Ihr beide liebt Euch noch? Und trotzdem geht es einfach nicht mehr miteinander? Und Ihr überlegt, ob es besser ist, sich zu trennen?

Ich habe mich intensiv mit der Situation „Trennung trotz Gefühlen“ befasst. Und will Dir helfen! Daher zeige ich Dir in diesem Beitrag

1) sechs Gründe für das Beenden der Beziehung trotz Gefühlen

2) ob eine Trennung trotz tiefer Gefühle füreinander Sinn macht

3) wann Ihr es auch weiterhin miteinander versuchen solltet

4) und wann eine Trennung trotz Gefühlen besser ist

5) einige erfolgreiche Strategien, um die Trennung doch noch zu verhindern

6) ein Fazit zum Schluss.

6 Gründe für eine Trennung trotz Gefühlen!

Trotz Liebe kann es immer wieder zu Problemen innerhalb der Beziehung kommen. Probleme, die sich nicht einfach so auflösen lassen. Und die mitunter sogar die Beziehung gefährden. Bis das Thema Trennung im Raum steht.

Hier stelle ich Dir vier häufige Gründe vor, die trotz Gefühle füreinander zu einer Trennung führen:

1. Das Vertrauen ist zerstört

Ohne Vertrauen kann keine Beziehung existieren. Wenn dieses Fundament zerstört ist, macht es auf Dauer wenig Sinn, noch zusammen zu bleiben.

Warum ist das Vertrauen zerstört?

Doch wie kann Vertrauen eigentlich verloren gehen? Häufig ist Betrug und / oder Unehrlichkeit von (mindestens) einer Seite aus mit im Spiel. Vielleicht ist der eine fremd gegangen. Hat den anderen tief verletzt. Dieser zieht sich zurück. Und weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.

Was passiert, wenn das Vertrauen zerstört ist?

Wie gesagt: Es fehlt jetzt etwas sehr, sehr Wichtiges für die Beziehung. Man ist dem Anderen gegenüber sehr misstrauisch. Weiß nicht, wie man sich verhalten soll. Öffnet sich dem Anderen gegenüber nicht mehr, erzählt nicht mehr alles, was einen bewegt. Aus Angst. Und auch, weil man sich nicht mehr in Gegenwart des Partners entspannen kann.

Man ist nicht mehr man selbst. Kann nicht mehr loslassen. Doch macht auch dies eine erfüllte Beziehung aus..

2. Man liebt, aber ist durch andere Dinge unglücklich

Die Liebe füreinander kann durch viele Herausforderungen auf die Probe gestellt werden. Zum Beispiel, wenn man aufgrund anderer Dinge unglücklich ist. Hier will ich das ein wenig genauer ausführen:

Durch welche Dinge ist man unglücklich?

Auch hier gibt es ganz verschiedene Beispiele, die ich anbringen könnte. Zum Beispiel, wenn man zu hohe Erwartungen hat. An sich selbst. Aber auch an den Partner, an die Partnerin. In solch einem Fall wird man zwangsläufig enttäuscht werden.

Man ist zu perfektionistisch. Verlangt zu viel von sich selbst. (und indirekt auch von der Umgebung). Egal, was man tut: Es reicht einfach nicht.

Auch Stress macht auf Dauer unglücklich. Denn man kann nicht entspannen, nicht loslassen. Dies wirkt sich auch auf die Beziehung negativ aus….

Was passiert, wenn man durch andere Dinge unglücklich wird?

Man hat immer weniger Kraft. Und auch keine Energie mehr. Weder um sich selbst, noch um dem Anderen etwas Gutes zu tun.

Man ist nicht mehr wirklich anwesend. Körperlich zwar schon. Doch mehr auch nicht. Man verschließt sich. Steht unter einer permanenten Anspannung. Und das verhindert eine wahrhaft glückliche Beziehung…

3. Externe Umstände lassen es nicht zu (Romeo und Julia-Prinzip)

Von Beispiel Nr. 2 abzugrenzen sind die externen Umstände. Auch diese setzen die Liebe oftmals einer Belastungsprobe aus.

Welche externen Umstände lassen eine glückliche Beziehung nicht zu?

Beginnen wir mit einem klassischen Beispiel: zu viel Arbeit. Meist ist es so, dass einer von früh bis spät im Büro sitzt. Und die Karriere über alles stellt. Abends kommt er dann geschafft nach Hause. Und kann nicht mehr, will einfach nur seine Ruhe haben.

Oder Familie und Freunde sind gegen die Beziehung. Sie machen den Anderen schlecht. Und man selbst fühlt sich zwischen den Stühlen sitzend. Gerät in eine Art Loyalitätskonflikt.

Dann wären da noch die Finanzen. Gibt es in einer Beziehung zum Beispiel finanzielle Probleme (weil das Geld immer knapp ist), macht auch das auf Dauer müde. Und zermürbt.

Was passiert, wenn externe Beziehung eine glückliche Beziehung verhindern?

Trotz der tiefen und echten Emotionen füreinander: Irgendwann geht es nur noch um dieses eine Thema. Dieses eine Problemfeld. Dieses überschattet alles. Bis beide an dem Punkt sind, sich zu fragen: „Sollten wir uns vielleicht besser trennen?“

4. Man macht den anderen nicht glücklich!

Man selbst tut alles, was in seiner Macht steht. Um den Anderen glücklich zu machen. Doch gelingt es nicht. Weshalb ist das so?

Warum kann man den Anderen nicht glücklich machen?

Oftmals spielen psychische Probleme in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Vielleicht ist es so, dass einer der beiden an Depressionen leidet (als Beispiel). In diesem Fall kann er einfach nur ein gewisses, begrenztes Maß an Liebe geben.

Und die Liebe des Anderen nur bis zu einem gewissen Grad annehmen. Denn er liebt sich selbst nicht. Ist gefangen. Auch das verhindert eine glückliche Beziehung. Egal, wie sehr sich beide anstrengen. Egal, wie sehr sich beide wünschen, eine wahrhaft erfüllte Partnerschaft zu führen.

Was passiert, wenn man den Anderen nicht glücklich machen kann?

Man wird immer müder. Und immer verzweifelter. Denn egal, was man tut: Es hilft alles nichts. Und es tut sehr, sehr weh, den Partner so leiden zu sehen.

Doch muss sich dieser aus eigener Kraft befreien. Nur, wenn eine Heilung wirklich gewollt wird, kann es klappen, das Aus doch noch zu verhindern. Aber wie gesagt: Der Partner kann hier „nur“ unterstützend tätig werden. Kämpfen, sich befreien: Dies muss der Betroffene schon alleine!

5. Fehlende Wertschätzung

Stichwort „alles für den Anderen tun“: Man selbst reibt sich für die Beziehung auf. Setzt sich ein, seine Energie, seine Zeit. Doch wird das von dem Anderen nicht gesehen. Im Gegenteil: Dieser kritisiert unablässig an einem selbst herum.

Warum fehlt die Wertschätzung?

Der klassische Grund für dieses Verhalten ist folgender: Der Andere ist mit sich selbst unzufrieden. Wünscht sich ein anderes Leben. Doch ohne oftmals genau sagen zu können, wie dieses Leben eigentlich aussehen sollte. Diese Unzufriedenheit mit sich selbst lässt er an dem Partner aus. So unfair dies auch ist.

Was passiert, wenn die Wertschätzung fehlt?

Sich ständig Kritik anhören zu müssen, ist alles andere als schön. Verständlicherweise. Was sind die Konsequenzen in diesem Fall? Man wird sich immer stärker von dem Anderen zurück ziehen. Immer weniger bereit sein, etwas für die Beziehung zu tun. Warum auch? Es wird ja doch nicht angenommen…

6. Schlechter Sex

Ohne Sex und Leidenschaft kann eine Beziehung auf Dauer ebenfalls nicht wirklich glücklich sein. Denn diese bilden ein wichtiges Fundament….

Warum kann schlechter Sex zu einer Trennung führen?

Ganz einfach: Weil es Leidenschaft und Sex braucht. Leider ist es oftmals so, dass es im Bett im Laufe der Zeit immer routinierter zugeht. Und man immer seltener miteinander schläft. Generell miteinander intim ist.

Die Leidenschaft, die Lust füreinander kommt abhanden. Man freut sich generell weniger, den Anderen zu sehen. Dies macht viel kaputt.

Vielleicht kommt einer der beiden oder beide auch von Beginn an nicht auf die Kosten. Weil der Andere nur an sich denkt. Oder nicht weiß, wie er sich am besten verhalten sollte. Auch dies setzt die Beziehung einer Belastungsprobe aus.

Was passiert, wenn der Sex in der Beziehung dauerhaft schlecht ist?

Man hat immer weniger Lust auf den Anderen. Doch ist es nun mal ein menschliches Bedürfnis, miteinander zu schlafen. Und so wird man sich irgendwann woanders umschauen. Bis es zu einer Affäre kommt. Oder man One Night Stands mit anderen hat…

Ich habe Dir sechs Gründe vorgestellt, die zu einer Trennung trotz Gefühlen führen können. Kommen wir nun zum zweiten Thema: das Beenden der Beziehung, obwohl sehr viele intensive Emotionen mit im Spiel sind.

Trennung trotz tiefer Gefühle füreinander – wie solltest Du Dich jetzt verhalten?

Die Liebe von Deiner, von Eurer Seite aus ist tief und echt. Und doch denkt Ihr immer häufiger über eine Trennung nach. Was ist jetzt zu tun?

Lasse mich an dieser Stelle schon mal vorweg nehmen: Greife bewusst an! Denn in diesem Fall gibt es nur zwei mögliche Varianten: Entweder Deine oder Eure Emotionen sind doch nicht so stark, wie Ihr dachtet. Dann ist eine Trennung die bessere Lösung.

Oder Ihr erkennt, dass der Grund für das Problem unlösbar ist. Sich einfach nicht überwinden lässt. Auch dann ist eine Trennung der unvermeidliche nächste Schritt.

Ich muss dich jetzt rügen…

Du bist verzweifelt aufgrund der Probleme, die Ihr beide habt? Du zweifelst an Dir selbst? An Deiner Liebe? An der Deines Partners für Dich? Und diese Gedanken schaukeln sich immer weiter auf? Bis Du zum Schluss kommst: „Wir sollten uns besser trennen“?

Überstürze nichts!! Denn Liebe ist stets stärker und wichtiger als die Vernunft. Unsere Gefühle führen uns zu wahrem Glück. Erlauben es uns, wirklich zufrieden und erfüllt zu sein. Gehe daher emotional an die Sache heran! Denn Ihr beide empfindet so viel füreinander. Werft das ja nicht weg!!

Wie solltest Du Dich bei der Frage Trennung trotz tiefer Gefühle verhalten?

  1. Glaube an Euch! Und daran, dass Eure Liebe stark genug ist!

    Euch beide verbindet so vieles. Ihr versteht Euch. Ihr liebt Euch. Ihr würdet alles für den Anderen tun. Ihr vertraut einander. Wollt gemeinsam alt werden.

Eure Liebe ist also stark genug! Für alle Probleme, die auf Euch zukommen. Wenn wahre Liebe mit im Spiel ist, werdet Ihr daher sämtliche Herausforderungen meistern können. Weil Ihr es wollt! Und weil Ihr aus diesem Willen die Kraft und die Energie schöpft, die es braucht…

  1. Glaube an Dich selbst!

    Und daran, dass Du Erfolg haben wirst! Vertraue mir: Du hast so viel innere Stärke. Du kannst und wirst so viel leisten können! Du hast so viel Energie! Und Kreativität. Deshalb wirst Du bei echten Emotionen auf die richtige Lösung für Dich kommen. Zweifle daran nicht!

  2. Es gibt immer eine Lösung!

Vielleicht stößt Du nicht sofort auf sie. Vielleicht kannst Du sie im ersten Moment nicht erkennen. Oder Du versteifst Dich auf eine andere Lösung, die aber nicht gut für Dich wäre.

Doch glaube mir: Du wirst zu der richtigen Entscheidung für Dich gelangen. Wenn Du Deinem Bauchgefühl folgst! Deiner Intuition! Auf Dich selbst und Deine Bedürfnisse hörst. Dann wird eine Tür aufgehen. Die Dich ins Licht, in ein glückliches und zufriedenes Leben führt…

Habe keine Angst, los zu lassen. Wenn es nicht mehr mit Euch beiden geht, dann ist das so. Denn mal ehrlich: Die Probleme tauchen ja nicht einfach so zum Zeitvertreib auf. Und wahre Liebe bedeutet manchmal eben auch: den Anderen frei zu geben.

Wie ist das bei Dir? Überprüfe es! Und gehe in die Reflexion und Analyse…

Du weißt nun, wie Du Dich trotz tiefer Gefühle mit dem Thema Trennung auseinander setzen solltest. Kommen wir nun zu der Frage: Wann ist ein Beenden der Beziehung der falsche Schritt?

Wann solltest du dich auf gar keinen Fall trennen?

Es gibt so einige Ursachen, warum es für eine Trennung schlicht und einfach noch zu früh ist. Und zwar in folgenden Fällen:

1.) Ihr beide habt noch nicht alles probiert

Noch sind nicht sämtliche Mittel ausgeschöpft. Ihr steht gewissermaßen erst am Anfang. Vielleicht könnt Ihr manche Lösungen (noch) nicht sehen. In solch einem Fall kann eine Paartherapie helfen. Eine (neutrale) Sicht von außen. Die Euch wertvolle Denkanstöße gibt. Und Euch dabei hilft, gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Setzt Euch hin! Und überlegt gemeinsam, was Ihr noch für die Beziehung tun könnt. Denn es gibt so häufig eine Tür, die man noch nicht gesehen hat…

2.) Auf beiden Seiten ist tiefe Liebe vorhanden.

Die im Endeffekt stärker ist als die Probleme. Gehe in Dich. Überprüfe, was Du für Deinen Partner oder Deine Partnerin empfindest. Wie stark, wie echt Deine Liebe ist.

Bitte habe keine Angst vor diesem Schritt. Nur, wenn Du von Deiner Liebe bzw. von deren Echtheit überzeugt bist, wirst Du auch bereit sein, alles für die Beziehung zu tun! Und um diese zu kämpfen.

3.) Beide leiden unter selbstzerstörerischer Ader

Beide trauen sich im Grunde selbst nicht. Sie lieben sich nicht. Und können deshalb dem Anderen nur begrenzt Liebe entgegen bringen.

Weil sie einfach noch zu sehr in sich selbst, in ihren selbstzerstörerischen Gedanken und Handlungen gefangen sind. Doch gibt es auch hier eine Lösung! Jene nämlich, erst einmal an sich selbst zu arbeiten.

Sich dieser Situation bewusst zu werden. Und dann entsprechende Schritte zu unternehmen. Eine Therapie kann beispielsweise helfen. Und man wird auch dem Anderen gegenüber mehr und besser helfen, wieder zu ihm finden können.

Du weißt nun, wann Ihr beide eine Trennung verhindern solltet. Doch wie sieht es aus, wenn die Gefühle einfach nicht mehr ausreichen? Wenn die Problemchen schlicht und einfach zu groß sind? Das ist das Thema des nächsten Abschnitts…

Wann solltest du dich trennen – trotz Gefühlen?

Mitunter kann das Problem einfach zu groß werden. Und Gefühle reichen dann einfach nicht mehr aus, um die Beziehung noch weiter fortzuführen. Dies ist in den folgenden Fällen so:

1.) Es ist Gewalt im Spiel!

Egal, wie sehr Du den Anderen liebst: Er wird sich und sein Verhalten auf Dauer nicht ändern, wenn er/ sie es nicht will. Denn diese Aggressivität ist eine grundsätzliche Eigenschaft von ihm/ihr. Die immer wieder auftreten kann. Egal, was Du tust, egal, wie sehr Du Dich bemühst, es ihm oder ihr recht zu machen.

Du musst ständig auf der Hut sein. Das ist anstrengend. Und gefährlich! Vor allem für Dich selbst. Wenn Kinder mit im Spiel ist, ist die Situation noch schlimmer. Gehe deshalb! Und mache Dir nicht länger vor, dass er oder sie sich ändern wird. Denn mal ehrlich: Dazu hatte er/ sie so lange Gelegenheit. Und er/ sie hat diese einfach nicht genutzt…

2.) Keine Wertschätzung und Aufmerksamkeit

Du strengst Dich an, 24 Stunden am Tag. Du willst Deinen Partner oder Deine Partnerin wirklich glücklich machen. Doch egal, wie sehr Du Dich ins Zeug legst, egal, was Du auch tust: Es reicht einfach nicht. Niemals.

Zumal er oder sie sich einfach nicht für Dich interessiert. Nicht dafür, was Dich aktuell bewegt. Was Dich beschäftigt. Aufmerksamkeit und Wertschätzung fehlen. Doch braucht es diese! Denn sie tragen dazu bei, dass man sich von dem Anderen angenommen und geliebt fühlt.

Dass man sich wohl fühlt, dass man in Gegenwart des Anderen entspann und loslassen kann. Nur so kann eine Beziehung auf Dauer funktionieren.

3.) Finanzielle Ausbeutung – der/die andere liebt dich nicht wirklich!

Er oder sie ist nur aufgrund des Geldes mit Dir zusammen – anders kann man die Sache nicht ausdrücken. Vielleicht, weil Geld bei ihm oder ihr immer knapp war. Vielleicht, weil er oder sie schlicht und einfach keine Lust hat, zu arbeiten.

Deshalb hält er oder sie sich an Dich. Pumpt Dich immer wieder an. Beutet Dich finanziell aus. Und gibt Dein hart verdientes Geld mit vollen Händen aus.

Das wird sich nicht ändern! Nicht, wenn Du dem Ganzen nicht den Riegel vorschiebst. Tue dies – oder willst Du irgendwann mit nichts in der Tasche da stehen? Der Partner oder die Partnerin wird dann garantiert nicht mehr an Deiner Seite sein!

Du weißt nun, wann Du Dich definitiv von ihm oder ihr trennen solltest. So groß Deine Liebe auch ist. Doch bevor es dazu kommt: Probiere mal gewisse Strategien aus! Die ich Dir in dem nächsten Kapitel vorstelle:

Bevor du dich trennst – probiere diese Strategien aus!

Du solltest die Entscheidung zur Trennung nicht leichtfertig und überstürzt treffen. Teste erst einmal aus, ob gewisse Strategien anschlagen!

Hier habe ich eine Tabelle für Dich erstellt. Mit Gründen, die für eine Trennung trotz Liebe sprechen. Und natürlich einer passenden Lösung. Die es vor dem Beenden zu testen gilt:

Gründe für Trennung trotz LiebeLösungen, die du vorher probieren solltest!
Man liebt, aber ist durch andere Dinge unglücklichDu hast zu hohe Erwartungen: Werde Dir dessen bewusst. Warum denkst Du so? Mache Dir die Konsequenzen klar: Egal, was Du tust, es wird niemals ausreichen. Schraube Deine Erwartungen deshalb herunter!

Zu hoher Perfektionismus: Dies knüpft direkt an den vorigen Punkt an. Werde Dir dessen bewusst. Sei liebevoller und nachsichtiger mit Dir selbst. Vertraue Dir: Du gibst Dein Bestes, in jedem Moment. Du gibst das, was Du jetzt gerade geben kannst. Mehr kannst Du nicht von Dir verlangen!

Zu viel Stress: Führe Dir vor Augen, wie anstrengend und gefährlich es ist, auf Dauer so unter Strom zu stehen. Arbeite daran, den Alltag zu entschleunigen. Immer wieder bewusste Phasen der Ruhe einzubauen. Atemübungen, Meditation, Autogenes Training und Yoga helfen dabei. Oder lange Spaziergänge mit dem Partner…

Zu viel Alltag: Ihr beide habt kaum noch Zeit für Euch. Zeit, die Ihr wirklich nutzt. Werdet Euch dessen bewusst! Redet darüber! Fahrt spontan weg – wie etwa am nächsten Wochenende. (Und nicht zu den Eltern. Sondern in ein schönes, romantisches Hotel.) Brecht aus der Routine aus!
Externe Umstände lassen es nicht zu (Romeo und Julia-Prinzip)Wie etwa zu viel Arbeit. Zu große, finanzielle Probleme. Der Chef macht Stress und saugt jegliche Energie aus. Oder der Freundeskreis intrigiert ständig gegen die Beziehung.

All dies sind externe Umstände, die die Beziehung belasten. Was ist zu tun?
- zu viel Arbeit: Arbeitszeit reduzieren. Sich die Frage stellen: Wie wichtig ist mir meine Karriere? Bin ich wirklich bereit, dafür meine Beziehung zu opfern?

- zu große finanzielle Probleme: Warum kommt es überhaupt zu diesem finanziellen Engpass? Fordert Unterstützung ein! Vom Staat oder von Freunden und Verwandten. Erstellt einen Budgetplan, an den Ihr Euch haltet. Zieht Experten mit hinzu (wie etwa von der Schuldnerberatung). Wenn nur einer von beiden finanzielle Probleme hat: Bürdet dem Anderen diese nicht auf! Vermischt Liebe und Geld nicht miteinander. Das wäre äußerst unfair!

- Intrigen gegen die Beziehung (durch Freunde, Verwandte): Beziehe Stellung. Frage Dich, auf welcher Seite Du stehst. Sage klipp und klar, was Du denkst. Lasse Dich nicht benutzen, nicht zum Spielball machen! Vor allem nicht dann, wenn Du die vorgebrachten Argumente nicht nachvollziehen kannst. DU bist es, der in der Beziehung ist. Und nicht der Freundeskreis, nicht die Familie...
Man macht den anderen nicht glücklich!Es ist wichtig, sich dem Anderen gegenüber zu öffnen. Darüber zu reden, wie es einem wirklich geht. Dem Anderen zu vertrauen.
Und zu versuchen, alles zu geben. Höre ihm oder ihr zu. Sei bereit, seine oder ihre Sicht der Dinge zu akzeptieren. Umzusetzen.

Arbeite an Dir selbst. Gehe in Therapie, wenn Du selbst betroffen bist. Wenn es um den Anderen geht: Mache Dir klar, dass ER oder SIE etwas an der persönlichen Situation ändern muss.
Mache ihm oder ihr dabei klar: „Ich bin an Deiner Seite. Ich unterstütze Dich. Weil ich Dich liebe.“
Fehlende WertschätzungSpreche das Thema klar und deutlich an. Dass Du das Gefühl hast, mehr in die Beziehung zu investieren als der Andere. Dass Du irgendwie nicht ausreichend etwas zurück bekommst. Dass Du müde und unglücklich bist.

Spreche dabei in Ich Botschaften. Mache dem Anderen keine pauschalen und generellen Vorwürfe. Das würde die Sache nur noch verschlimmern.

Wenn sich an der Situation jedoch nichts ändert: Sei bereit, zu gehen.
Schlechter SexGemeinsam dran arbeiten! Seid bereit, beim Sex Spaß zu haben. Locker an die Sache heran zu gehen.

Probiert etwas aus. Sex Toys zum Beispiel. Schlaft an ungewohnten Orten miteinander. Verführt den Anderen. Holt Euch Inspirationen: Davon gibt es so viele!

Geht dabei auf den Anderen ein. Schließlich sollt IHR BEIDE auf Eure Kosten kommen...
Das Vertrauen ist zerstörtWenn man liebt, dann weiß man instinktiv, wie wichtig das Vertrauen ist. Und man wird alles dafür tun, um dieses nicht zu zerstören!

Wenn dies jedoch geschehen ist, und zwar absichtlich, handelt es sich nicht um echte und wahre Liebe. Eine Trennung ist dann wirklich die bessere Lösung.

Fazit

Liebe ist stark. Stärker als viele, viele Hürden, die in einer Beziehung auftauchen können. Man weiß instinktiv, wie wertvoll der Partner für einen selbst ist. Was er oder sie einem gibt. Auch, was das Herz einem sagt!

Man liebt. Und deshalb ist man auch bereit dazu, an der Beziehung zu arbeiten. Sich für diese einzusetzen. Denn wie gesagt: Ein Großteil der Probleme lässt sich lösen.

Doch gibt es auch Fälle, in denen Liebe nicht mehr ausreicht. Bei Gewalt zum Beispiel. Umso wichtiger ist es, die eigene Situation gründlich zu reflektieren! In die Analyse zu gehen. Und sich zu fragen: „Ist die Trennung nicht doch die bessere Entscheidung?“ Denke an Dich selbst! Denn nur, wenn Du persönlich glücklich bist, kannst Du den Anderen auch glücklich machen.