Du willst wissen, wie Männer das mit der Trennung halten? Wie erleben sie das Aus der Beziehung? Und stimmt es, dass sie länger unter Liebeskummer leiden?

Genau diese Fragen haben auch mich sehr interessiert. Daher zeige ich Dir in dem folgenden Beitrag

1) Wie Männer eine Trennung erleben

2) Wie Männer in den verschiedenen Situationen mit einer Trennung umgehen

3) Ob sie tatsächlich länger unter Liebeskummer leiden

4) was passiert, wenn sie die Trennung bereuen

5) und zuletzt gibt es ein kurzes Fazit.


Trennung Männer – wie erleben Männer eine Trennung?

Männer gehen auf andere Weise mit einer Trennung um. Trotzdem lässt sich dies nicht verallgemeinern. Denn es kommt stets auf die jeweilige Situation drauf an…

Das Erlebnis der Trennung hängt bei Männern von der Situation ab!

Wurde er verlassen? Oder war er es, der gegangen ist? Dies macht den entscheidenden Unterschied! Und hat großen Einfluss darauf, wie ER mit der Trennung umgeht.

Welche Situationen aber gibt es in diesem Zusammenhang? Hier stelle ich Dir die entscheidenden vor:

Situation 1: Er hat verlassen. Er ist es, der sich für die Trennung entschieden hat. Die Trennung ist für ihn daher eine Art Befreiung. Er hat mit der Beziehung abgeschlossen. Will etwas Neues beginnen. Und ist nicht mehr bereit, etwas in die Partnerschaft zu investieren.

Er nimmt die Trennung also sehr positiv wahr.

Situation 2: Er wurde verlassen. Vielleicht hat er nicht mit der Trennung gerechnet. Wurde von dieser sozusagen kalt erwischt. Vielleicht hat er unbewusst schon etwas geahnt.

Auf jeden Fall nimmt ihn alles sehr mit. Er kämpft gegen das Gefühl, ein Versager, nicht gut genug gewesen zu sein. Er tut vielleicht alles, um seine Ex doch noch zurück zu gewinnen. Er stürzt sich in die Arbeit oder geht viel aus, um sich von der Trennung abzulenken. Doch es geht ihm schlecht.

Und er nimmt die Trennung als sehr negativ und schmerzhaft wahr.

Situation 3: Er wurde wegen eines Anderen verlassen. Seine Ex hat ihm mitgeteilt, dass es einen Anderen gibt. Wegen dem Neuen macht sie nun mit ihm Schluss. Und das ist ein Schlag ins Gesicht für ihn.

Er fühlt sich umso mehr als Versager. Denn ein Anderer war/ ist besser, attraktiver, schlauer, witziger, (besser im Bett?) … als er. Das tut ihm sehr weh.

Die Trennung ist für ihn daher sehr schmerzhaft und verletzend.

Situation 4: Er hat seine Ex für eine Andere verlassen. Er hat da jemanden kennengelernt. Eine Frau, die ihn fasziniert. Die ihn zum Lachen bringt. Mit der er sich besonders lebendig fühlt. Mit der er gerne zusammen ist.

Seine Partnerschaft erscheint ihm im Gegenzug dazu so – routiniert. Ohne Leidenschaft. Auch die Gefühle für seine Noch Partnerin sind nicht mehr das, was sie einst waren. Deshalb geht er. Um etwas Neues, Spannendes zu beginnen. Mit seiner Neuen.

Die Trennung erlebt er daher als etwas Notwendiges. Nur so kann er nämlich mit seiner neuen Liebe zusammen sein.

Situation 5: Beide haben sich auseinandergelebt. Im Laufe der Dauer ist die Beziehung immer routinierter geworden. Der Alltag hat beide fest im Griff. Und beide haben sich im Laufe der Zeit verändert.

Sie wollen unterschiedliche Dinge vom Leben. Haben andere Wertvorstellungen, Wünsche und Ziele als der Partner. Kurz: Sie haben sich voneinander entfernt. Und auseinandergelebt.

Die Beziehung ist somit am Ende. Und er wird die Trennung deshalb als eine Art Befreiung erleben. Es passt einfach nicht mehr!

Situation 6: Die Trennung geht von beiden Seiten aus. Und ist einvernehmlich. Sachlich, nüchtern fast, könnte man sagen. Beide wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Und deshalb sind sie sich über diesen Schritt auch einig.

Er kann die Beziehung also gut hinter sich lassen. Und schaut nicht zurück. Auch hier ist das „Verlassen“ für ihn eher positiv. (Vielleicht mit ein wenig Wehmut gemischt.)

Situation 7: Er hat Trennung verursacht. Vielleicht hat er sie betrogen. Oder auf eine andere Weise sehr verletzt. Auf jeden Fall ist er es, der für das Aus der Beziehung verantwortlich ist.

Er wird ein schlechtes Gewissen haben. Seiner Ex gegenüber. Denn er will/ wollte sie nicht verletzen. Vielleicht bereut er sein Verhalten. Tut alles, um die Beziehung doch noch zu retten. Das hängt davon ab, wie groß seine Gefühle für seine Ex noch sind.

Situation 8: Seine Ex hat Trennung verursacht. Weil sie ihn mit jemandem betrogen hat. Oder auf eine andere Weise das Vertrauen zerstörte, das zwischen ihnen war.

Er ist auf jeden Fall zutiefst verletzt. Fragt sich vielleicht, was er falsch gemacht hat. Fühlt sich als Versager – ohne Grund ist sie ja nicht fremd gegangen!

Die Trennung tut ihm sehr, sehr weh. Er bemüht sich vielleicht, seine Ex doch noch von sich zu überzeugen. Oder zieht sich zurück. Versucht, sich abzulenken. Um mit diesem großen Liebeskummer irgendwie fertig zu werden…

Situation 9: Externe Umstände sind verantwortlich. Auch externe Umstände können zu einer Trennung führen. Dinge, die eigentlich nichts direkt mit der Liebe zueinander zu tun haben.

Vielleicht gab es große finanzielle Probleme. Vielleicht hat (mind.) einer von beiden zu viel gearbeitet. Vielleicht war die Familie oder der Freundeskreis gegen die Beziehung.

All dies hat früher oder später Auswirkungen auf die Beziehung. Die auf diese Weise einer ständigen Belastung ausgesetzt ist. Bis es schließlich zur Trennung kommt.

Er wird gespürt haben, dass die Beziehung immer schwieriger wurde. Die Trennung ist für ihn daher die fast schon notwendige Folge. Er kann die Gründe dafür erkennen. Und erlebt das Aus mehr oder weniger rational: Es ging einfach nicht mehr….

Situation 10: Beide haben sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Vielleicht wollte sie Kinder. Er war dazu noch nicht bereit. Zumindest jetzt noch nicht. Oder sie haben sich im Laufe der Dauer verändert. Und das nicht gemeinsam. Sondern auf entgegengesetzte Weise.

Sie finden nicht mehr zueinander. Haben keine gemeinsame Basis mehr. Sie können den Anderen nicht mehr so verstehen wie einst.

Auch hier wird die Trennung auf (mehr oder weniger) rationale Weise erlebt. Er kann diese Entscheidung akzeptieren. Und für sich annehmen. Denn wie auch in Situation 9 gilt hier: Es passt einfach nicht mehr…

Du hast nun gesehen, wie viele unterschiedliche Situationen es eigentlich in diesem Zusammenhang gibt. Doch wie erleben Männer die Trennung unter den jeweiligen Umständen eigentlich genau? Darum geht es in dem folgenden Beitrag!

Wie erleben Männer in den unterschiedlichen Situationen eine Trennung – Trennungsphasen bei Männern in den Situationen und ihr Verhalten

Insgesamt gibt es vier grundsätzliche Phasen der Trennung bei Männern:

Phase 1: Die Nachricht trifft ihn wie ein Schock. Er will die Trennung noch nicht wahrhaben. Soeben hat er die Nachricht von der Trennung bekommen. Es ist ein Schlag ins Gesicht für ihn. Er kann es noch gar nicht glauben. Und ist zu keinem klaren Gedanken fähig.

Er weiß nur eines: Er muss und will sie, seine Ex, zurück gewinnen! Und tut alles, um dieses Ziel zu erreichen.

Phase 2: Er kämpft mit seinen Gefühlen. Nun hat der Liebeskummer ihn fest im Griff. Doch er verdrängt ihn. Weil er unbewusst Angst vor diesen so starken Emotionen hat.

Er stürzt sich in die Arbeit. Geht viel aus. Trinkt vielleicht zu viel. Hauptsache, er muss sich nicht mit seinem Liebeskummer, all diesen negativen und schmerzhaften Gefühlen auseinander setzen. Dennoch fühlt er sich in seinem Inneren wie ein Versager.

Phase 3: Er kann die Trennung allmählich akzeptieren. Und beginnt, die Gründe für das Aus zu verstehen. Er kann darüber nachdenken, warum und wie es so weit gekommen ist.

Zugleich beginnt er, langsam wieder nach vorne zu schauen. Der Alltag rückt wieder stärker in den Fokus. Und er verspürt leise Hoffnung und Zuversicht. Ein erster Silberstreifen am Horizont!

Phase 4: Er hat mit der Trennung abgeschlossen. Und mit der Beziehung. Er ist über sie, seine Ex, über die Trennung an sich, hinweg. Er weiß, warum die Partnerschaft scheitern musste. Er hat seinen Liebeskummer überwunden. Und kann neutral an seine Ex zurückdenken.

Er ist bereit für etwas Neues. Und freut sich auf das, was jetzt auf ihn zukommt…

Phasen der Trennung in den unterschiedlichen Situationen

Wenn er verlassen wurde, ist die erste Phase besonders lang und er wird erst einmal lange die Trennung nicht wahrhaben oder akzeptieren wollen (auch Zeitangaben (solange wie Beziehung in Jahre dann in Monate)). Wenn er verlassen hat – ist Phase 1 mega kurz. Aber dann könnte in Phase 3 Wehmut aufkommen – das er einen fehler gemacht haben könnte… Also mitdenken und nicht irgendwas reinschreiben – Tabelle ist herzstück!

Phase der TrennungEr hat verlassenEr wurde verlassenEr hat für andere verlassenEr wurde für anderen verlassenBeziehung auseinandergelebtBeidseitige TrennungEr hat Trennung verursacht (fremdgegangen...)Anderer Part hat Trennung verursachtExterne Umstände sind verantwortlich (Geld, Arbeit... usw...)Trennungsgrund: Unterschiedliche Richtungen
1ER ist es, der den Schlussstrich gezogen hat. Er steht daher nicht unter Schock. Er versucht nicht, die Trennung rückgängig zu machen. Sondern ist emotional schon längst über die Beziehung hinweg. Diese Phase fällt also weg.Er wurde von der Trennung kalt erwischt. Es ist ein großer Schock für ihn. Er ist zu keinem klaren Gedanken fähig. Er tut alles, um die Ex doch noch von ihrer Entscheidung zur Trennung abzubringen. Umzustimmen. Die Beziehung irgendwie zu retten.Diese Phase fällt weg. Denn ER ist es schließlich, der die Trennung beschließt. Die Nachricht von dem Aus ist ein sehr großer Schock für ihn. Er ist tief getroffen. Und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Vielleicht erwacht er kurz darauf aus seinem Schock. Kämpft um seine Ex. Ruft sie ständig an. Will ihr zeigen, dass er doch der Richtige für sie ist. Er – und nicht ihr Neuer. Für einige Tage wird er diese Taktik versuchen.Die Trennung hat sich bereits abgezeichnet. Daher steht er nicht unter Schock. Und ist auch nicht bereit, um seine Ex und deren Liebe zu kämpfen. Nicht mehr...Auch hier war die Trennung nur noch eine Frage der Zeit. Für ihn (für beide) kommt sie daher nicht überraschend. Von Schock, vom Kämpfen um die Ex kann daher nicht die Rede sein.Die Trennung ist für ihn in diesem Fall kein sonderlich großer Schock. Nun kommt es darauf an, ob und wie sehr er sein Verhalten bereut. Wenn dies so ist: Er wird um seine Beziehung, um SIE kämpfen. Dies kann teilweise einige Tage bis wenige Wochen dauern.Der Schock sitzt tief. Er tut alles, um ihr zu zeigen: „Wirf unsere Beziehung bitte nicht weg!“ Zumindest einige Tage lang...Die Trennung hat sich abgezeichnet. Und ist daher nicht überraschend. Diese Phase fällt also aus.Auch in diesem Fall war die Trennung nur eine Frage der Zeit. Schock und das Kämpfen wollen fallen hier ebenfalls aus.
2Er hat kaum bis gar nicht mit negativen Gefühlen zu kämpfen. Der Liebeskummer ist nicht vorhanden. Denn ER hat den Schlussstrich gezogen. Er verspürt daher keine Wut, keine Verzweiflung. Vielleicht ein wenig Trauer, dass es mit ihnen beiden nicht geklappt hat. Doch unter echtem Liebeskummer leidet er nicht. Auch diese Phase fällt daher sehr kurz aus. Wenn sie denn überhaupt stattfindet.Jetzt weiß er, dass ihre Entscheidung unumstößlich ist. Der Liebeskummer trifft ihn jetzt mit voller Wucht. Er kämpft mit Wut, mit Trauer, mit Verzweiflung. Und mit der Sehnsucht nach seiner Ex. All das tut sehr weh. Ist sehr schmerzhaft. Und er versucht, den Kummer zu verdrängen. Er stürzt sich in die Arbeit. Treibt viel Sport. Trinkt vielleicht zu viel. Geht viel feiern. Nur, um nicht an seinen Schmerz denken zu müssen. Diese Phase kann sehr lange dauern. Je nachdem, wie groß sein Liebeskummer ist. Wie sehr er seine Gefühle verdrängt.Er ist sehr beschäftigt mit seiner Neuen. Er denkt kaum noch an seine Ex. Und wenn ja, dann mit leisen Gewissensbissen: Ob er ihr zu sehr weh getan hat? Ob es ihr gut geht?

Doch dies ist eher selten der Fall. Denn die Neue, die Beziehung mit ihr, das ist jetzt einfach wichtiger. Für negative Gefühle ist daher kein Platz. Vielmehr befindet er sich in einer Art Honeymoon….

Die Phase des Liebeskummers fällt also in diesem Fall aus.
Jetzt hat er begriffen. Dass es aus ist. Dass sie einen Anderen liebt. Er fühlt sich einfach nur elend. Wie ein Versager. Er war nicht gut genug für sie. Nicht gut genug, um sie glücklich zu machen. Dafür gibt es jetzt jemand Anderen.

Allein schon der Gedanke an ihr neues Liebesglück tut ihm sehr, sehr weh. Er fühlt sich innerlich ganz klein, Hat kein Selbstvertrauen mehr. Vielleicht zieht er sich zurück. Vielleicht stürzt er sich ins Vergessen. Das hängt auch von seinem Temperament ab.

Diese Phase kann sehr lange dauern. Je nachdem, ob er Maßnahmen zur Bewältigung findet. Einige Monate können jedoch vergehen, bis der größte Liebeskummer vorbei ist.
Der Liebeskummer ist in diesem Fall nicht oder nur wenig vorhanden. Vielleicht verspürt er ein leises Bedauern. Eine gewisse Wehmut, dass es mit ihnen beiden doch nicht geklappt hat. Vielleicht trauert er ein wenig um das glückliche Paar, das sie beide einst waren.

Doch er ist nicht verzweifelt. Er fühlt sich nicht als Versager. Stellt sich selbst nicht infrage.
Diese Phase ist deshalb sehr kurz. Und dauert nur wenige Tage.
Auch der typische Liebeskummer tritt in diesem Fall nicht auf. Dafür war die Liebe für sie am Ende nicht mehr groß genug… Allenfalls ist ein wenig Wehmut und Trauer über das Aus mit im Spiel. Wenn überhaupt...Auch hier spielt die entscheidende Rolle: Bereut er sein Verhalten? Ist ihm die Beziehung noch wichtig? Je mehr dem so ist, umso größer wird auch der Schmerz über das Aus sein. Umso stärker hat er nun mit Liebeskummer zu kämpfen. Mit Gefühlen wie Trauer, Wut, Verzweiflung und Schmerz. Einige Wochen bis mehrere Monate kann diese Phase anhalten.Er wird von Selbstzweifeln geplagt. Warum war er nicht gut genug für sie? Was fehlte ihr in der Beziehung? Er trauert. Ist wütend. Und verzweifelt. Versucht, sich abzulenken. Der Liebeskummer ist sehr, sehr groß. Und dauert – je nach Intensität, Wochen bis Monate.Er wird nicht von großem Liebeskummer geplagt. Denn seine Gefühle für sie wurden immer weniger. Wenn überhaupt empfindet er eine leise Wehmut über das Aus. Darüber, wie es gekommen ist.Der Liebeskummer ist hier ebenfalls kaum bis gar nicht ausgeprägt. Denn seine Gefühle für die Ex sind nicht mehr vorhanden. Nur einige Tage wird er vielleicht ein wenig Trauer, eine gewisse Wehmut verspüren. Wenn überhaupt.
3Er denkt gründlich darüber nach, warum die Beziehung eigentlich gescheitert ist. Schließlich löst man diese ja nicht einfach so auf… Zugleich freut er sich auf einen neuen Lebensabschnitt. Holt vielleicht das nach, was er im Laufe der Beziehung verpasst hat. Er flirtet jetzt viel, geht viel aus. Will einfach nur Spaß haben! Nach der Trennung erlebt er also aufregende Zeiten. Und schaut daher nur wenig zurück. Diese Phase ist eine sehr bewegte. Und kann, je nach Dauer der Beziehung, länger andauern. Wichtig ist auch, wie sehr er das Bedürfnis hat, sich „auszutoben“. Je mehr das der Fall ist, umso intensiver lebt er diese Phase aus. Allmählich lässt der Schmerz nach. Doch ist er immer noch spürbar.

Der Mann kann noch nicht neutral an die Beziehung denken. Es tut noch immer weh. Aber der Alltag ist nun wieder wichtiger geworden. Er geht wieder häufiger aus. Trifft sich mit der ein oder anderen Frau. Zwar ist es noch nichts Ernstes. Doch es tut ihm gut, Bestätigung zu bekommen. Er beginnt vielleicht etwas Neues. Und zaghaft schaut er wieder nach vorne.

Diese Phase fällt länger aus. Dabei spielt eine Rolle, ob er für sich etwas gefunden hat, was ihn bestärkt. Was ihm Selbstvertrauen gibt. Schritt für Schritt wird dieses nun aufgebaut. Er fühlt sich allmählich besser.
Er ist voller Zuversicht und Hoffnung. Er fühlt sich wieder lebendig. Vor allem, wenn er mit seiner Neuen zusammen ist. Er freut sich auf die Zukunft mit ihr. Und wirft kaum einen Blick zurück.Es gelingt ihm also sehr schnell, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.Der Alltag wird wichtiger. Er geht wieder mehr aus, kann sich besser auf die Arbeit konzentrieren. Hat Lust, dieses oder jenes zu unternehmen. Zu flirten. Noch immer tut die Trennung weh. Doch ist es nicht mehr so schmerzhaft wie zu Beginn.

Auch hier kommt es darauf an, ob er Dinge findet bzw. tut, die ihm gut tun. Die ihn bestärken und die ihm Mut und Selbstvertrauen geben. Wenn dies der Fall ist, ist Phase 3 nach einigen Wochen abgeschlossen.
Er beginnt schnell wieder nach vorne zu schauen. Jetzt ist Zeit, Spaß zu haben! Etwas Neues zu beginnen. Vielleicht geht er jetzt viel aus. Er wird sehr aktiv sein. Und kann gut darüber nachdenken, warum es eigentlich zur Trennung gekommen ist. (Wenn er die Muße dazu findet). Diese Phase dauert in dieser Situation recht lange – einige Wochen bis Monate in der Regel.Schon nach wenigen Tagen kann er wieder nach vorne schauen. Er hat Lust, etwas zu unternehmen. Das, was er verpasst hat, nachzuholen. Er flirtet, geht viel aus. Will einfach nur Spaß haben! Und das Leben genießen. Diese Phase dauert am längsten. Meist einige Wochen, mitunter aber auch Monate.Schließlich aber kann er sich wieder stärker auf sein Leben konzentrieren. Ist bereit, wieder aktiv am Alltag teilzuhaben. Er weiß sehr gut, warum die Beziehung gescheitert ist. Und steht dazu.Er kann allmählich verstehen, warum sie sich von ihm getrennt hat. Noch aber tut es ihm weh, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Er ist noch nicht wirklich bereit für etwas Neues. Nur Schritt für Schritt kann er sich auf den Alltag einlassen. Diese Phase kann daher ebenfalls recht lange werden. Und etliche Wochen dauern.Er kann sich rascher auf den Alltag konzentrieren. Und hat Lust, etwas Neues zu erleben. Diese Phase ist die längste in der Situation. Und hält einige Wochen an.Er ist schnell bereit,sich wieder auf den Alltag einzulassen. Und tritt rasch in diese Phase ein. Die einige Wochen dauern kann.
4Er schaut nur selten zurück. Er kann neutral an seine Ex denken. Diese Phase tritt meist schon nach einigen Tagen bis Wochen ein.Er kann ihre Entscheidung nun für sich akzeptieren. Hat erkannt, was die Gründe seiner Ex waren. Doch dauert es, bis es zu diesem Punkt kommt.… und mit seiner vorigen Beziehung abzuschließen Er hat die Trennung somit sehr schnell verarbeiten können.Nach einigen Monaten ist er bereit für eine neue Phase in seinem Leben. Der Gedanke an die Ex, an ihren Neuen tut nicht mehr weh. Er ist ebenfalls bereit für etwas Neues. Und gespannt, was auf ihn zukommt.Er kann relativ rasch wieder nach vorne schauen. Mit der Beziehung abschließen. Denn die Trennung hat sich schließlich lange vorher abgezeichnet..Die Trennung hat er recht schnell verarbeitet. Er ist daher recht rasch bereit, ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen. Er kann zudem gut und neutral an seine Ex zurück denken. Es dauert, bis diese Phase erreicht ist. Bis er bereit für einen Neuanfang ist – wenn er sein Verhalten von damals bereut. Er ist sich seiner Schuld bewusst. Und will es in Zukunft besser machen.Bis er die Trennung für sich akzeptieren kann, dauert es. Monate, mitunter….Er kann rascher wieder nach vorne schauen. Mit allem abschließen. Und das guten Gewissens...Es dauert nicht lange, bis er an diesen Punkt kommt. Er kann rational an alles zurückdenken. Alles reflektieren. Und freut sich auf die Zukunft, auf das, was kommen mag.
Dauer der VerarbeitungInsgesamt geht es mit dem Verarbeiten sehr schnell. Schon nach einigen Tagen bis maximal zwei Wochen hat er die Trennung verarbeitet.Bis die Trennung wirklich verarbeitet ist, kann viel Zeit vergehen. Wird der Liebeskummer verdrängt, können es sogar Jahre sein!
Meist dauert es Monate, bis er mit der Trennung mehr oder weniger abgeschlossen hat.
Es dauert nur wenige Tage, bis er die Trennung überwunden und verarbeitet hat. Liebeskummer ist hier nicht angesagt.Es können Monate vergehen, bis er die Trennung akzeptiert und überwunden hat. Je nachdem, wie gut er sich selbst auffangen kannEs gelingt ihm recht schnell die Trennung zu überwinden. Schließlich sind seine Gefühle für die Ex im Laufe der Zeit immer weniger geworden. Er ist deshalb umso schneller bereit für einen Neuanfang. Meist schon nach wenigen Wochen.Auch hier geht es mit dem Verarbeiten und Überwinden recht schnell. Meist sind es einige Wochen, bis alles abgeschlossen ist.Es kann Wochen bis Monate dauern, bis er alles überwunden und verarbeitet hat. Je nachdem, wie wichtig ihm die Beziehung noch war.Teilweise vergehen Monate, bis er über alles hinweg ist.Die Verarbeitung und das Überwinden treten nach einigen Tagen auf. Es geht also recht schnell.Nur einige Tage dauert es, bis er die Trennung überwunden hat. Er ist sehr schnell bereit für Neues.

Ich habe Dir nun sehr ausführlich gezeigt, wie sich Männer in den unterschiedlichen Phasen verhalten. Doch stimmt es eigentlich, dass Männer später nach einer Trennung trauern?

Trennung Männer leiden später – Männer trauern später nach Trennung : Was ist da dran?

Männer trauern nicht sofort, so heißt es. Doch was ist an diesem Satz dran? Darum soll es in diesem Abschnitt gehen…

Stimmt wenn…

Männer nichts Neues finden: Sie haben es vielleicht wirklich versucht. Doch schließlich kommt das Gefühl: Das mit der Ex, das war etwas ganz Besonderes. Die Trauer kommt in vollem Ausmaß…

Männer aus Angst vor Liebe weggerannt sind: Sie konnten sich damals nicht auf die Beziehung einlassen. Jetzt haben sie allerdings erkannt, was sie damals hatten. Wie wertvoll dies war. Und sie bedauern zutiefst, dass sie damals nicht mehr geben konnten.

Männer Angst haben, zurück zu schauen: Ihnen gelingt es zunächst nicht, zurück zu schauen. Denn die Trennung tut einfach zu weh. Sie verdrängen ihren Kummer. Stürzen sich in den Alltag. Die Trauer kommt erst später.

Männer ihre Gefühle verdrängen: Sie haben instinktiv Angst, sich mit ihrem Liebeskummer auseinander zu setzen. Deshalb verdrängen sie all diese Gefühle, die nun hoch kommen. Zwar erscheint der Liebeskummer so erträglicher. Doch er kommt, früher oder später, doch noch auf sie zu. Und das mit voller Wucht.

Männer nach einiger Zeit merken, dass die Ex doch die Richtige für sie war: Sie haben vielleicht die ein oder andere Partnerschaft seitdem geführt. Etliche Frauen gehabt. Doch festgestellt: Die Ex war doch die Richtige. Und jetzt trauern sie um sie. Darüber, dass es aus ist…

Stimmt nicht wenn…

Männer was besseres gefunden haben: Sie haben jemanden kennengelernt, der deutlich besser zu ihnen passt. In diesem Fall werden sie kaum trauern. Sondern sich voll und ganz auf die Neue konzentrieren.

Männer viel Sex haben: Sie flirten, was das Zeug hält. Nehmen andere Frauen mit nach Hause. Sie haben daher gar nicht die Zeit, sich mit Trauerarbeit zu beschäftigen. Es gibt gerade einfach Wichtigeres….

Männer längst mit der Partnerschaft abgeschlossen haben: Die Gefühle für die Ex waren zum Schluss kaum mehr vorhanden. Deshalb fällt ihnen das Verarbeiten und Trauern leichter.

Männer aktiv mit ihrem Liebeskummer umgehen. Sie können sich gut mit ihrem Liebeskummer auseinandersetzen. Und das schon kurz nach der Trennung.

Nicht immer trauern Männer also deutlich später. Wie verhalten sie sich jedoch, wenn sie die Trennung bereuen?

Wenn Männer die Trennung bereuen

Männer halten sich nicht groß mit Worten und Überlegungen auf. Sie sind Menschen, die gerne auf Taten setzen! Deshalb werden sie alles tun, um ihre Ex doch noch zu überzeugen. Sie werden um sie kämpfen. Und dabei können sie sehr erfinderisch sein…

Fazit

Es kommt auf die jeweilige Situation an, wie Männer mit Liebeskummer und mit der Trennung umgehen. Wurden sie verlassen? Oder haben sie den Schlussstrich gezogen? Geschah die Trennung einvernehmlich? All das spielt eine Rolle. Wirkt sich auf das männliche Verhalten aus.

Schaue deshalb genau hin! Denn die jeweiligen Umstände haben einen direkten Einfluss darauf, wie gut er mit der Trennung zurecht kommt. Und wie lange er trauert…