißt, was zu tun ist.

Liebeskummer Hilfe – noch ein wichtiger Hinweis

Doch ich sage es an dieser Stelle ganz deutlich:

Alles bringt nichts, wenn Du das mühevoll Aufgeschriebene nicht umsetzt.

Ja, ich muss da so streng sein. Denn selbst die schönsten Ideen bringen nichts, wenn Du nichts aus ihnen machst. Sie in der Schublade verstaust. Wo sie dann Staub ansetzen.

Beginne gleich hier und heute. Lasse keine Entschuldigung gelten.

Denn es geht hier um Dich. Und darum, dass Du weiterkommst.

Nach dieser kleinen wichtigen Erinnerung kommen wir nun zur dritten Phase:

Liebeskummer bewältigen, Phase 3

Analyse der Trennung

An dieser Stelle will ich kurz innehalten. Und Dir eines sagen: Du hast das bisher wunderbar gemacht!

Du hast so viel erreicht:

  • Du hast genügend emotionale Distanz gewonnen.
  • Du kannst die größten Probleme nun anders betrachten.
  • Du bist gefestigt.
  • Du hast Selbstvertrauen und auch Hoffnung gewonnen.

Das ist eine ganze Menge! Und nicht jeder kann das so durchhalten.

Warum ist eine Analyse der Trennung so wichtig?

Doch bitte höre an dieser Stelle nicht auf.

Sondern beschäftige Dich nun mit dem Grund, warum Deine Beziehung auseinander gebrochen ist.

  • Das ist sehr wichtig.
  • Denn nur, wenn Du Dir ein paar entscheidende Fragen stellst, wirst Du etwas für Dich lernen können.
  • Nur so kannst Du weiterkommen.
  • Wesentliche Erkenntnisse über Dich gewinnen.
  • Über Dich und Deine Art zu lieben.

Analyse der Trennung: Welche Kernfragen solltest Du Dir nun stellen?

Es gibt einige sehr wichtige Fragen, die Dir bei der Analyse helfen werden. Welche das sind? Lies selbst:

  • Warum hast Du Dich in ihn oder sie verliebt?
  • Wie konnte diese einseitige Liebe entstehen?
  • Warum ging die Beziehung auseinander?

Analyse der Trennung: Woran scheitern Beziehungen eigentlich?

Im Laufe meiner Beobachtungen habe ich eines gelernt: Es gibt bestimmte Gründe, warum Beziehungen nicht funktionieren.

Ich rede an dieser Stelle nicht von den oberflächlicheren Dingen. Wie etwa zu viel Arbeit, zu wenig Sex, zu viel Alltag.

Das sind nur Symptome. Für tiefer gehende Ursachen.

Analyse der Trennung: Wie die Ursachen finden?

Genau diese Ursachen will ich jetzt gemeinsam mit Dir anschauen. Sie Dir vorstellen.

  • Bitte lies sie Dir in aller Ruhe durch.
  • Aufmerksam.
  • Und frage Dich, was von diesen Ursachen auf Dich zutreffen könnte.

Analyse der Trennung: Welche Beziehungsprobleme tauchen besonders häufig auf?

Hier eine Übersicht über die häufigsten Probleme in einer Beziehung. Probleme, die schließlich zum Ende der Liebe führen:

  • Man verliebt sich in eine Vorstellung der Person. Man erstellt sich ein bestimmtes Bild von ihm oder ihr. Das nicht der Wirklichkeit entspricht. Der MENSCH ist nicht gemeint. Nur ein Ausschnitt von ihm. Oder Seiten, die man sehen will. Doch ist dies nicht die Realität.Was tun? Führe Dir vor Augen: So und so ist er/ sie wirklich. Nimm alles an ihm oder ihr wahr. Und frage Dich, ob Du diese Seiten akzeptieren und lieben kannst.
  • Man liebt, weil man besitzen möchte. Vielleicht aus Eifersucht heraus. Man will den Partner, die Partnerin ganz und gar für sich vereinnahmen. Ihn oder sie zu seinem Geschöpf machen. Bis er oder sie schließlich keine Luft mehr zum Atmen hat.Man kann nicht großzügig sein. Den Gedanken nicht ertragen, ihn oder sie zu teilen. Weil man Angst hat, ihn oder sie dann zu verlieren. Doch genau das passiert mit diesem Verhalten!Was tun? Frage Dich, warum Du besitzen willst. Meist steckt dahinter eine tiefe innere Unsicherheit, die von einem selbst kommt. Beschäftige Dich daher mit Dir selbst. Mit Deiner eigenen Unsicherheit. Arbeite an ihr. An Deinem seelischen, aber auch geistigen Wachstum. (siehe oben)
  • Man liebt, weil man gebraucht werden will. Man braucht das Gefühl, dass der Andere von einem abhängig ist. Das gibt einem Selbstbewusstsein. Das lässt einen sich besser fühlen.Was tun? Auch hier ist die Quelle des Wunsches meist die eigene Unsicherheit. Gehe dieser auf den Grund. Häufig hilft ein Blick in die Kindheit. Um sich selbst und gewisse Verhaltensmuster besser zu verstehen. (Das kann auch im Rahmen einer Therapie geschehen). Setze Dich bewusst mit Dir auseinander. Sei bereit, geistig und seelisch zu wachsen. Übungen wie Meditation helfen dabei.
  • Man liebt, weil man sich selbst nicht liebt. Stattdessen denkt man: „Ich bin nichts wert. Ich brauche jemanden, der mich liebt. Um mich angenommen zu fühlen.“ Die Bestätigung, dass man eben DOCH wer ist, dass man einzigartig ist, KOMMT VON AUßEN. Nicht von innen.Was tun? Mache Dir bewusst: Du kannst nur dann wirklich lieben, wenn Du Dich selbst liebst. Wenn Du Dich annehmen kannst. Ansonsten wirst Du ständig diese Bestätigung Deines Partners brauchen. Seine oder ihre Zusicherung: „Ja, ich liebe Dich.“ Doch wirst Du diese Aussage nicht glauben können. Denn warum sollte Dich jemand lieben? Schließlich bist Du doch nichts wert? Arbeite auch hier an Dir. Stärke Dein Selbstvertrauen. Führe Dir Deine Stärken vor Augen. Das, was Du erreicht hast. Was Du an Dir magst. Wie einzigartig Du bist.
  • Man liebt, weil man durch den Partner ein besserer Mensch sein will. Durch die Liebe, so die Hoffnung, wird man vollkommen. Wird besser. Hat den Mut, bestimmte Dinge zu wagen. Dinge, die man alleine niemals tun würde.Was tun? Auch hier ist das Problem: Du fühlst Dich alleine unzulänglich. Mutlos. Nur mit jemandem an Deiner Seite kannst Du bestimmte Dinge wagen. Das führt auf Dauer jedoch zu Problemen in der Beziehung. Führe Dir daher vor Augen: Du bist stark! Stärker als Du denkst! Unternehme bewusst kleine Mutproben. Erstelle eine Liste an Dingen, die Du Dir niemals vorstellen könntest. Doch gerne in die Tat umsetzen willst. Fange klein an. Gehe zum Beispiel alleine ins Kino. Fahre mal spontan weg. Du wirst sehen, wie Du immer mutiger wirst. Und wie viel Spaß solche Aktionen machen! Wie viel Selbstvertrauen Du gewinnst!
  • Man liebt, weil einem das Bild, das der Partner von einem hat, gefällt. Man selbst sieht sich nicht so. Erst mit den Augen des Partners entsteht da eine Abbildung, die sehr schmeichelhaft ist. Auch deshalb liebt man ihn oder sie.Was tun? Frage Dich: Entspricht dieses Bild wirklich mir? Wie sehr verstelle ich mich, um dem zu entsprechen? Bin das überhaupt ich? Beobachte, welche Seiten Dein Partner besonders an Dir schätzt. Welche er überhaupt nicht leiden kann. Schaue, wie sehr Dich dies in Deinem Verhalten beeinflusst. Unterlässt Du manches, weil er / sie es nicht will? Stelle diese Seiten zur Schau. Bewusst. Denn sie gehören zu Dir… Und dann frage Dich, wie er/ sie damit umgeht…
  • Man liebt, weil man den Anderen verändern will und kann. Man erkennt: Ich habe Macht. Macht, dieses oder jenes Verhalten bei ihm/ ihr zu ändern. Ihn oder sie zu ändern. Und man will diese Macht nicht mehr hergeben…Was tun? Mache Dir klar, dass der Andere irgendwann kein individuelles Geschöpf mehr ist. Nicht glücklich sein kann. Kein erfülltes Leben führen kann. Dass er/ sie sich ständig anstrengen muss, um Dir und den Erwartungen gerecht zu werden. Dir nicht mehr so viel geben kann. Willst Du das wirklich? Frage ihn/ sie, ob er glücklich ist. Und gebe ihm/ ihr mehr Freiraum.
  • Man liebt das Bild von sich und dem Partner als glücklichem Paar. Für die Umgebung ist man das „perfekte Paar“. Rundum glücklich, ein interessantes Leben. Probleme? Fehlanzeige. Auch, wenn das nicht stimmt. Doch tut man alles, um dieses Hochglanzbild zu bestätigen. Zumindest nach außen hin, an der Oberfläche. Doch ist die Beziehung längst schon ausgehöhlt. Man versucht, diese Illusion aufrecht zu erhalten. Die genau das ist: eine Illusion.Was tun? Lasse los. Habe den Mut, Dir die Frage zu stellen: „Wenn wir beide zu zweit sind, für uns: Wie geht es uns da? Wie verhalten wir uns miteinander? Ist zwischen uns noch echte Wärme?“ Suche das Gespräch mit ihm oder ihr. Höre zu, was er/ sie sagt. Und ziehe daraus die Konsequenzen…
  • Man liebt, weil man einst glücklich war. Mit ihm oder ihr war man endlich angekommen. Endlich hatte man selbst auch dieses partnerschaftliche Glück. Diesen Zeiten trauert man hinterher. Und gibt sich der Illusion hin, dass es noch immer so ist.Was tun? Dabei wäre es an der Zeit, innezuhalten. Sich die Gegenwart vor Augen zu führen. Die Vergangenheit loszulassen. Den Anderen frei zu geben. Und sich selbst auf diese Weise auch…

Wo innerhalb dieser Aufzählung findest Du Dich wieder?

Was trifft auf Dich zu?

Ich weiß: Dies sind schwere Fragen. Doch bitte stelle sie Dir. Nur so kommst Du weiter. Gewinnst geistiges und seelisches Wachstum.

Analyse der Trennung: Welche Rolle spielt der Stolz bei Liebeskummer?

Liebeskummer entsteht oftmals aus Stolz. Wird durch diesen genährt.

  • Er oder sie hat einen verlassen.
  • Das kratzt ganz empfindlich am Selbstbewusstsein!
  • Denn wer gibt schon gerne zu, verlassen worden zu sein?
  • Vor sich selbst, vor allen anderen?

Auch deshalb will man den Anderen wieder zurück.

Um sich (und der Welt) zu zeigen: ich kann es doch. Ich habe noch immer Macht.

Doch führt diese Strategie zu nichts. Denn man hat nichts hinterfragt. Sich nicht den Ursachen für das Aus gewidmet.

Und früher oder später werden die gleichen Probleme wieder auftauchen.

Und das nächste Aus ist fast schon vorprogrammiert…

Auch dieser Schritt war mit Sicherheit kein leichter für Dich. Umso mehr möchte ich Dich dazu beglückwünschen, ihn durchgeführt zu haben! Und so ist es nun Zeit für die letzte Phase: die Überprüfung.

Tipps bei Liebeskummer, Phase 4

Überprüfung

Du bist jetzt an einem wichtigen Punkt angelangt. Lasse uns an dieser Stelle noch einmal rekapitulieren. Darüber nachdenken, was bisher alles passiert ist. Was Du geschafft hast:

  • Du hast den Kontakt eingestellt.
  • Du hast Dich jemandem anvertraut.
  • Du hast etwas für Dich in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht getan.
  • Du hast Deine Umgebung verändert.
  • Du hast Dir neue Ziele gesteckt.
  • Dafür einen konkreten Maßnahmenplan entworfen.
  • Und diesen auch umgesetzt.
  • Du hast ausreichend emotionale Distanz gewonnen.
  • Und Dich mit den Problemen in der Beziehung auseinandergesetzt.
  • Du weißt jetzt, warum es zum Scheitern der Liebe kam.

Weißt Du, wie viel Du bereits geschafft hast? Halte ruhig einen Moment inne! Und führe Dir das vor Augen!

Überprüfe: Willst Du noch Kontakt zum/ zur Ex haben?

Nun bist Du bereit für den letzten Schritt:

  • Überlege Dir, ob Du wieder Kontakt aufnehmen willst.
  • Ob Du noch etwas mit Deinem/ Deiner Ex zu tun haben möchtest.
  • Ob Du mit ihm / ihr befreundet sein willst.
  • Oder ob Du ihn/ sie zurückgewinnen möchtest.

Nimm Dir bitte Zeit, um diese Fragen auch zu beantworten. Setze Dich nicht unter Druck.

Du solltest Dir Deiner Sache wirklich sicher sein.

Nur dann wirst Du für Dich die richtige Entscheidung treffen.

Ich möchte das Thema an dieser Stelle gar nicht so lange ausbreiten. (Und Deine Geduld weiter strapazieren.) Denn mit diesem Themengebiet habe ich mich an anderer Stelle schon ausführlich befasst.

Daher hier folgende Hinweise:

Liebeskummer loswerden: noch ein paar letzte Hinweise

Bevor ich Dich sozusagen entlasse, noch einige wichtige Hinweise:

Hinweis 1: Liebeskummer braucht Zeit

Denn:

  • Es ist nicht mit einer Woche getan.
  • Du kannst nicht einfach nach fünf Tagen wieder aufstehen und weitermachen.
  • So, als sei nichts gewesen.
  • Vor allem dann nicht, wenn Deine Beziehung sehr lange gedauert hat.
  • Und/ Oder wenn Deine Gefühle sehr tief und intensiv waren.
  • Das geht nicht.

Unsere Gefühle lassen sich nämlich nichts diktieren.

Sie lassen sich von keinem Zeitplan in die Enge treiben.

Hinweis 2: Erzwinge nichts! Und vertraue Deinem Bauchgefühl

Du kannst Dir also vom Kopf her vornehmen: „Ich überwinde meinen Liebeskummer in einer Woche.“ Aber die Gefühle spielen da nicht mit.

Denn es würde zu schnell gehen.

Du würdest versuchen, etwas zu erzwingen.

Und das funktioniert nicht. Diese Erfahrung musste auch ich einmal machen. Deshalb habe ich mir geschworen:

  • Ich höre auf mich.
  • Auf meinen Bauch.
  • Ich vertraue mir selbst.
  • Und meinen Gefühlen.

So schaffst Du es, den Liebeskummer zu überwinden. Ein für allemal.

Denn Du hast die Kraft dazu! Du bist stark genug dafür!!

Ich wünsche Dir alles Gute! Halte durch. Es lohnt sich!!

Dein Ex zurück Experte