Du willst wissen, warum Beziehungen überhaupt scheitern? Warum man den Traum vom ewigen Glück zu zweit aufgeben muss?

Warum kommt es zur Trennung? Mit genau dieser Frage habe ich mich intensiv beschäftigt. Meine Ergebnisse will ich Dir in dem folgenden Beitrag vorstellen.

Hier bekommst Du:

1) die Ursachen für die Trennung

2) Ursachen, die gegen eine Trennung sprechen

3) Ursachen, warum Frauen die Beziehung beenden

4) Gründe, warum Männer die Beziehung beenden

5) Trennungsgründe in einer Ehe

6) sowie ein kurzes Fazit ziehen.

Gründe für Trennung – die 4 Ursachen


Es gibt insgesamt vier Ursachen, die zur Trennung führen – immer wieder. Du fragst Dich jetzt wahrscheinlich, welche das sind. Hier gehe ich ausführlich auf die Ursachen ein:

Ursache 1: Zu wenig Liebe

Vielleicht klingt es banal. Fast schon selbstverständlich. Doch ohne wahre Zuneigung kann nun mal keine Beziehung funktionieren. Es sei denn, man ist zufrieden damit, wie Bruder und Schwester zusammen zu leben. Romantisch sieht jedoch anders aus…

Einer von beiden hat das Gefühl, zu wenig Liebe zu bekommen. Und kann irgendwann nicht mehr:

Daraus resultierende Trennungsgründe bei zu wenig Liebe

Wenn die Gefühle immer weniger werden, wächst die Gefahr, bestimmte Handlungen oder Fehltritte zu begehen. Handlungen, die direkt zur Trennung führen. Vor allem jene:

  • Fremdgehen: Man ist gelangweilt. Fühlt sich in der Beziehung nicht ausgelastet. Und dann passiert es. Man geht fremd. Weil man Erfüllung sucht. Vielleicht war auch ein wenig Alkohol mit im Spiel. Vielleicht bereut man es hinterher. Doch ohne Grund ist dies nicht geschehen…

  • zu wenig Sex: Für eine erfüllte Beziehung ist es sehr wichtig, dass beide (!) auch im Bett auf ihre Kosten kommen. Wenn hier Routine einkehrt, wenn der Sex immer leidenschaftsloser wird oder kaum noch stattfindet, kann dies fatale Auswirkungen haben.

  • Zu wenig Kommunikation: Eigentlich weiß man gar nicht mehr, was den Anderen beschäftigt. Was in seinem Leben passiert. Das schafft eine Distanz, die schnell immer größer werden kann.

  • Zu wenig Pärchenzeit: Gemütliche Sessions auf dem Sofa nur zu zweit? Das ist längst passé. Man verbringt kaum noch Zeit miteinander. Oder man „nutzt“ diese Zeit, um sich über Banales und Organisatorisches zu unterhalten – beispielsweise darüber, wer jetzt den Müll rausbringt.

  • Genervtheit im Umgang miteinander: Auch der Ton gegenüber dem Anderen hat sich geändert. Man ist grundgenervt. Und schnell mit Kritik zur Hand.

  • Das Geld: Wenn das Geld ein Thema ist, kann dies ebenfalls zur Trennung führen. Vielleicht, weil keines vorhanden ist. Vielleicht, weil der eine wesentlich mehr als der Andere verdient. So kann eine Schieflage entstehen – die das harmonische Gleichgewicht in der Beziehung längst durcheinander gebracht hat.

  • Enttäuschungen: Man erhofft sich von dem Partner bestimmte Dinge – die dieser vielleicht nicht oder nur unvollständig erfüllen konnte. Man ist enttäuscht. Und das wirkt sich auch auf die Emotionen für den Anderen aus.

Ursache 2: Zu viel Liebe

Auch das Gegenteil – also zu viel Liebe – kann zur Trennung führen. Doch was passiert in diesem Zusammenhang?

Daraus resultierende Trennungsgründe bei zu viel Liebe

  • Fremdgehen: Auch hier kann es schnell passieren, dass einer der beiden fremd geht. Der eine fühlt sich erdrückt von der Liebe des Anderen. Dieser wiederum fühlt sich nicht erfüllt: Er bekommt von seinem Partner nicht das Ausmaß an Zuneigung zurück, dass er ihm/ ihr gibt. Dies hat zur Folge, dass man sich schneller verliebt. Oder eine Affäre beginnt.

  • Klammern: Derjenige, der zu viel liebt, hat das Gefühl: Er/ sie ist mein einziger Halt. Deshalb klammert man sich regelrecht an den Anderen. Lässt diesem keinen Raum mehr, keine Luft zum Atmen. Bis der Partner aus der Beziehung ausbricht.

  • Der Andere fühlt sich erdrückt: Von den Erwartungen des Anderen. Von dessen großer Liebe. Und er ergreift die Flucht. Flieht regelrecht aus der Beziehung. Vor der Liebe des Anderen, die ihm einfach zu groß erscheint. Beide haben sich scheinbar kaum noch etwas zu sagen. Und führen getrennte Leben, obwohl sie noch zusammen wohnen.

  • Ungleichgewicht in der Beziehung. Durch die unterschiedlich große Liebe entsteht rasch ein Ungleichgewicht in der Partnerschaft. Dies kann fatale Folgen haben. Denn der eine fühlt sich dem Anderen unterlegen. Der Andere wiederum kann die Liebe nicht in diesem Ausmaß erwidern. Beide entfernen sich voneinander, Schritt für Schritt.

  • Unterschiedliche Vorstellungen von der Partnerschaft: Man teilt nicht mehr die gleichen Vorstellungen und Wünsche mit dem Anderen. Dies schafft ebenfalls eine große Distanz. Die sich scheinbar nicht überbrücken lässt.

Ursache 3: Zu wenig Selbstliebe

Nur wer sich selbst liebt, der kann auch Liebe geben. Eine Binsenweisheit, die jedoch sehr, sehr wahr ist! Wenn es nämlich an Selbstliebe fehlt, kann es ebenfalls zur Trennung kommen:

Daraus resultierende Trennungsgründe bei zu wenig Selbstliebe

  • Zu hohe Forderungen und Erwartungen an den Partner: Man kann sich selbst nicht die Liebe geben, auf die man hofft. Umso mehr muss diese Lücke nun durch den Partner ausgefüllt werden. Doch das Vertrackte bei der Sache ist: Egal, wie sehr sich dieser bemüht: Es ist niemals genug.

  • Unterlegenheitsgefühl in der Beziehung: Derjenige, der sich selbst nicht liebt, fühlt sich dem Anderen unbewusst unterlegen. Daher wartet er auf dessen Initiative, reagiert selbst passiv. Während der Partner das Gefühl hat, dass von Seiten des Anderen nichts zurück kommt.

  • Zu wenig Spaß in der Beziehung: Es geht irgendwann nur noch um das Eine – darum, dass die Beziehung sehr einseitig geworden ist. Der Spaß ist längst weg. Beide können nicht mehr. Auch, weil derjenige mit wenig Selbstliebe nur noch selten lacht. Depressive Stimmungen hat. Dies wirkt sich automatisch auf den Spaßfaktor in der Beziehung aus.

  • Keine wirkliche Kommunikation: Weil man einfach nicht mehr weiterkommt bei den stundenlangen Diskussionen. Die stets um das gleiche Thema kreisen. Doch nicht wirklich weiterführen.

  • Beziehung nur aus Mitleid mit dem Anderen. Der eine hat schließlich das Gefühl, den Anderen nicht verlassen zu können. Weil dieser alleine nicht stark genug wäre. Deshalb bleibt er

  • Psychische Probleme (wie z.B. Depression): Personen, die sich selbst kaum lieben, haben oftmals psychische Probleme. Depression und Co sind leider oft anzutreffen. Und dies hat auch Auswirkungen auf die Beziehung.

  • Fremdgehen: Der Andere sieht, wie wenig der Betroffene geben kann. Dies kann dazu führen, dass er sich anderweitig umsieht. Es fühlt für ihn nicht wie eine erfüllte Beziehung an. Die Folge: Die Gefahr steigt, dass er sich in jemand anderen verliebt.

Ursache 4: Zu viel Selbstliebe

Auch zu viel an Selbstliebe kann für eine Partnerschaft tödlich sein – Stichwort Narzissmus. Was sind in solch einem Fall Ursachen für eine Trennung?

Daraus resultierende Trennungsgründe bei zu viel Selbstliebe

  • zu wenig Einfühlungsvermögen: Wer ständig mit sich selbst beschäftigt ist, geht kaum noch auf den Anderen ein. Doch für eine Beziehung braucht es nun mal ein gewisses Maß an Empathie…

  • Der Andere muss sich ständig unterordnen: Denn die Belange des (Quasi) Narzissten sind einfach wichtiger. Das schafft jedoch eine gewisse Spannung – vor allem dann, wenn der Andere verständlicherweise nicht dazu bereit ist.

  • Keine wirkliche Kommunikation: Auch das Kommunizieren ist kaum (noch) möglich. Verständlich, denn einer der beiden redet ständig über sich.

  • Kein Zeigen der Gefühle: Mitunter hat der Andere das Gefühl, er ist nur stummes Publikum. Der Narzisst (in spe) braucht ihn eigentlich gar nicht – zumindest nicht ihn als Person. Denn nur selten zeigt dieser Gefühle, ist zärtlich.

  • Kein Vertrauen mehr: Dies geht natürlich zulasten des Vertrauens. Wie soll man schon einer Person vertrauen, die nur sich selbst sieht? Sich selbst in den Mittelpunkt stellt? Eben!

  • Rückzug voneinander: Der eine kreist ständig um sich selbst. Der Andere wünscht sich mehr Miteinander, doch bekommt er genau das nicht. Die Folge: Er zieht sich zurück. Weil er einfach nicht mehr in die Beziehung investieren kann.

  • Zu hohe Erwartungen an den Anderen: Der Partner soll den Narzissten unterstützen. Hinter ihm stehen. Ihn bewundern und in ihm den Nabel der Welt sehen. Das sind in etwa die Vorstellungen und Erwartungen. Doch können diese unmöglich erfüllt werden. Beim besten Willen nicht. Zumal echte, wahre Liebe anders aussieht..

  • Fremdgehen: Auch hier kann es schnell passieren, dass einer der beiden fremd geht. Weil man sich so sehr voneinander entfernt hat…

Erkenne welche Ursache bei dir vorliegt und löse das Problem

Trennungsgrund wegen...Lösung
Ursache 1 (Zu wenig Liebe)Eine Beziehung ohne Liebe kann auf Dauer nicht funktionieren. Wenn die Liebe daher kaum noch vorhanden ist, ist es besser, sich zu trennen.

Gleichzeitig ist es wichtig, sich wieder mehr um sich selbst zu kümmern. Und sich auf das besinnen, was einen glücklich macht.
Ursache 2 (Zu viel Liebe)Wie groß ist das Gefühl des Erdrückt werdens? Je nachdem hilft ein Gespräch – und Maßnahmen für mehr Freiheit. Beispielsweise einen Abend ohne den Anderen verbringen, eigenen Hobbys nachzugehen.
Ursache 3 (Zu wenig Selbstliebe)Konzentriere Dich auf Dich selbst! Frage Dich nach Deinen persönlichen Bedürfnissen. Und gehe diesen nach.
Ursache 4 (Zu viel Selbstliebe)Erkenne, dass Dein Verhalten den Anderen verletzt. Bemühe Dich, mehr Empathie zu zeigen.
Wenn Du auf 2der anderen Seite“ stehst: Hast Du das Gefühl, dass der Andere Dich um Deiner selbst willen liebt? Wenn nicht, solltest Du gehen.

Gründe, die immer gegen eine Trennung sprechen

Es gibt Probleme in der Beziehung – doch muss diese nicht gleich beendet werden. Denn manche Gründe sprechen dagegen:

1 Grund.) Es ist auf beiden Seiten Liebe vorhanden – aber festgefahren

Schritt 1: Liebe einfrieren und Auszeit: Ist noch Wertschätzung und Achtung für den Anderen vorhanden? Willst Du ihn oder sie nicht aus Deinem Leben lassen? Weil Du ihn oder sie als Person einfach zu sehr magst? Dann ist eine Auszeit eine gute Lösung!

Schritt 2: Zeit nutzen um Probleme zu reflektieren: Ja, bei Euch gab es Probleme. Doch sind die Gefühle noch zu groß, als dass diese Probleme nicht überwunden werden können. Wichtig ist jedoch, dass Ihr beide (!) diese Auszeit nutzt, um in Euch zu gehen. Und um Euch mit eben diesen Problemen zu beschäftigen…

Schritt 3: Gemeinsam Lösungen suchen: Wenn Ihr Euch dessen bewusst seid: Trefft Euch und sucht zusammen nach einer Lösung. Denn die gibt es – sofern Ihr beide es wollt!

Schritt 4: Maßnahmenplan entwickeln: Stellt einen Schritt für Schritt Plan auf. An den Ihr Euch haltet. Dies ist wie ein gemeinsamer Vertrag zwischen Euch beiden. Der die Grundlage Eurer zweiten Beziehung bildet.

Wichtig: Unbedingt viel miteinander reden: Eine Beziehung ist wie gesagt ein Prozess. Etwas, das sich entwickelt, an dem man arbeiten muss. Kommunikation ist hier das Schlüsselwort. Redet daher miteinander. Und nehmt Euch wirklich Zeit für die Konversationen.

2 Grund.) Externe Einflüsse erschweren die Beziehung

Vielleicht kommen auch Freunde, Familie, die Arbeit, … in die Quere. Die Gefühle sind jedoch da. Und somit hat auch die Beziehung noch eine Chance…

Schritt 1: Lösungen aufschreiben: Werdet Euch erst einmal dieser externen Einflüsse bewusst. Und setzt Euch nun ebenfalls zusammen hin. Um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Und diese auch schriftlich festzuhalten.

Schritt 2: Lösungen gemeinsam umsetzen: Wichtig ist, dass Ihr beide an einem Strang zieht. Und diese Lösungen, die ja beide in Eurem Sinne sind, auch umsetzt. Und zwar gewissenhaft!

Wichtig: Was, wenn keine Lösung parat ist? Es kann helfen, eine dritte Person hinzu zu ziehen. Wie einen Therapeuten. Eine dritte, neutrale Sicht von außen ist oftmals sehr hilfreich. Und kann mit dazu beitragen, neue Perspektiven zu erkennen.

Wenn alle Maßnahmen jedoch nichts helfen, stellt sich die Frage: Wie sehr hat Eure Liebe gelitten? Wie groß ist noch die Bereitschaft, in die Beziehung zu investieren? Auch dies sind sehr wichtige Fragen, denen man sich stellen sollte!

Gründe warum Frauen Schluss machen

Erstaunlich ist: Männer und Frauen machen oftmals unterschiedlichen Gründen Schluss. Was sind die „weiblichen“ Gründe in diesem Zusammenhang?

Einfluss auf Trennungsgründe kommt durch Unterschiede von Frauen zu Männern

Männer sind anders – und Frauen auch. Daher entscheiden sich beide Gruppen aus bestimmten Gründen für eine Trennung. Wie ist das bei den Frauen?

1 Unterschied: Frauen haben oft mehr Auswahl an Männern: Einkommens- oder Altersunterschiede sind Frauen weniger wichtig. Sie haben es zudem leichter, Männer kennenzulernen. Sie sind neugieriger, achten weniger darauf, wie „man“ sich zu geben hat. Daher ist auch die Auswahl für sie größer…

2 Unterschied: Frauen sind eher emotional fixiert: Männer und Emotionen? Bekanntlich ist dies ein Thema für sich. Frauen hingegen brauchen es, Gefühle zu zeigen. Sie zuzulassen. Sie müssen über diese reden. Ohne Gefühle eine Beziehung führen? Meist völlig undenkbar für den weiblichen Teil der Bevölkerung!

3 Unterschied: Frauen fällt es leichter „Nein“ zu sagen: Sie wissen, wer sie sind. Und sie wollen sich nicht unter Wert verkaufen. Auch, weil ihnen bewusst ist: Um sich selbst zu achten, müssen sie sich treu bleiben. Hinzu kommt die Aussicht auf eine größere Auswahl an potentiellen Partnern. Dies alles führt dazu, dass sie leichter Nein sagen können.

4 Unterschied: Frauen entscheiden oft rational: Es gibt bestimmte Bereiche, in denen Frauen rein rational entscheiden. Sie sehen die Dinge klar(er). Können sich leichter in andere hinein versetzen oder bestimmte Entscheidungen nachvollziehen. Sie sind nicht so in sich selbst gefangen. Und das wiederum trägt zu rationalen Entscheidungen mit bei.

Typische Gründe für eine Trennung

All diese Unterschiede führen dazu, dass Frauen häufig aus ganz bestimmten Gründen die Beziehung beenden:

1. emotionaler Betrug lag vor: ER ist fremd gegangen. Für sie ist das ein absolutes No Go, ein Verrat an ihrer Liebe. Sie kann und will das nicht verzeihen. Und macht Schluss.

2. finanzielle Probleme: Vielleicht verdient er wesentlich mehr als sie (oder umgekehrt). Derjenige, der kaum Geld in der Tasche hat, muss nun um Brosamen betteln – ein demütigendes Gefühl. Oder beiden steht kaum Geld zur Verfügung. Durch diese finanzielle Misere wird auch die Beziehung angespannt. Bis es kaum noch ein anderes Thema gibt.

3. Neuer Partner in Aussicht: Sie merkt, dass sie in der Beziehung eigentlich nicht mehr glücklich ist. Dass ihr Partner die persönlichen Bedürfnisse nicht mehr erfüllen kann. Zumal nun jemand Anderes in ihr Leben getreten ist. Mit dem es harmonisch und erfüllend ist – einfach schön, also!

4. Zu wenig Aufmerksamkeit: Frauen brauchen die Aufmerksamkeit des Partners. Dessen Zärtlichkeiten und Zuwendungen. Doch wenn diese ausbleiben, wenn sie das Gefühl hat, ER gehe nicht auf sie ein, dann hat das auch Auswirkungen auf die Beziehung. Und zwar keine guten..

Trennungsgründe Männer – Trennung Gründe dafür, dass Männer Schluss machen oder die Scheidung kommt

Und wie sieht es mit den Männern aus? Dies wollen wir uns im folgenden Abschnitt einmal genauer ansehen:

Einfluss auf Trennungsgründe kommt durch Unterschiede von Männern zu Frauen

1 Unterschied: Gefühle lassen nach der Eroberungsphase schnell nach: Ein Mann entflammt bekanntlich schneller als eine Frau. Hier kommen evolutionäre Gründe aus Zeiten der Jäger und Sammler Vorfahren mit ins Spiel: Denn eine Frau muss(te) den Mann erst einmal auf dessen potentielle Vaterfähigkeiten testen, bevor sie ihn erhört(e). Während sich ein Mann prinzipiell rascher aus dem Staub machen kann. Dies wiederum führt dazu, dass die Gefühle des Jägers nach der erfolgreichen Eroberungsphase schnell wieder nachlassen…

2 Unterschied: Männer sind stark körperlich fixiert (Optik und co): Männer achten stark auf die Optik einer Frau. Das ist zwar ein wenig oberflächlich. Doch sind sie nun einmal visuelle Wesen. Für die die inneren Werte erst mit der Zeit immer wichtiger werden. (wenn überhaupt).

3 Unterschied: Frau ist für Mann oft Statussymbol: Eine hübsche Trophy Wife an der Seite? Die nicht viel spricht, aber hübsch anzusehen ist? Für manche Männer reicht das tatsächlich. Vor allem dann, wenn die besagte Dame bewundernd zu ihm aufschaut. Gleichzeitig dient ein solches Luxusweibchen auch als Signal an die Umgebung: „Seht her, ich kann mir eine solche Lady leisten!“ Ein Zeichen von Männlichkeit also – zumindest seiner Ansicht nach.

4 Unterschied: Männer werden eher bei körperlichen Betrug eifersüchtig: Ein Man will stets der Beste im Bett sein. Und das von seiner Dame auch zu hören bekommen. Wenn also ein anderer eventuell mehr Fähigkeiten hat, die Partnerin zufrieden stellen kann, dann erwacht schnell die Eifersucht auf seiner Seite… Denn für ihn ist das ein kleines Alarmsignal à la „Ich war nicht gut genug!“

5 Unterschied: Für Männer ist Sex extrem wichtig: Sex ist Männern wichtig. Und für sie ein Mittel, sich besser, begehrt(er) zu fühlen. Sie brauchen Sex also. Und: Sie können es von Liebe trennen – meist zumindest.

Typische Trennungsgründe

1. körperlicher Betrug lag vor: Fremdgehen? Wenn sie das tut, ist das für ihn ein Schlag ins Gesicht. Aus Gründen… (siehe oben)

2. Frau verliert an Schönheit und Mann sucht was jüngeres: „Dank“ der visuellen Veranlagung kann dies leider schnell passieren. Zumal eine jüngere Frau meist zu ihrem „Sugar Daddy“ aufschaut – was für diesen natürlich recht schmeichelhaft ist.

3. Sex lässt nach: Eine erfüllte Beziehung kann es für ihn nur mit einem ebenso erfüllten Sexleben geben. Wenn die Leidenschaft im Bett nicht mehr da ist, kommt ihm daher schneller der Gedanke an eine Trennung.

Trennungsgründe in einer Ehe

In einer Ehe gibt es häufig bestimmte Probleme. Die schließlich eine Trennung heraufbeschwören können. Schauen wir uns auch diese Ursachen an:

Grund 1: finanzielle Probleme: Die Finanzen – sie üben einen großen Einfluss auf eine (un)glückliche Ehe aus. Wenn kein oder kaum Geld vorhanden ist, wenn dieses ungleich verteilt ist. All dies kann die an sich glückliche Ehe gefährden.

Grund 2: ungleiche Rollenverteilung: Häufig ist es so: Mit der Geburt der Kinder hört die Frau zu arbeiten auf – des Geldes wegen. Sie macht mehr im Haushalt, während er das Geld heran schafft. Doch genau diese Rollenverteilung kann auch zu Frust führen. Dem Gefühl, nicht das zu tun, was man eigentlich tun will – besonders auf Seiten der Frauen.

Grund 3: zu viel Familie, zu viel Alltag: Irgendwann kamen die Kinder. Man hat sich ein Haus gebaut, sich niedergelassen. Man sieht sich in erster Linie als Eltern – doch nicht mehr als Mann und Frau.

Fazit:

Warum eine Beziehung scheitert, hängt natürlich stets von den jeweiligen Umständen ab. Dennoch lässt es sich nicht leugnen: Bestimmte Prägungen und Gründe kommen besonders häufig vor.

Manche der Probleme und Ursachen lassen sich beheben. Andere wiederum nicht. Ob dies gelingt, hängt auch davon ab, wie sehr sich beide dessen bewusst sind. Wie groß die Gefühle füreinander noch sind. Und ob sie bereit sind, langfristig (!) an der Behebung dieser Probleme zu arbeiten…