Du hast von der Kontaktsperre erfahren?

Du bist gewillt, eine Kontaktblockade aufzubauen?

Erst einmal: ich weiß genau, wie schwer eine Trennung ist.

Und um wie viel schwerer es wird, wenn man gemeinsam Kinder hat…

Jetzt ist die Frage, wie du mit der Situation am besten umgehen kannst!

Denn eines ist klar: mit Kindern ist eine Kontaktsperre schwierig.

In diesem Beitrag erkläre ich dir…

A.) Wie du das Problem mit der Kontaktsperre lösen kannst und…

B.) Was für dich im besonderen wichtig ist, um deine Situation zu meistern


Kontaktsperre mit Kind – wie es klappt


Eine Kontaktblockade und gemeinsame Kinder einen sich nur schwer. Denn das eigene Kind möchte man nicht vernachlässigen. Und man will es regelmäßig sehen.

Deswegen habe ich jetzt gute Nachrichten für dich: du kannst den ehemaligen Partner auch ohne Kontaktsperre zurückgewinnen.

Speziell für deine Situation haben wir Strategien entwickelt. Also bewusste Maßnahmepläne, die du einsetzen kannst.

Hier kannst du mehr dazu erfahren

Stelle sicher, das eine Kommunikationsblockade unmögllich ist

Aber stelle immer erst sicher, dass trotz Kind auch wirklich keine Kontaktblockade möglich ist!

Überlege:

  • Hast du gegebenenfalls die Möglichkeit für eine Dauer von 14 Tage bis 28 Tage Urlaub zu machen?
  • Gibt es die Option für einen Monat das Kind mal nicht zu sehen? Und bei Freunden oder der Familie unterzukommen?
  • Gibt es einen Weg, die Blockade aufzubauen? Welche Wege gibt es ! Gehe alle Optionen durch!

Bedenke, du brauchst nur 28 Tage! Danach wäre alles wieder beim alten!

(In deinem Fall solltest du maximal 28 Tage ansetzen)

Also: Wenn du einen Weg hast, um den Kontakt 28 Tage abzubrechen: gehe ihn!

Es gibt keine Möglichkeit auf eine Kontaktsperre…

Wenn es dir nicht möglich ist, dann brauchst du jetzt Plan B!

In diesem Fall solltest du dir folgende Punkte genauer durchlesen:

Zusätzliche Informationen: Kontaktsperre mit Kind – das Kind steht immer im Vordergrund

Die Entwicklung des Kindes darf durch eure Trennung nicht beeinträchtigt werden. Denn das Kind könnte sich selbst die Schuld dafür geben. Das ganze passiert oft unterbewusst.

Deswegen:

Wenn es zu zwangläufigem Kontakt kommt, dann sei vor deinem Kind ganz normal. Verhalte dich so, als wäre nichts passiert.

Was du aber machen musst:

-> Bitte aber deinen ehemaligen Partner oder deine Expartnerin eindringlich: „wenn wir zu dritt gemeinsam im Raum sind, werden unsere Probleme, Trennungsgeschichten und Co. nicht angesprochen. Es werden auch keine Streitereien angefangen. Und wenn unser Kind nicht dabei ist, dann möchte ich, dass wir uns aus dem Weg gehen! Ich brauche jetzt Abstand, Zeit für mich und mir wäre alles andere zu viel. Bitte respektiere das!“.

Und wenn es nicht klappt

Sollte dein er oder sie das nicht respektieren, dann musst du ignorant sein. Und das konsequent. Wenn er oder sie etwas sagt, dann reagiere nicht darauf. Sei emotional abwesend. Lass nichts an dich ran. Sei da, während du nicht da bist.

Reduziere den Kontakt auf das maximal mögliche

Das ist die einzige Möglichkeit, die du hast. Lediglich wenn das Kind dabei ist, müsst ihr die Situation überspielen. das gilt für Mama und auch für Papa! Für jedes Geschlecht! Für alle Eltern! Das ist für die Tochter und den Sohn eine Grundregel!

Wenn das Kind nicht dabei ist, dann geht euch aus dem Weg! Entwickelt Strategien, Konzepte und Wege, um Kontaktimpulse zu minimieren.

Als Beispiel:

Du besuchst deine Kinder. Nun arrangiert ihr, dass er oder sie nicht mehr im Haus ist. Für die ganze Zeit, in der du deine Kinder siehst. Das wäre optimal! Oder, dass die Übergabe schnell, unkompliziert und knapp erfolgt. Ohne viel Worte oder Gespräche!

Schlecht wäre: du besuchst deine Tocher oder deinen Sohn und dein Ex Partner oder deine Expartnerin ist konstant dabei. Das macht es unglaublich schwierig! Deswegen ist es wichtig, dass du vorher klar kommuniziert.

Sprecht die reduzierte Kommunikation ab

  • Du musst sagen, dass du den Abstand brauchst und möchtest!
  • Auf diese Weise kannst du eine indirekte Blockade aufbauen.
  • Trefft euch und beredet, wie ihr es organisiert

Tipp: Am besten du gibst Anweisung, wie es ab jetzt laufen soll. Nach der Trennung. In der Regel wird so etwas sofort übernommen!

Achte auf folgende Dinge:

  1. Das Kind darf nichts von der Trennung mitbekommen
  2. Klare Absprache, wer das Kind wann und wo von der Schule abholt
  3. Klare Absprache, wann man das Kind sieht
  4. Klare Kommunikation, dass man sich bei „Übergabe-Momenten“ nicht sieht
  5. Kommt es zur Kommunikation – deeskalieren und immer im Rückzugsmodus. Keine Reizthemen ansprechen. Emotional distanziert sein!

Kontaktsperre mit Kind und eigener Wohnung – wie vorgehen?

Als erstes musst du ausziehen! Auch wenn es schwer ist: irgendeiner von euch beiden muss aus der Wohnung raus.

Als zweites werden Treffen mit dem Sohn oder der Tochter arrangiert. Bei denen aber dein Ex Partner oder deine Expartnerin nach Möglichkeit nicht dabei ist! Und wenn man sich über den Weg läuft:

Sei… Emotionskalt, selbstfokussiert, ignorant und streitschlichtend. Alles, was eine emotionale Eskalation zulassen könnte, muss unterdrückt werden!

Dieser Vorgang wird für die Dauer der Kommunikationssperre eingehalten und durchgehalten.

Wie effizient ist dieser Prozess?

Natürlich ist es nicht zu 100 % mit einer absoluten Kontaktsperre zu vergleichen. Es ist aber die beste Option. Und deine Situation lässt nichts anderes übrig. Es funktioniert fast so gut, wie eine herkömmliche Kontaktsperre.

Wichtig ist: dass du diesen Prozess klar kommunizierst.

Leider sind solche Situationen immer sehr verzweigt und kompliziert.

Ja, eine absolute Kontaktsperre ist natürlich besser. In vielerlei Hinsicht. Aber diese Vorgehensweise kann durchaus helfen.

Doch überprüfe vorher, ob du für 30 Tage auch abtauchen kannst. ein Kind kann 30 Tage problemlos verkraften. Und erst wenn wir diese Option nicht möglich ist, dann nutze meine Vorgehensweise.

Sie hat sich mehrfach bewiesen. Und ist die beste Alternative gegenüber einer Kontaktsperre. Sie ist auch die einzige Alternative!